Ignatia. (Ignatia Amara.)
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Loganiaceæ. Ignatiusbohne.
Eine Art Strychos, heimisch auf den Philippinischen Inseln. Der Baum trägt birnenförmige Früchte, die intensiv bittere Samen enthalten, aus denen die alkoholische Tinktur gewonnen wird.
Eingeführt und arzneilich geprüft von Hahnemann und seinen Prüfern. Siehe Allen's Encyclopædia, Bd. 5, S. 66.
KLINISCHE AUTORITÄTEN.
- Melancholie, Gross, Analyt. Therap., Bd. 1, S. 178; Folgen von Kränkung, Attomyr, Analyt. Therap., Bd. 1, S. 91; Geistesstörung, Gross, Analyt. Therap., Bd. 1, S. 223; Gemütsaffektion, Schmid, B. J. H., Bd. 5, S. 269; Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 31; Griess, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 31; Hermel, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 6; (6 Fälle), Goeze, Allg. Hom. Ztg., Bd. 103, S. 10; Schwindel, Goullon, Raue's Rec., 1872, S. 57; Kopfschmerz, Shuldham, Raue's Rec., 1872, S. 213; Hom. Rev., Bd. 15, S. 285-7; Stow, Raue's Rec., 1870, S. 286; Schwarze, Hrg., Black, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 177; Nervöser periodischer Kopfschmerz, Bender, Raue's Rec., 1873, S. 197; Hydrocephaloider Zustand, Butman, Raue's Rec., 1871, S. 53; Als Prophylaktikum bei Apoplexie, Pommerais, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 29; Hyperästhesie der Retina, Fowler, Norton's Oph. Therap., S. 97; Ophthalmie, Tülff, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 137; Traumatische Ophthalmie, Dessaix, B. J. H., Bd. 6, S. 367; Norton, T. W. H. C., 1876, S. 601; Katarrhalische Konjunktivitis, Lewis, Norton's Oph. Therap., S. 96; Geschwüre auf der Hornhaut, Buffum, Norton's Oph. Therap., S. 96; Herpes corneæ, Payr, Raue's Rec., 1872, S. 71; Augenaffektion, Billig, Allg. Hom. Ztg., Bd. 101, S. 98; Ziliarneuralgie, Norton's Oph. Therap., S. 97; Exophthalmus, Wanstall, Norton's Oph. Therap., S. 96; Schnupfen, Rummel, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 388; Prosopalgie, Gerson, B. J. H., Bd. 20, S. 417; Neuralgie des Gesichts, Käsemann, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 186; Zahnschmerz, Hrg., Altschul, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 463; Ptyalismus, Meyer, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 256; Kloßgefühl im Hals, Hofrichter, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 240; Angina des Halses, Tietze, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 530; Diphtherie, Boskowitz; (20 Fälle geheilt) Slough, Raue's P., S. 303, Guernsey, T. H. M. S. Pa., 1876, S. 304; Raue, MSS.; Knerr, MSS.; Singultus, Hilberger, N. A. J. H., Bd. 8, S. 278; Magenaffektion, Kreuss, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 636; Magenaffektion, Schlosser, Huber, Montgomery, Hofrichter, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 310; Kolik, Hartmann, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 753; Diarrhöe, Gross, Analyt. Therap., Bd. 1, S. 246; Verstopfung, Hirsch, B. J. H., Bd. 26, S. 223; Hämorrhoiden, Rafinesque, Raue's Rec., 1870, S. 218, und 1874, S. 202; Diez, Rück. Kl. Erf., Bd. 1, S. 999; Askariden, Pierson, Raue's Rec., 1872, S. 154; Würmer, Hirsch, B. J. H., Bd. 26, S. 223; Tänie, Eidherr, B. J. H., Bd. 19, S. 116; Wurmb, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 388; Menorrhagie, Weber, Rück. Kl. Erf., Bd. 2, S. 312; Knorr, Rück. Kl. Erf., Bd. 2, S. 234; Amenorrhöe, Kallenbach, Rück. Kl. Erf., Bd. 2, S. 234; Dysmenorrhöe, Hilberger, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 590; N. A. J. H., Bd. 8, S. 277; Vaginismus, Skinner, Organon, Bd. 1, S. 78; Drohende Fehlgeburt, McNeil, Organon, Bd. 2, S. 125; Puerperalkrämpfe, Johnson, Raue's Rec., 1872, S. 192; Ischias, Nankivell, Raue's Rec., 1872, S. 219; Tumor am Oberschenkel, Willard, T. H. M. S. Pa., 1869, S. 43; Krämpfe nach Schreck, Rückert, B. J. H., Bd. 30, S. 581; Raue's Rec., 1873, S. 205; Konvulsionen, Hirsch, B. J. H., Bd. 26, S. 221; Hysterie, Lobeth, Rau, Diez, Rück. Kl. Erf., Bd. 2, S. 285; Bartlett, T. H. M. S. Pa., 1885, S. 193; Chorea, Hirsch, B. J. H., Bd. 26, S. 221; Goullon, Müller, Wurmb, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 511; Epilepsie, Hilberger, N. A. J. H., Bd. 8, S. 278; Herzberger, B. J. H., Bd. 36, S. 376; Hysterische Paraplegie, Kapper, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 471; Nervöse Affektionen; Epilepsie; Krämpfe; Tetanus; Konvulsionen; Lobeth, Gross, Tietzer, Werber, Segin, Rothanel, Sturm, Bigel, Tietze, Biez, Bethmann, Hromada, Hoffendal, Haustein, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 566-73; Wechselfieber, Hahnemann, Hering, Rummel, Tripi, Nagel, Neumann, Vehsem, Seidel, Käsemann, Baertl, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 922-6; Miller, Raue's Rec., 1872, S. 237; (6 Fälle), Brigham, Allen, Allen's Int. Fever, S. 145; Gosewisch, MSS.; Ague, Brigham, Organon, Bd. 2, S. 133; Typhus abdominalis (Bericht über 200 Fälle), Wohlfart, Rück. Kl. Erf., Bd. 4, S. 743; Chlorose, Müller, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 603; Rheumatismus, Haustein, Rück. Kl. Erf., Bd. 5, S. 899; Tabakvergiftung, Sanborn, Organon, Bd. 3, S. 365.
GEMÜT [1]
Gedächtnis schwach und unzuverlässig.
Schwere des Kopfes; sehr große Gedächtnisschwäche; vergißt alles außer Träumen; Schwerhörigkeit; sieht alles wie durch einen Nebel; sitzt still da, mit leerem Blick, stets an die erlittene Kränkung denkend, und weiß nichts von dem, was um ihn her vorgeht; ist lieber allein; das Denken an die frühere Kränkung hindert ihn, so früh wie gewöhnlich einzuschlafen; unruhiger Schlaf, fährt im Schlaf auf, viel Träumen; Schmerz im linken Hypochondrium < durch Druck und anhaltendes Gehen; verliert Haare; Gesicht farblos, eingefallen; Stimme tief, zitternd, mit Verzerrung der Gesichtsmuskeln; spricht nicht gern; kein Verlangen zu essen oder zu trinken; der Appetit ist bald gestillt; friert, besonders abends; sehr schwach; schwankender Gang; geht vorsichtig; vermehrter Stuhl und Harn. θ Melancholie nach Kränkung.
Geistesabwesenheit.
Schweres Auffassen; geistige Stumpfheit; geistige Anstrengung ist unerquicklich.
Unfähigkeit zu denken am Abend.
Brütet über eingebildete oder wirkliche Sorgen; ist in Gedanken versunken.
Hast des Geistes nach Anstrengung des Gehirns, besonders morgens; ist unfähig zu sprechen, zu schreiben oder etwas anderes so rasch zu tun, wie er es möchte; dabei entstehen ängstliches Benehmen, Fehler im Sprechen und Schreiben und ungeschickte Handlungen, die ständiger Korrektur bedürfen.
Ein Strom von Worten ergießt sich aus dem Geist, und Verwirrung im Schreiben wird durch die Fülle der Gedanken verursacht.
Phantasien; Delir; Wahnsinn.
Krämpfe und Wahnsinn nach Schreck; glaubt, ihre Seele könne nicht gerettet werden, und weint sehr viel; zeitweise rast sie und zerreißt Kleider, kann kaum von vier starken Personen festgehalten werden.
Nach der Menstruation, die nachts kam, Symptome von Wahnsinn; glaubt, sie sei verheiratet und schwanger; wird von Reue über eingebildete Verbrechen gequält; sucht ständig zu entfliehen, um sich zu ertränken; schreckliche Angst durch Blutandrang zum Kopf und Herzen; ist nur ruhig, wenn sie ungestört liegt und über ihre Sorgen grübelt, die sie in kläglichem Ton wiederholt; wird sie gestört, schreit, schlägt und zerreißt Dinge und ruft dabei fortwährend: "Ich vernachlässige meine Pflicht, ich breche mein Gelübde;" Gesicht blaß und verzerrt; Verlangen nach sauren Dingen; man kann sie nur schwer zum Essen bringen; Gewissensskrupel nach dem Essen; Menstruation unterdrückt.
Verlangen, allein zu sein.
Seufzt und schluchzt; will nicht getröstet werden.
Neigt dazu, sehr verschlossen und passiv zu sein.
Wechselhafte Gemütsverfassung, Lachen und Weinen fast im selben Atemzug.
Schaut im Bett umher, als suche er etwas.
Schweigsam, mit anhaltend traurigen Gedanken; stille, ernste Melancholie, mit Stöhnen.
Abneigung gegen das Alleinsein.
Unglaubliche Stimmungswechsel; jetzt scherzt und ist ausgelassen, dann wieder tränenselig, im Wechsel alle drei bis vier Stunden.
Ängstliches Gefühl.
Traurigkeit und Seufzen, Leeregefühl in der Magengrube.
Melancholie aus unterdrückten seelischen Leiden, mit vielem Seufzen; Verlangen, allein zu sein, um ihrem wirklichen oder eingebildeten Kummer nachgeben zu können; weint bitterlich.
Stille Melancholie; Zucken jeweils nur eines Muskels.
Melancholie nach enttäuschter Liebe, immer verbunden mit spinalen Symptomen.
Auf Schreck folgt Kummer.
Großer Kummer nach Verlust von Menschen oder Gegenständen, die sehr lieb waren.
Unglückliche Liebe mit stillem Kummer.
Sinnloses Anstarren eines Gegenstandes, mit Seufzen und Stöhnen; Reue über eingebildete Verbrechen, Unverträglichkeit gegen Geräusch; große Neigung zu fixen Ideen.
Appetit und Verdauung verließen ihn. θ Krankhafter Kummer.
Wurde gallig, nervös, niedergeschlagen und wollte tagelang kaum vom Feuer weichen. θ Krankhafter Kummer.
Ein eigentümliches Zittern der Hände stört sie beim Schreiben sehr, am meisten, wenn sie in Gegenwart anderer schreiben muß; es wird schlimmer, sobald sie meint, jemand könnte es bemerken.
Ungewöhnliche Neigung, sich zu erschrecken.
Furcht vor jeder Kleinigkeit, besonders vor Dingen, die sich ihm nähern.
Furcht vor Dieben beim Erwachen nach Mitternacht.
Ängstlichkeit; spricht nicht gern; ist lieber allein.
Angst, als ob etwas Schreckliches geschehen sei; kann deswegen nicht sprechen; Hast, Ängstlichkeit, Schrecken, abwechselnd mit Unentschlossenheit und Trägheit.
Innerlich vergossene Tränen, der Schmerz und die Buße unerwiderter Liebe; Verlangen nach Einsamkeit, um den inneren Kummer zu nähren; große Ängstlichkeit nachts oder beim Erwachen am Morgen, mit Schweigsamkeit; Abneigung gegen jede Zerstreuung.
Angst, als hätte er ein Verbrechen begangen.
Angst und Unruhe, als hätte sie etwas Unrechtes getan, oder als stünde ein großes Unglück bevor; dies überwältigt sie so, daß sie sich nur mühsam des Weinens enthalten kann; sie hat Beklemmung der Atmung, fühlt aber deutlich, daß die Beklemmung im Magen beginnt und sich in den Hals hinauf ausbreitet; wird sehr schwach, arbeitsunfähig und gesellschaftsscheu; kein Appetit; Darm träge und unzureichend entleert; Anfälle etwa zweimal täglich, einer dauert oft stundenlang.
Angst, Schlaflosigkeit, Verzweiflung; heftiges Herzklopfen; Appetitlosigkeit; Verstopfung.
Verändertes Aussehen; machte einen erfolglosen Versuch, seinen beinahe unerträglichen Leiden ein Ende zu machen, indem er den Phosphor von Streichhölzern aß; nach geschäftlichen Verlegenheiten.
Ein Zustand von Qual, in dem sie nach Hilfe schreit, mit erstickender Einschnürung des Halses, erschwertem Schlucken; kommt aus den Krämpfen mit tiefem Seufzen heraus. θ Geburt.
Gleichgültig gegen alles; schien ohne seinen gewöhnlichen guten Humor zu leben.
Unterdrückte Menstruation mit Melancholie; Gleichgültigkeit gegen die Dinge, die sie am meisten liebte; sitzt allein und weint, bildet sich Dinge ein, besonders daß sie verrückt werden könnte; in allen Teilen kriechendes Gefühl wie eingeschlafen, als hätte sie kein Gefühl im Epigastrium; der Schlaf erquickt nicht und ist durch Träume gestört.
Empfindsame Gemütsart und überakutes Fühlen.
Zarte Gemütsstimmung, bei sehr klarem Bewußtsein.
Fein empfindsame Gemütsart, zartes Gewissen.
Liebenswürdige Gemütsart, wenn sie sich wohl fühlt; jede kleine Gemütsbewegung stört sie.
Milde Gemütsart; erträgt Leiden, selbst Mißhandlung, ohne zu klagen. θ Leukorrhöe.
Eifersucht, enttäuschte Liebe.
Unbeständig, ungeduldig, unentschlossen, streitsüchtig.
Der geringste Widerspruch reizt sie.
Leichter Tadel oder Widerspruch erregt ihn zum Zorn, und dies macht ihn wiederum zornig auf sich selbst.
Launisch, kapriziös und streitsüchtig; ungeduldig.
Zorn, gefolgt von stillem Kummer oder Trauer.
Schreck; Neigung, zusammenzufahren.
Kopfschmerz < vom Lesen und Schreiben.
Herzklopfen bei tiefem Nachdenken.
Krampfartige Affektionen von Kindern, nachdem sie kurz nach einer Bestrafung schlafen gelegt wurden.
Nach Schreck: verstört, nach innen gekehrt, schweigsam; Schlaflosigkeit und große Unruhe; Anorexie.
Melancholie nach großem Kummer und viel häuslichem Ärger; vollständige Schlaflosigkeit; Selbstmordgedanken und Verlangen zu entfliehen.
Üble Folgen vom Hören schlechter Nachrichten; von Ärger mit zurückgehaltenem Mißfallen; von Kummer oder unterdrückten seelischen Leiden; von Scham und enttäuschter Liebe.
SENSORIUM [2]
Schwindel.
Periodische Schwindelanfälle, mit nachfolgend unerträglichem Schmerz im Rücken; die geringste Bewegung des Kopfes, besonders Bücken, steigert den Schwindel; Magenbeschwerden; Gähnen; belegte Zunge; Anämie; Kribbeln wie von Ameisen; Zuckungen; Schwere des rechten Armes, der gelähmt gewesen war.
Epileptischer Schwindel.
Schwere des Kopfes.
INNERER KOPF [3]
Drückender Schmerz in der Stirngegend; über der Nasenwurzel, muß den Kopf nach vorn beugen, gefolgt von Übelkeit.
Drückender Kopfschmerz in der rechten Stirnhälfte, zieht in das rechte Auge hinab; es scheint, als würde der Augapfel herausgedrückt; Brennen in den Augen und vermehrter Tränenfluß, mit viel Schleim.
Drückend-ziehender Kopfschmerz über der rechten Orbita an der Nasenwurzel, erneuert durch tiefes Bücken.
Druck in der rechten Stirngegend über der Augenbraue.
Heftiger Schmerz über dem rechten Auge und scheinbar durch das Foramen supraorbitale hindurch; Schmerzen, als würde eine Nadel in das Gehirn gestoßen; Druck von außen nach innen; Appetit gestört; mitunter wildes Delirium; Übelkeit und Erbrechen; Augen rot, geschwollen und hervortretend; die Schmerzen kommen gegen 9 Uhr vormittags und hören gewöhnlich gegen 2 Uhr nachmittags auf; < durch Geräusch, Waschen der Hände in kaltem Wasser, Vorbeugen des Kopfes, schweres Auftreten; > durch sanften Druck, Rückenlage und Wärme.
Klopfende Schmerzen in der rechten Stirnhälfte, beginnend am inneren Ende der rechten Augenbraue und um das Auge herumlaufend, jeden Morgen um 8 Uhr, allmählich < bis 10.30 Uhr, dann allmählich > und verschwinden gegen 1 Uhr völlig; auf dem Höhepunkt des Anfalles muß er sich niederlegen; Tränenfluß und Rötung des Auges.
Schmerz, der in der Stirn beginnt, ziehend, sich über die halbe Nase nach unten erstreckend; der Schmerz reicht bis zur Mitte des Scheitels, wo ein Druck wie von einem Gewicht besteht, mit Übelkeit und Neigung zum Erbrechen; < morgens bis nachmittags, dann allmähliche Besserung bis zum Abend; empfindlich gegen das geringste Geräusch oder lautes Sprechen; blasses Gesicht; leidender Ausdruck; große Mattigkeit der Glieder.
Drückender Schmerz über der Nase, > beim Vorbeugen; Druck von innen nach außen; Zucken, Klopfen, reißender Schmerz in der Stirn oder als würde ein Nagel hineingetrieben; einschießend, bohrend, tief im Gehirn, mit Übelkeit, Dunkelheit vor den Augen, Lichtscheu, blassem Gesicht, reichlichem wäßrigem Harn; die Schmerzen sind oft > durch Lagewechsel, kommen nach dem Essen wieder, abends nach dem Niederlegen oder früh morgens beim Aufstehen; der Patient ist ängstlich, wechselhaft oder still und niedergeschlagen.
Periodischer Kopfschmerz, wöchentlich, vierzehntägig oder monatlich; allmähliche Steigerung mit plötzlichem Nachlassen; einseitiger Kopfschmerz, der hauptsächlich Auge, Augenbraue oder Kopfseite betrifft, mit allgemeinem Frösteln; Krise mit Absonderung reichlichen klaren Harns; momentanes Verschwinden des Schmerzes durch Lagewechsel.
Ängstlich leidender Gesichtsausdruck; die Augen scheuen fast das Licht; Stirnrunzeln über den Brauen vom häufigen Schließen der Augen vor Schmerz; äußerste Schmerzen in beiden Schläfen, mit Schmerz im Rücken und Nacken; große geistige und körperliche Erschöpfung; Darm gelockert; Zunge mit weißem Belag; Haut kalt; Schmerz > durch Druck und Ruhe; < durch Licht, Schall und Denken; Puls dünn und schwach.
Dumpfer Kopfschmerz, auf die rechte Stirnhälfte beschränkt und das rechte Auge einbeziehend, das sehr empfindlich war.
Vom Kopf in das linke Auge ziehender Schmerz; Brennen in den Augen und Tränenfluß.
Drückend-stechender Schmerz von innen nach außen in Stirn und Nasenwurzel.
Druck in den Schläfen, bisweilen mit tiefem Schlaf.
Kopfschmerz, als würden die Schläfen herausgedrückt.
Wenn er im Bett auf der Seite liegt, wütender Kopfschmerz, als drücke es durch die Schläfen hindurch, > durch Rückenlage.
Schmerz, als würde ein Nagel durch die Seite des Kopfes hinausgetrieben, > durch Daraufliegen.
Schmerz in einer Kopfhälfte beim Gehen im Freien, < durch Sprechen und Nachdenken.
Kopfschmerz morgens beim Erwachen, als sei das Gehirn geschlagen und geprellt; beim Aufstehen verschwindet er und an seine Stelle tritt Zahnschmerz, als sei der Zahnnerv zerschmettert und zerquetscht; wechselt zu einem ähnlichen Schmerz im Kreuz; der Kopfschmerz wird immer durch Denken erneuert.
Ruckender Kopfschmerz: beim Treppensteigen; < durch Aufheben der Augen.
Kopfschmerz wie Druck mit etwas Hartem auf die obere Fläche des Gehirns; anfallsweise.
Plötzlicher Druck im Kopf, bald an dieser, bald an jener Stelle, am Abend.
Klopfender Kopfschmerz; Schmerz mit jedem Schlag der Arterien.
Kongestion zum Kopf, wenn man rauh mit ihm spricht.
Hitze im Kopf.
Lautes Sprechen erregt einen Kopfschmerz, als würde der Kopf bersten; verschwindet ganz, wenn er für sich liest oder schreibt.
Tiefes Seufzen und Schluchzen mit seltsam zusammengedrücktem Gefühl im Gehirn.
Kopfschmerz mit Schwere und Hitze im Kopf.
Der Kopf fühlt sich wund, geprellt an.
Kopfschmerz bei hochgradig nervösen und empfindlichen Temperamenten oder bei solchen, deren Nervensystem unter Angst, Kummer oder geistiger Arbeit zusammengebrochen ist.
Periodischer Kopfschmerz nimmt allmählich an Heftigkeit zu und läßt dann plötzlich nach.
Kopfschmerz vergeht mit Abgang von blaßem, klarem Harn.
Nervöse Kopfschmerzen bei hysterischen Frauen, plötzlich auftretend und plötzlich verschwindend.
Kopfschmerz: von Mißbrauch des Kaffees; vom Rauchen oder Mißbrauch von Schnupftabak; vom Einatmen von Rauch; vom Aufenthalt dort, wo andere rauchen; von Tabak oder Alkohol; von angestrengter Aufmerksamkeit.
Kopfschmerz > durch Wärme, Ruhe und manchmal durch Reizmittel; < durch kalte Winde, plötzliches Drehen des Kopfes, beim Stuhlgang, Bücken, Lagewechsel, Laufen, langes Hinaufsehen, Bewegung der Augen; Geräusch und Licht.
Klopfender Schmerz im Hinterkopf, < beim Pressen zum Stuhl.
Schmerz im Hinterkopf; < durch Kälte, Schnupfen oder Riechen an Tabak; > durch äußere Wärme; guter Appetit, sogar schärfer als gewöhnlich; Kopfschmerz > während des Essens, aber < bald danach.
Gewicht am Hinterkopf; Neigung des Kopfes, sich rückwärts zu beugen.
Tief sitzender, stechender Schmerz in den Augen, zieht zum Hinterkopf und Nacken und schließlich zum Scheitel; der Schmerz ist sehr heftig und macht ihn beinahe wahnsinnig; beginnt gewöhnlich morgens beim Aufstehen, ist um 4 Uhr nachmittags auf seinem Höhepunkt und vergeht nach einer Nachtruhe; > durch Wärme, < durch Geräusch; Reizbarkeit der Gemütsart am Tag vor dem Kopfschmerz; Kopfhaut berührungsempfindlich und dumpfes, unerquicklichs Gefühl, als könnte der Kopfschmerz am folgenden Tag zurückkehren; Kopfschmerzen treten jeden Monat auf.
Nervöse Kopfschmerzen, die zur gleichen Stunde und am gleichen Tag, wöchentlich, achtundvierzig Stunden dauern; kommen und gehen um 11 Uhr vormittags; ihrem Kommen geht ein Gefühl von Leere im Magen und in der Brust voraus, Steifigkeit der Nucha und der Muskeln (Trapezius) beiderseits dieses Bandes; am Ende von zwölf Stunden seit dem Anfall erstreckt sich der Schmerz zum Scheitel und bleibt dort mehrere Stunden, von zusammendrückendem und brennendem Charakter; nach einiger Zeit setzt er seinen Weg zur Vorderhauptsgegend und zu den Augen fort, letztere fühlen sich heiß und schwer an; Übelkeit und Speichelfluss, aber ohne Erbrechen; in der ersten Nacht des Anfalles kann sie nicht schlafen, obwohl sie bei geschlossenen Augen Figuren und Gegenstände sich bewegen sieht; im akuten Stadium kann sie nicht liegen, sondern muß mit geschlossenen Augen in einem dunklen Zimmer bleiben; Schlaflosigkeit, reichliche Harnabsonderung von blassem Harn, Melancholie und vieles Seufzen folgen jedem Anfall.
Plötzliche Metastasierung vom Darm zum Gehirn während der Zahnung, mit plötzlich blassem Gesicht; Rollen und Werfen des Kopfes; erschwertes Schlucken; Delirium mit krampfhaften Bewegungen der Augen und Lider. θ Hydrocephaloider Zustand.
Cerebrospinale Meningitis; hysterische Symptome oder Komplikationen oder rascher Wechsel der Symptome.
Drohende Apoplexie; der Kopf fühlt sich leer an, das Gesicht ist blaß.
Nervöse Apoplexie.
ÄUSSERER KOPF [4]
Zittern und Schütteln des Kopfes.
Schmerz an einer Stelle im rechten Scheitelbein, < durch Bücken, mit Schmerz in der rechten Brust.
Schmerz im äußeren Teil des Kopfes, der beim Betasten schmerzt.
Gewicht im Hinterkopf, Neigung des Kopfes, sich gegen die Stuhllehne nach hinten zu neigen, wahrscheinlich durch Kongestion zum Kleinhirn.
Kopf während der Krämpfe nach hinten gebogen.
Neigt den Kopf nach vorn; legt den Kopf auf den Tisch nach vorn.
SEHEN UND AUGEN [5]
Hyperästhesie der Retina mit Hysterie; heftige Lichtscheu; Ziliarneuralgie; allgemeine nervöse Symptome.
Kann den Glanz des Lichtes nicht ertragen; Sonnenlicht verursacht Kopfschmerz.
Zickzack- und schlangenförmiges weißes Flimmern auf einer Seite des Gesichtsfeldes.
Schwachsichtig.
Asthenopie und Amblyopie bei Frauen, infolge von Onanie oder Ziliarneuralgie; hysterische Subjekte.
Verschwommensehen vor einem Auge beim Lesen, als wären Tränen darin, was nicht der Fall ist.
Zwei "abgesplitterte Geschwüre" am oberen Rand der rechten Hornhaut, mit periorbitalen Schmerzen, scharfem Stechen gewöhnlich an einer Stelle des Brauenbogens, der Schläfe oder Kopfseite; Schlaf gestört; Verdauung schlecht.
Im Anfang, bevor sich Bläschen gebildet haben, wenn nur leichte Injektion, Schmerz, Tränenträufeln und Lichtscheu bestehen. θ Herpes corneæ.
Heftige, aber wechselnde Lichtscheu.
Gefühl, als sei Sand in den Augen.
Übermäßig nervös, fährt beim geringsten Geräusch zusammen; nach spätem Arbeiten bei Nacht Gefühl, als sei Sand unter dem Augenlid, mit großer Trockenheit. θ Konjunktivitis.
Katarrhalische Entzündung der Augen, wenn die subjektiven Symptome besonders ausgeprägt sind, mehr als die objektiven; drückender Schmerz in den Augen; Lichtscheu; Tränenfluß; Schnupfen.
Oberer Teil des Augapfels, soweit vom Lid bedeckt, entzündet.
Traumatische Ophthalmie, mit heftigen Schmerzen und Gefühl, als rolle Sand unter den Lidern umher.
Katarrhalische Ophthalmie, mit Sandgefühl im Auge und großer Trockenheit, Tränenfluß nur im Sonnenlicht.
Ophthalmie der Neugeborenen.
Krampfartige Bewegungen der Augen und Lider.
Schmerz unter dem oberen Lid, als wäre es zu trocken.
Schwellung des oberen Lides.
Nächtliches Verkleben der Lider.
Krankhaftes Nictieren, mit krampfartiger Tätigkeit verschiedener Gesichtsmuskeln.
Augenlid nach oben gezogen.
Gelegentlich erscheint das linke Auge infolge ausgeprägter Ptosis des Oberlides kleiner als das rechte; Tränenfluß, < bei Anstrengung des Auges im Freien; Sehen beeinträchtigt; gelegentlich zuckender Schmerz und Gefühl von Druck und Schwere, als wolle das Auge herausfallen, < beim Lesen, Nähen usw.; Verlust des Geruchssinnes; Geschmackssinn vermindert; faulige Gerüche scheinen im Mund wahrgenommen zu werden.
Sehr nervös und nachts unruhig, geht und spricht im Schlaf; "Schwellung der Augen", Tränenfluß und Augenschmerz, mit Kopfschmerz seit sechs Monaten, nachdem ein Zahn gezogen worden war; mäßiger Exophthalmus vorhanden, zusammen mit Herzklopfen; Puls 120; kongestive Kopfschmerzen; keine Vergrößerung der Schilddrüse; Menses regelmäßig.
Gefühl, als sei ein Teilchen im linken äußeren Augenwinkel.
Scharfe Tränen in den Augen, tagsüber.
Ziliarneuralgie; heftige Schmerzen, die vom Auge zum Oberkopf ausstrahlen, Übelkeit erzeugen und oft mit Schwellung im Hals (globus hystericus) abwechseln; die Schmerzen beginnen sehr leicht, nehmen allmählich zu, bis sie sehr heftig werden, und hören erst auf, wenn sie erschöpft ist.
Schmerz vom Kopf in das linke Auge; letzteres brennt und tränt.
GERUCH UND NASE [7]
Verstopfung eines Nasenloches; trockener Schnupfen.
Fließschnupfen.
Schnupfen bei nervösen Personen; allgemeine hysterische Reizbarkeit; dumpfer Schmerz in der Stirn.
Wundheit und Empfindlichkeit der inneren Nase, mit Schwellung.
Nasenlöcher ulzeriert.
Juckreiz der Nase.
OBERE GESICHTSHÄLFTE [8]
Krampfartiges Zucken der Gesichtsmuskeln.
Gesicht verzerrt, totenblaß und eingefallen.
Gesicht lehmfarben und eingefallen, blaue Ringe um die Augen.
Rötung und Hitze einer Wange und eines Ohres.
Abwechselnde Rötung und Blässe des Gesichts.
Schweiß im Gesicht beim Essen.
Prosopalgie, plötzlich ohne jede Warnung auftretend oder von leichten Vorboten wie geprelltem Gefühl, Spannung, Zucken im Gesicht eingeleitet; Dauer des Anfalles und Zeit des Auftretens sehr verschieden; auslösende Ursachen hauptsächlich Gemütsbewegungen; bisweilen aber auch Exzesse in geistiger Arbeit, in musikalischen Leistungen, in venere und in baccho; auch unterdrückte Schweiße, Blennorrhöen und hämorrhoidale Flüsse waren häufig entfernte Ursachen; Sitz des Schmerzes gewöhnlich in kleineren Ästen der Gesichtsnerven und ohne Neigung zur Ausstrahlung; die Anfälle am Tage gehen unruhigem Schlaf voraus, Erwachen mit geprelltem Gefühl, Recken und übler Laune; Schmerzen bohrend, pfeilartig einschießend, ganz erschütternd, dumpf ziehend, windend, Ameisenlaufen, in dumpfer Ergebung ertragen; partielle Krämpfe der Gesichtsmuskeln; Trismus; Blässe und Kühle des Gesichts; Tränenfluß und Lichtscheu; Krämpfe in der Wange; Gähnen; Schauder; Diurese; Harn-Tenesmus; Puls beschleunigt, klein; Hauttemperatur kühl; stilles Weinen; Kleinmut.
Prosopalgie: bei Frauen der höheren Stände, zart, weichfaserig, anämisch, nervös, von melancholischem oder melancholisch-sanguinischem Temperament; bei solchen, die an besonderer Reizung infolge sexueller Exzesse oder übermäßiger mechanischer Reizung spinaler Nerven leiden, wie bei manchen musikalischen Virtuosen; durch Askariden verursacht; arthritische Form; im Verlauf von Typhus- und Miliarfiebern; bei roués im langwierigen Verlauf der Gonorrhöe; durch langes Stillen, Pollutionen, musikalische Exzesse usw.; während der Schwangerschaft; nach Diurese; nach einschießenden Gebärmutterschmerzen; nach Anfällen von Proktalgie.
UNTERE GESICHTSHÄLFTE [9]
Zucken der Mundwinkel.
Krampfartiges Schließen der Kiefer.
Jeden Abend, etwa eine halbe Stunde nach dem Zubettgehen, Schmerzen im rechten Unterkiefer, die anhalten, bis sie einschläft; die Schmerzen dauern ein bis eineinhalb Stunden, mit Verschlimmerungen, und werden von ruhigem Schlaf und Schweiß gefolgt.
Lippen trocken, rissig, blutend.
Ulzeration eines Mundwinkels.
Innenseite der Unterlippe schmerzhaft, wie roh und wund.
Ausschlag an Lippen und Mundwinkeln. θ Wechselfieber.
Schmerz in den Submandibulardrüsen beim Bewegen des Halses.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Kiefer fühlen sich an, als seien sie zerquetscht.
Wundheit und Druckempfindlichkeit der Zähne, mehr zwischen den Mahlzeiten als beim Essen.
Bohrender Schmerz in den Vorderzähnen.
Odontalgie, als würden die Zähne in Stücke zerquetscht.
Zahnschmerz von Kälte in den Backenzähnen, als würden sie zerquetscht.
Zahnschmerz: < nach dem Trinken von Kaffee, nach dem Rauchen von Tabak; nach dem Mittagessen; am Abend; nach dem Niederlegen; morgens beim Erwachen; < in den Zwischenzeiten zwischen den Mahlzeiten.
Schwierige Zahnung, mit Konvulsionen.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Saurer Geschmack im Mund; mit saurem Aufstoßen; Speichel schmeckt sauer.
Geschmack: fade, wie Kreide.
Speisen haben einen bitteren, widerwärtigen Geschmack oder gar keinen Geschmack.
Zunge weiß, schlaff, zeigt Zahneindrücke, zittert beim Herausstrecken.
Beim Sprechen oder Kauen beißt er sich in die Wange oder in die Zunge.
MUNDHÖHLE [12]
Stechen im Gaumen, bis in das innere Ohr ziehend.
Fauliger Geruch aus dem Mund.
Mundhöhle entzündet und wund.
Reichliche Speichelabsonderung.
Ansammlung sauren Speichels.
Plötzlicher Anfall von Ptyalismus ohne erkennbare Ursache; < bei jeder Bewegung der Zunge, wie beim Sprechen, Kauen usw.; nach dem Essen Gefühl, als bliebe die Speise über der Magenöffnung liegen und könne nicht hinab; Flüssigkeiten schmecken bitter; bitteres Aufstoßen und Regurgitation der Speisen; Kraftverlust; Puls klein, schnell; leichtes Fieber am Abend; Papillen der Zunge vergrößert und geschwollen; Schleimhaut des Mundes sehr rot und an mehreren Stellen angefressen, mit wundem Schmerz; Ausführungsgänge der Speicheldrüsen geschwollen; ständiger Speichelfluß verhindert den Schlaf; Innenseite der Unterlippe Schmerz wie roh und wund; vordere Hälfte der Zunge wie taub; beim Essen fühlt sich die Zunge verbrannt oder roh an; schmerzhafte Schwellung der Öffnung des Speichelganges; Gefühl, als wolle die ganze Schleimhaut des Mundes wund werden; erschwertes Schlucken; Mund ständig voll Schleim; beständiger Abgang von weißlichem, schaumigem Schleim; vermehrte Speichelabsonderung mit ständigem Ausspucken schaumigen Speichels; alles Gegessene und besonders Bier schmeckt bitter oder faulig; Appetitlosigkeit; konnte Brot nicht schlucken, als wäre es zu trocken; Schmerz im Epigastrium bei Druck, als wäre es innen wund.
GAUMEN UND HALS [13]
Stiche im weichen Gaumen, bis zum Ohr ausstrahlend.
Kriebeln im Rachen.
Hysterischer Krampf von Hals und Speiseröhre infolge unterdrückten Kummers; kann weder Flüssiges noch Festes schlucken.
Würgend-einschnürendes Gefühl in der Mitte des Halses, als stecke dort ein großer Bissen oder Pfropf; mehr empfunden, wenn nicht geschluckt wird; verschwindet bei fortgesetztem Schlucken, kehrt aber wieder.
Würgendes Gefühl vom Magen hinauf in den Hals.
Gefühl wie von einem Kloß im Hals, wenn nicht geschluckt wird.
Stechen im Hals zwischen den Schluckakten; Gefühl beim Schlucken, als schlucke man über einen Knochen hinweg, mit rollendem Gefühl.
Stiche im Hals nur zwischen den Schluckakten.
Halsschmerzen; Stechen darin, wenn nicht geschluckt wird, und sogar etwas beim Schlucken; je mehr er aber schluckt, desto mehr verschwindet es; wenn er etwas Festes wie Brot schluckt, scheint das Stechen ganz zu verschwinden.
Kann Brot nicht schlucken, es scheint zu trocken.
Beide Tonsillen sehr geschwollen und entzündet; mehrere kleine Öffnungen auf den Tonsillen mit Eiter gefüllt; Rachen rot, entzündet; stechende Schmerzen im Hals < beim Schlucken; Stiche ziehen beim Schlucken zum Ohr; rechte Parotis geschwollen, hart bei Berührung, aber schmerzlos; Stiche in der Parotis; Zunge mit zähem weißem Schleim belegt; fauler Geschmack im Mund; übler Geruch daraus; Frösteln, nachmittags Fieber mit roten Wangen und gleichzeitig Frösteln und kalte Füße; mutlos, niedergeschlagen, weinerlich. θ Angina.
Entzündete, harte, geschwollene Tonsillen, mit kleinen Geschwüren.
Akute Anfälle bei chronischer Tonsillitis, mit Schwellungsgefühl im Hals; schmerzhafte Wundheit beim Schlucken.
Follikuläre Tonsillitis.
Weißlicher zäher Schleim fleckenweise auf den Tonsillen, Diphtherie vortäuschend.
Grünes Erbrechen, die Masse schaumartig oder membranös; fauliger Hals, selten schmerzhaft (die schmerzhaften Fälle erwiesen sich weniger tödlich); grünlichgelbe Beläge; Delirium; Kopfschmerz; Schmerz in den Gliedern; Nasenbluten; erweiterte Pupillen; Diarrhöe; grüne Stühle; Harnverhaltung; Frösteln; hohes Fieber. θ Diphtherie.
Beginnt auf der rechten Seite; hohes Fieber; Delirium, gekennzeichnet durch Ängstlichkeit oder Grauen; Wundheit des Halses am stärksten zwischen den Schluckakten; Schmerzen im Hinterkopf, in der Nucha und zuweilen in den Ohren. θ Diphtherie.
Hals < wenn nicht geschluckt wird und beim Schlucken von Flüssigkeiten; > beim Schlucken von Speisen.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Hunger und Übelkeit gleichzeitig.
Hungergefühl am Abend, verhindert den Schlaf.
Guter Appetit: Kopfschmerz > während des Essens, < bald danach.
Appetit auf: saure Dinge; Brot, besonders Roggenbrot.
Durst, mit Frösteln.
Verlangen nach verschiedenen Dingen, aber wenn sie angeboten werden, schwindet der Appetit.
Launenhafte Abneigung gegen bestimmte Speisen oder Begierde nach einem besonderen Gegenstand, und nach einem kleinen genossenen Teil plötzlich starke Abneigung dagegen.
Äußerste Abneigung gegen Tabaksrauch.
Abneigung gegen: Tabak; warme Speisen; Fleisch; geistige Getränke.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Man kann sie nur schwer zum Essen überreden; danach wird sie von Gewissensskrupeln gequält.
Schweiß im Gesicht beim Essen.
Beschwerden erneuern sich nach dem Mittagessen.
Kopfschmerz < von Kaffee, Tabak und Alkohol.
Besser durch Genuß saurer Dinge.
Schlimmer vom Trinken von Kaffee.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Schluckauf: nach Gemütsbewegungen; nach Essen und Trinken; vom Rauchen; besonders bei Kindern.
Aufstoßen: von Speisen in den Mund; von bitterer Flüssigkeit; mit Druck in der Kardia.
Krampfartiges Ructus und Singultus, periodisch jeden Nachmittag auftretend und stundenlang anhaltend; nach heftiger seelischer Erregung.
Übelkeit vom Rauchen.
Übelkeit, ohne Erbrechen.
Leeres Würgen, besser durch Essen.
Erbrechen: bitter; von Speisen.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Schwaches, leeres Gefühl in der Magengrube, nicht > durch Essen; unwillkürliches Seufzen; muß tief Atem holen.
Gefühl von Schwäche, Sinken oder "Wegsein" in der Magengrube, mit Übelkeit und fadem Geschmack.
Gefühl von Schwäche im Epigastrium und Schmerz wie verstaucht, mit großer Niedergeschlagenheit.
Fülle, Schwere oder Druck in der Magengrube.
Fülle und Schwellung im Epigastrium.
Brennend einschießender Schmerz im Epigastrium.
Ängstliches Gefühl in den Präkordien.
Gefühl im Magen wie beim Fasten, mit körperlicher Erschöpfung.
Gefühl von Schlaffheit im Magen; Magen und Därme scheinen entspannt herabzuhängen.
Gefühl von Leere oder Wegsein im Magen, mit Empfindung, als steckten zahlreiche Stecknadeln darin; nicht > durch Essen.
Gefühl, als sei der Magen verkürzt.
Schmerzhafter Druck wie von einem Stein, besonders nach dem Essen oder nachts, in der Pylorusgegend; Berührungsempfindlichkeit und Brennen im Magen.
Aufgedunsener Magen.
Stiche in der Magengegend.
Brennen im Magen, besonders nach Branntwein.
Nagender, schneidender Schmerz im Magen.
Krampfartige Schmerzen im Magen; > beim Essen.
Gastralgie, mit stechenden Schmerzen, durch Hungern hervorgerufen.
Nagendes Gefühl im Magen am Morgen, > durch Essen; Schwellung in der Magengegend, kann nicht zuknöpfen oder muß häufig die Kleidung lockern; häufiges Gefühl von Wundheit im Hals, etwas unterhalb des Kehlkopfes, und auf der linken Seite des Halses beim Schlucken; Ptyalismus und Ansammlung von Speichel im Hals; Verstopfung.
Druck im Magen nach dem Essen, < nachts, mit Übelkeit und Gefühl von Wundheit im Magen; beim Bewegen wird der Schmerz schneidend; Zittern im Magen.
Zucken in der Magengrube, mit periodischen Anfällen von Schwäche und Übelkeit, so heftig, daß sie blaß wird und fast ohnmächtig wird, begleitet von Hungergefühl.
Anfälle äußerst heftiger Magenschmerzen von 7 bis 8 Uhr abends, häufiger aber gegen Mitternacht, zwei bis drei Stunden dauernd; Erbrechen von Schleim; kann nur Brühen oder andere flüssige Speisen einigermaßen bequem zu sich nehmen; Verdauung stark beeinträchtigt; Stühle regelmäßig; Harn blaß, wäßrig, reichlich; Übelkeit mit großer Unruhe und Angst; drückende Schmerzen; Gefühl in der Magengegend, als wolle er erbrechen, mit Beklemmung und krampfhafter Einschnürung der Brust; < durch Druck auf den Magen; häufiges Erbrechen von Speisen mit großer Unruhe und Angst; hämorrhoidale Schmerzen im Anus und Druck im Kreuzbein.
Periodische Magenkrampfanfälle, gewöhnlich nachts oder nach dem Essen auftretend; < bei der geringsten Berührung, gemildert durch Lagewechsel. θ Gastralgie.
Magenkatarrh aus Kummer und Sorgen.
Dyspepsie mit großer nervöser Erschöpfung, verursacht durch seelische Niedergeschlagenheit.
HYPOCHONDRIEN [18]
Große Auftreibung der Hypochondrien, der Magengrube und des Kreuzes; kann wegen Fülle und Spannung unter den Rippen nicht atmen.
Gelbsucht, mit stiller Melancholie, Zucken jeweils eines Muskels nach dem anderen.
Schwellung und Verhärtung der Milz.
Schmerzhafter Druck in der Milzgegend und in der Magengrube.
Schmerz im linken Hypochondrium; < durch Druck.
BAUCH UND LENDEN [19]
Eigentümliches Schwächegefühl im Oberbauch und in der Magengrube.
Ein ängstliches Gefühl steigt nach dem Frühstück vom Bauch auf.
Pulsation (Klopfen) im Bauch.
Ziehen und Kneifen in der Nabelgegend.
Gefühl von Hervortreten in der Nabelgegend.
Stechende und einschießende Schmerzen in den Bauchseiten.
Scharfes Stechen oberhalb und links vom Nabel.
Kolikschmerzen, zuerst kneifend, dann stechend, in der einen oder anderen Bauchseite.
Ziehen und Kneifen im Bauch; im Rektum trat es wie ein Druck auf, mit Übelkeit und Schwäche in der Magengrube und Blässe des Gesichtes.
Periodische Bauchkrämpfe, Kolik besonders nachts, weckt aus dem Schlaf, mit Stichen hinauf in die Brust und in die Seiten; Schmerzen > durch Windabgang, der jedoch erschwert ist.
Krampfartige Schmerzen, schneidend-stechend, wie Wehenschmerzen; krampfartige Kolik.
Die Kolikschmerzen sind < durch Branntwein, Kaffee und süße Dinge.
Blähungskolik; Blähungen eingesperrt, Rumoren und Hin- und Herrollen, mit lautem Geräusch; Rumoren wie vor Hunger.
Wind drückt auf die Harnblase.
Übermäßige Flatulenz; hysterische Frauen.
Vorwölbungen an verschiedenen Teilen des Bauches.
Unbefriedigende, kurze und abrupte Abgänge von Blähungen, übelriechend, nicht ohne Anstrengung der Bauchmuskeln.
STUHL UND REKTUM [20]
Darm zu lockeren Stühlen geneigt; mit stechenden Schmerzen im Rektum.
Diarrhöe: schmerzlos, mit Rumoren der Blähungen; < nachts und durch Schreck, mit großer Furchtsamkeit; mit Brennen im Rektum; Stühle häufig, aber spärlich.
Reichliche Diarrhöe, < nachts, schmerzlos, mit viel Blähungen; abgemagert; große Nervosität; bei einem kleinen Mädchen, nach einem großen Schreck, der beinahe Konvulsionen hervorgebracht hätte.
Großer nervöser Erethismus und Tenesmus, nur nach dem Stuhl auftretend. θ Dysenterie.
Blaß, kalt, starrer, glotzender Blick, gelegentliche Schreie, Erbrechen von Speisen. θ Cholera infantum.
Stühle groß und weich, aber schwer abgehend.
Übermäßiger Drang zum Stuhl, mehr in den oberen Därmen und im Oberbauch; verursacht starkes Drängen, dennoch ungenügender Stuhl, obwohl weich.
Großer Drang und Wunsch nach Stuhl am Abend, vorwiegend in der Mitte des Bauches empfunden, aber es folgt kein Stuhl, nur das Rektum tritt vor.
Ständiger Drang zum Stuhl, der brennenden Schmerz verursacht.
Erfolgloser Drang zum Stuhl mit Erektionen.
Schwieriger Stuhl, der Prolaps des Rektums verursacht.
Harte Stühle, versucht oft, aber vergebens.
Verstopfung: durch Erkältung; lähmungsartigen Ursprungs.
Abwechselnd Diarrhöe und Verstopfung nach Darmentzündung; Tenesmus nur nach einer Entleerung.
Stühle: weißlich, gelblichweiß, schleimig; dünn; breiig; schleimig; blutiger Schleim; scharf; schleimig, mit Kolik.
Vor dem Stuhl: Rumoren; Drang, hauptsächlich in der Mitte und im Oberbauch empfunden.
Scharfer, drückender Schmerz im Rektum.
Häufiges Schneiden tief im Rektum.
Plötzliche scharfe Stiche im Rektum, nach oben in den Körper ausstrahlend; < durch übermäßigen Kummer.
Krampfartige Spannung im Rektum.
Zusammenziehender wunder Schmerz im Rektum, wie von blinden Hämorrhoiden, ein oder zwei Stunden nach dem Stuhl.
Gefühl von Wundsein und Zusammenziehung im Rektum.
Neuralgie des Rektums; Schmerzen im Anus, die regelmäßig jeden Tag wiederkehren; < beim Gehen oder Stehen; > im Sitzen.
Dumpfer Schmerz im Rektum, als sei es mit Gas aufgetrieben, nach dem Stuhl.
Unangenehmes Kriebeln tief unten im Rektum nahe dem Anus, wie von Madenwürmern.
Heftiger Juckreiz im Rektum, abends im Bett.
Passive Blutung aus dem Rektum nach dem Stuhl (von langer Dauer); Blut hellrot; Stühle regelmäßig; Darm blähig; Ohnmachtsgefühl, wenn die Blutung reichlich ist; muß sich nach dem Stuhl niederlegen.
Blutung während und nach dem Stuhl; Blutung und Schmerz sind <, wenn der Stuhl locker ist.
Ennervation der Längs- und Ringmuskeln des Rektums, wodurch ein halbgelähmter Zustand des Darmes entsteht und die Fäzes sich ansammeln können.
Ängstlicher Drang zum Stuhl, mit Untätigkeit des Rektums; ist unfähig, Fäzes zu entleeren, ohne Gefahr der Eversion und des Vorfalls des Rektums.
Prolaps des Rektums schon durch mäßiges Pressen beim Stuhl.
Tenesmus; Prolapsus recti nach dem Stuhl.
Rektumprolaps bei einem Knaben von 4 Jahren; die Eltern müssen den Darm nach jedem Stuhl, manchmal zweimal täglich und mit großer Mühe, zurückbringen.
Heftige, ständige, stechende und wunde, brennende Schmerzen im Rektum, die ihr den Schlaf völlig rauben; Prolaps des Rektums; harte, blutige Stühle verschlimmern die Schmerzen sehr; ulzerierte Hämorrhoiden im Rektum.
Hämorrhoiden: nach dem Wochenbett, mit scharfem, schmerzhaftem Druck im Rektum nach dem Stuhl, selbst nach weichem Stuhl; auch scharfe Stiche vom Anus zum Rektum; bluten leicht und treten beim Stuhl vor, gefolgt von heftigem zusammenziehendem Schmerz im Anus und Stichen das Rektum hinauf, täglich genau bis 5 Uhr nachmittags dauernd, worauf der Schmerz plötzlich aufhört; mit Gefühl von Wundsein oder Zusammenziehung des Anus; die Knoten treten bei jedem Stuhl vor und müssen zurückgebracht werden; sie sind wund wie aufgescheuert; Blutung und Schmerz <, wenn der Stuhl locker ist; ziehende Schmerzen um das Becken.
Blinde Hämorrhoiden, Druck und Wundheit in Anus und Rektum; schmerzhaft im Sitzen und Stehen, geringer beim Gehen, jedoch nach Aufenthalt an frischer Luft wiederkehrend und <.
Stiche in die Hämorrhoidalknoten während des Hustens.
Schmerz im Anus wie von blinden Hämorrhoiden, wunder Schmerz nach weichem Stuhl.
Wunder Schmerz im Anus, unabhängig vom Stuhl.
Ein grober Stich, der vom Anus tief in das Rektum reicht.
Schmerz im Anus, jeden Tag zur selben Stunde wiederkehrend, < beim Gehen und noch mehr beim Stehen, > beim Niedersetzen.
Zuschnürung des Anus nach dem Stuhl, < beim Stehen.
Schmerzlose Zusammenziehung des Anus über viele Tage.
Jucken und Kribbeln im Anus. θ Pruritus.
Juckreiz des Anus: nachts; das Kind ist nervös und krampfhaft; von Sitzwürmern.
Fissuren des Anus.
Flecken am Anus.
Stiche, Juckreiz und kriechendes Gefühl im unteren Teil des Rektums. θ Askariden.
Askariden verursachen Juckreiz im Rektum und Anus.
Madenwürmer im Rektum, besonders wenn Spuren von Blut im Stuhl sind.
Konvulsionen; fiel plötzlich wie niedergeschmettert nieder und blieb eine halbe Stunde bewußtlos; danach war sie mehrere Minuten lang unfähig zu sprechen; nach Ignat. ging der Bandwurm ab, und die Konvulsionen kehrten nicht wieder.
Vermehrte Ansammlung von Blähungen und vermehrter Abgang derselben.
HARNORGANE [21]
Plötzlicher, unwiderstehlicher Harndrang.
Schmerzhafter Druck mit kratzender Empfindung am Blasenhals, besonders beim Gehen; trüber Harn.
Harndrang vom Kaffeetrinken.
Häufiger Abgang von viel wäßrigem Harn. θ Hysterie.
Harn: nervös, wäßrig; klar, zitronenfarben; spärlich, dunkel und scharf.
Unwillkürlicher Harnabgang.
Brennen, Beißen oder Wundheit beim Wasserlassen.
Juckreiz im vorderen Teil der Harnröhre.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Lüsternheit ohne Erektionen.
Geschlechtstrieb schwach, oder Geschlechtstrieb mit Impotenz.
Erektionen während des Stuhlganges; Abgang von Prostataflüssigkeit.
Hysterische krampfartige Striktur.
Zusammenziehung des Penis, er wird ganz klein.
Juckreiz um die Genitalien und am Penis, abends nach dem Niederlegen; verschwindet nach Kratzen.
Wundheit und ulzerativer Schmerz, verbunden mit Juckreiz, am Rand des Präputiums.
Schweiß am Skrotum.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Krampfschmerzen in der Gebärmutter, mit einschießenden Schmerzen, < bei Berührung der Teile.
Uteruskrämpfe mit einschießenden oder wehenartigen Schmerzen.
Metrorrhagie von Kamillentee.
Menses: zu früh und reichlich; spärlich, verzögert.
Menses zu früh und zu reichlich, treten alle 10-14 Tage auf; vor und während der Menses Hitze und Schwere im Kopf, heftiger drückender Schmerz in der Stirn, Augen lichtempfindlich, Klingeln in den Ohren, Appetitlosigkeit, Leeregefühl im Magen, krampfartige Schmerzen im Bauch, Frösteln abwechselnd mit Hitze, Angst, Herzklopfen, äußerste Erschöpfung des ganzen Körpers und besonders der Extremitäten.
Menstruation reichlich und unregelmäßig; Leukorrhöe, mit Senkungsgefühl.
Menorrhagie mit Seufzen und Schluchzen, Ohnmachtsgefühl in der Magengrube; große Niedergeschlagenheit, scheint voller unterdrückten Kummers.
Rief einen Blutfluß hervor bei einer Dame von 62 Jahren, die unter Kummer gelitten hatte; ebenso bei einer Dame von 30 Jahren, deren Menses seit drei Monaten unterdrückt gewesen waren.
Menstrualblut schwarz, von fauligem Geruch, in Klumpen.
Unregelmäßige Menstruation, besonders Dysmenorrhöe, hervorgehend aus Reizung des Nervensystems und nicht aus Gebärmutterkongestion.
Menses spärlich, begleitet von heftigen Krämpfen und Schmerzen, mehrere Tage anhaltend und den Geburtsschmerzen ähnlich; Nervensystem in sehr erregbarem Zustand. θ Dysmenorrhöe.
Amenorrhöe; Geschwüre an den Füßen; anämisch; Leber- und Milzgegend geschwollen.
Unterdrückung der Menses durch unterdrückten Kummer; viel unwillkürliches Seufzen und Schluchzen; präkordiale Qual; schwaches und leeres Gefühl in der Magengrube.
Während der Menstruation Uteruskrämpfe mit krampfartig drückendem Schmerz, > durch Druck und in liegender Haltung.
Während der Menses: Lichtscheu; zusammenziehende Kolik; Qual; Herzklopfen; Rückenschmerz; Mattigkeit bis nahe an Ohnmacht.
Schmerz von der Sakralregion nach vorn durchziehend, gefolgt von Leukorrhöe und einem tauben, stumpfen Gefühl im Gehirn; Mühe, Fragen zu beantworten.
Heftiger wehenartiger Schmerz; eitrige, wundmachende Leukorrhöe.
Chronische Leukorrhöe, mit gesteigertem Geschlechtstrieb.
Menses spärlich, fadenziehend, mit dunklen Gerinnseln; große Dysmenie vorher und nachher; fürchterliche kneifende und schneidende Uteruskolik; milchiger Fluor; beständige brennende Hitze in der Vagina, < vor den Menses; sehr scharfe einschießende Schmerzen in der Vulva, nur tagsüber; äußerst wunder Schmerz am Scheideneingang während des Beischlafes, fast wahnsinnig machend; schwer und schläfrig nach Mahlzeiten, muß sich nach dem Mittagessen niederlegen; Schmerz und Übelkeit im Magen beim Stehen, > beim Sitzen; Sinken und Leere im Epigastrium; völliger Verlust des Appetits außer zur Abendbrotzeit; Stiche in den Brüsten; Füße brennend heiß oder kalt; Gefühl, als seien die Strümpfe kalt und feucht; eine Wange gewöhnlich heiß, die andere nicht so; Hysterie; Verstopfung mit großem Schmerz, fürchtet den Gang zur Toilette; tief seufzende Inspiration; Entzündung von Vagina und Vulva. θ Vaginismus.
Pruritus junger Mädchen, mit Leukorrhöe und verbunden mit Oxyuris vermicularis.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. LAKTATION [24]
Leere, Übelkeit und Schwäche in der Magengegend, mit fadem Geschmack; Auftreibung des Bauches nach dem Essen; Schluckauf; saures Aufstoßen; häufiges Heraufkommen von Speisen und bitterer Flüssigkeit; nächtliches Erbrechen der abends genossenen Speisen; leeres Würgen, > durch Essen. θ Morgendliche Übelkeit.
Nach großem Schreck im siebenten Schwangerschaftsmonat heftiger Schmerz im Epigastrium; unbestimmte Angst; Unruhe; schläft spät nachts ein; auch Schmerz tief unten in der linken Bauchseite.
Nach Schreck während der Schwangerschaft Zittern, am nächsten Tage gefolgt von Wehenschmerzen und Blutung, > in Rückenlage ohne eelow und mit erhöhtem unteren Ende der Matratze.
Tiefes Seufzen und Schluchzen mit seltsam zusammengedrücktem Gefühl im Gehirn; Stöhnen und Recken der Glieder am Ende jedes Krampfes. θ Krämpfe während der Geburt.
Krämpfe mit Zucken der Muskeln von Mund und Augen; wilder Ausdruck; Augen nach oben verdreht; ständiger Versuch, sich die Haare auszureißen; Lachen und Weinen; nervös und erregbar. θ Puerperalkonvulsionen.
Puerperalkonvulsionen beginnen und enden mit Stöhnen und Recken der Glieder; Erbrechen.
Die Geburt schreitet nicht fort.
Nachwehen mit vielem Seufzen, Traurigkeit und Niedergeschlagenheit
Säuglingskolik nach dem Stillen an der Brust einer Mutter oder Amme, die unter Kummer leidet.
Milch vermindert.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Stimme: tief; zitternd; Heiserkeit von Erkältung.
Gedämpfte, tiefe Stimme; ist unfähig, laut zu sprechen.
Hysterische Aphonie, seelische Angst, spinale Symptome.
Gefühl von Wundheit im Kehlkopf.
Zuschnürendes Gefühl in Luftröhre und Kehlkopf.
Ununterbrochene Veranlassung zu hackendem Husten im Kehlkopf (nicht Kitzeln), abends nach dem Niederlegen; verschwindet nicht durch Husten, sondern nur durch Unterdrücken des Hustens.
ATMUNG [26]
Häufiges Seufzen.
Seufzen und Schluchzen dauern lange nach dem Weinen fort.
Schnarchende Inspiration im Schlaf.
Verlangen, tief Atem zu holen. θ Hysterie. θ Dyspepsie.
Häufig genötigt, tief Atem zu holen, was den Druck auf der Brust augenblicklich lindert.
Behinderte Inspiration, wie von einem Gewicht auf der Brust.
Beklemmte Atmung, mit Konvulsionen abwechselnd.
Beklemmung der Brust nachts, < nach Mitternacht.
Langsame Atmung.
Inspiration langsam; Exspiration schnell.
Verliert den Atem beim Laufen.
HUSTEN [27]
Kitzelhusten, der durch Willensanstrengung unterdrückt werden kann.
Beständiger trockener Husten, erregt durch Kitzeln in der Fossa suprasternalis; wie von eingeatmetem federartigen Staub, nicht < durch Husten, sondern um so mehr erregt, je mehr er sich husten läßt; besonders < gegen Abend.
Husten, verursacht durch einschnürendes Gefühl oberhalb der Halsgrube.
Beständiger hackender Husten abends im Bett.
Trockener, krampfartiger Husten.
Hoher, krampfartiger Husten, abends verursacht durch ein Gefühl wie von Schwefeldämpfen oder von Staub in der Halsgrube; morgens durch ein Kitzeln über der Magengrube.
Hoher, krampfartiger Husten, < abends, mit nur wenig Auswurf, hinterläßt Schmerz in der Luftröhre.
Trockener und rauher Husten, mit Fließschnupfen, Kopfschmerz und schwacher Stimme.
Nervöser Husten und Beklemmung, die häufig katarrhalische Affektionen bei jungen Leuten und Frauen begleiten.
Krampfartiger Husten bei nervösen, empfindlichen Personen.
Husten jedesmal, wenn er beim Gehen stehenbleibt.
Husten nach warmem Getränk.
Je länger der Husten dauert, desto mehr Hustenreiz.
Schläfrig nach jedem Hustenanfall.
Während des Hustens: Übelkeitsgefühl im Epigastrium; Erschütterungen im Hypogastrium; Schmerz im Penis; Konvulsionen.
Auswurf: abends, selten morgens; schwierig, abends; schmeckt und riecht wie alter Katarrh.
INNERES DER BRUST UND LUNGEN [28]
Stiche: in der Brust, von Blähungskolik; in der linken Brustseite.
Krampfartige Einschnürung der Brust.
Brust fühlt sich an, als sei sie zu klein; krampfartiges Gähnen.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Herz, Puls und Kreislauf
Ängstliches Gefühl in den Präkordien.
Nach übermäßiger Angst, gefolgt von plötzlicher Freude; ungewisses, schwaches, mattes Gefühl in der Brust; sinkendes Gefühl und Leere in der Magengrube; Herzaktion schwach; Puls klein, weich und 100 bis 110 in der Minute. θ Herzhyperästhesie.
Einschnürung am Herzen, mit Angst und Neigung zu weinen; Appetitverlust; Druck im Magen; Herzklopfen; Menses reichlicher als gewöhnlich; Schläfrigkeit; Schwäche der Augen; nach Kummer.
Herzklopfen: nachts und morgens im Bett; nachts mit Stichen im Herzen; bei tiefem Nachdenken.
Puls: im allgemeinen hart, voll und häufig, mit Klopfen in den Blutgefäßen; seltener klein und langsam; wechselnd, sehr veränderlich; morgens häufig, tagsüber und abends langsamer.
ÄUSSERE BRUST [30]
Stiche in die Brustwarze bei tiefer Inspiration.
HALS UND RÜCKEN [31]
Steifigkeit des Nackens. θ Diphtherie.
Stich in den Nacken.
Drückender Schmerz in den Halsdrüsen.
Schmerzlose Drüsenschwellungen am Hals.
Spannungsartige Schmerzen im Rücken beim Aufrechtstehen.
Einfache Schmerzen, die bei Berührung leicht übermäßig werden; Rucken durch den ganzen Körper.
Schmerzen im Rücken während des Frostes.
Stiche im Kreuz.
Einschießende Stiche wie von einem scharfen Messer im Rücken durch die Lenden bis in die Beine.
Schmerz im Kreuzbein, auch in Rückenlage, morgens im Bett.
Erkrankung der Wirbelsäule, mit gressus gallinaceus.
Der Rücken ist nach vorn gebeugt.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Zittrige Zuckungen im Deltoideus.
Nach Angst plötzlich ein Schlag, als wäre die rechte Schulter durch einen Blitzschlag gelähmt worden; dies erstreckte sich durch den ganzen Arm bis in die Spitzen von Daumen, Zeige- und Mittelfinger; Gebrauch des Armes vollständig verloren, kann ihn kaum heben; Gefühl, als gehöre der Arm nicht zu ihr; beim Berühren von Gegenständen scheint es, als seien sie mit feinem Filz bedeckt. θ Hysterische Paraplegie.
Schmerz im Schultergelenk wie verrenkt, beim Bewegen des Armes.
Einschießend-schneidender Schmerz im Schultergelenk beim Vorwärtsbeugen des Armes.
Taubes Gefühl in den Armen nachts im Bett, dabei eine Empfindung, als liefe etwas Lebendiges im Arm.
Schmerzen in den Gelenken der Arme beim Rückwärtsbeugen, wie von Überanstrengung oder wie geprellt.
Warmer Schweiß an den Handflächen und Fingern.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Einschießend-schneidende Schmerzen im Hüftgelenk.
Schmerzen, schneidend, klopfend, intermittierend; zuerst jeden zweiten Tag, dann täglich; Frösteln; mildes, melancholisches Temperament; Fieber, aber kein Durst; kehrt jeden Winter wieder. θ Ischias.
Anfälle qualvoller Neuralgie des Nervus ischiadicus und seiner perinealen Äste, eingeleitet durch intensive Kälte und Frösteln, < nachts, zwingen sie aufzustehen und im Zimmer umherzugehen; der Schmerz ist heftig, von reißendem, grabendem, bohrendem Charakter und dauert sechzig bis neunzig Minuten, worauf er langsam weicht.
Ischias: intermittierend, chronisch; > im Sommer, < im Winter; hämmernd, als wolle das Hüftgelenk bersten, begleitet von Frösteln, mit Durst, Hitzewallungen, besonders im Gesicht, ohne Durst.
Furunkel an der Innenseite des Oberschenkels.
Tumor groß wie ein Ei, in kurzer Entfernung über dem Knie, ziemlich verschieblich, hart auf Druck; große Nervosität, fortwährendes Seufzen, Furcht, sie werde sterben; große Angst vor kommendem Kummer oder Unheil; sehr mutlos; leichtes Muskelzucken; zieht die Glieder an den Körper.
Beim Gehen werden die Knie unwillkürlich nach oben gezogen; gressus gallinaceus.
Hitze der Knie, mit Kälte der Nase.
Knacken der Knie.
Reißende Schmerzen in den Wadenrückseiten.
Reißender Schmerz in Achillessehne und Wade, als würden die Teile abgeschnitten; < beim Stehen, Gehen oder Anspannen der Muskeln.
Taubheitsgefühl der Füße, Beine und zuweilen der unteren Extremitäten.
Kälte der Füße und Beine, über das Knie hinausreichend.
Schwere der Füße.
Brennen in den Fersen nachts; bei Berührung fühlen sie sich jedoch kalt an.
Geprelltes oder stechendes Gefühl in den Fußsohlen.
Hühneraugen schmerzen wie wund.
Krampfartiges Zucken der unteren Extremitäten.
Schwankender Gang.
GLIEDER IM ALLGEMEINEN [34]
Zittern der Glieder; Mattigkeit.
Einzelne Rucke der Glieder beim Einschlafen.
Plötzliche krampfartige Tätigkeit eines Muskels; die Glieder zucken.
Kriechendes, eingeschlafenes Gefühl in den Gliedern.
Kribbeln in den Gliedern.
Schmerz wie verstaucht oder verrenkt in Schulter-, Hüft- und Kniegelenken.
Neuralgischer Schmerz in der rechten Schulter beim Heben des Armes oder beim Drehen zur Brust hin; Gefühlsverlust im rechten Knie und Spannung darin beim Strecken des Beines.
Schmerzhaftigkeit der Glieder beim Einschlafen.
Kalte Hände und kalte Füße bis zu den Knien.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Ruhe: Schmerzen >; Kopfschmerz >.
Lagewechsel > Schmerz.
Liegen: Schmerzen im Kopf >; Schwindel.
Niederlegen: Schmerzen kommen wieder; Zahnschmerz; Jucken um die Genitalien; Uterusschmerzen >; hackender Husten; Zucken im Unterarm.
Rückenlage: > Kopfschmerz; Wehenschmerzen und Zittern >; Schmerzen im Kreuzbein; Chorea >.
Seitenlage: Kopfschmerz <; Schmerz wie ein Nagel im Kopf >.
Muß sich niederlegen: wenn der Kopfschmerz schlimm ist; nach Blutung aus dem Rektum; nach dem Mittagessen.
Muß den Kopf nach vorn beugen; legt ihn auf den Tisch.
Neigt den Kopf nach hinten oder er wird stark zurückgezogen.
Vorbeugen: Schmerz über der Nase >.
Beugt sich nach hinten, so daß er auf Kopf und Füßen ruht.
Sitzen: Schmerz im Anus >; blinde Hämorrhoiden schmerzhaft; Schmerz und Übelkeit im Magen >; Zittern der Beine <.
Sitzen und Stehen sehr schwierig: wegen Chorea.
Zieht die Glieder an den Körper.
Unterkiefer vorgeschoben.
Bei ausgestreckten Fingern: Zittern der Hände.
Lagewechsel: oft > Schmerzen; Kopfschmerz <; Magenkrämpfe >; häufig nachts im Bett.
Bewegen: Druck im Magen wird schneidend; Schmerz im Schultergelenk beim Bewegen des Armes.
Geringste Bewegung: des Kopfes < Schwindel; der Zunge < Ptyalismus.
Leichte Bewegung: Knie knicken ein.
Anspannen der Muskeln: < Reißen in Achillessehne und Wade.
Vorwärtsbeugen des Armes: einschießender Schmerz im Schultergelenk.
Rückwärtsbeugen der Arme: Schmerzen in den Gelenken.
Drehen des Armes zur Brust: neuralgischer Schmerz in der rechten Schulter.
Heben des Armes: neuralgischer Schmerz in der rechten Schulter.
Strecken des Beines: Spannung darin.
Vorneüberfallen des Kopfes: < Kopfschmerz.
Plötzliches Drehen des Kopfes: Kopfschmerz <.
Kopfwerfen: während der Zahnung.
Zittern und Schütteln: des Kopfes.
Bücken: < Schwindel; erneuert Schmerz an der Nasenwurzel; Kopfschmerz >; Schmerz an einer Stelle des rechten Scheitelbeins <.
Gehen: Schmerz im Anus <; blinde Hämorrhoiden weniger schmerzhaft; schmerzhafter Druck am Blasenhals <; Knie werden unwillkürlich nach oben gezogen; reißender Schmerz in Achillessehne und Wade <; als ob der Atem versage, wird übel.
Stehen: Schmerz im Anus <; blinde Hämorrhoiden schmerzhaft; Schmerz und Übelkeit im Magen; Spannungsschmerz im Rücken; reißender Schmerz in Achillessehne und Wade <; schläft ein.
Zwingt sie aufzustehen und im Zimmer umherzugehen: Schmerz im Ischiasnerven.
Treppensteigen: ruckender Kopfschmerz.
Schweres Auftreten: Kopfschmerz <.
Bleibt beim Gehen stehen: wegen Husten.
Laufen: Kopfschmerz <.
Wirft sich wild im Bett umher.
NERVEN [36]
Personen, geistig und körperlich erschöpft durch lang anhaltenden konzentrierten Kummer.
Überempfindlich gegen Schmerz.
Zittern und Mattigkeit der Glieder.
Zittern der Hände beim Schreiben, am meisten in Gegenwart anderer, und wird <, sobald sie meint, jemand könnte es bemerken; zeigt sich auch bei ausgestreckten Fingern.
Ihr Zittern macht beim Schreiben selbst nicht viel aus, zeigt sich aber, wenn sie die Finger ausstreckt, stärker auf der rechten Seite.
Große Mattigkeit oder tiefer Schlaf, mit stertoröser Atmung nach oder während des Fiebers.
Gefühl, als habe sie lange gefastet, mit fadem Geschmack und Mattigkeit in den Gliedern.
Ohnmachtsgefühl; falscher Hunger; Übelkeit und Erbrechen von Schleim; gewohnheitsmäßiges Rauchen.
Große Schwäche des ganzen Körpers; beim Gehen scheint der Atem zu versagen, es wird ihr übel in der Magengrube, und dann hustet sie.
Große Schwäche und Erschöpfung des ganzen Körpers; Mattigkeit am Abend.
Entkräftung nach Stillung einer Blutung, mit Neigung heftig oder verdrießlich zu werden.
Ein einfacher heftiger Schmerz hier und da auf einer kleinen Stelle, z. B. an den Rippen, nur bei Berührung bemerkt.
Emotionale Hyperästhesie, endend in Depression und Erstarrung; Geschlechtstrieb mit Impotenz.
Hysterische Schwäche und Ohnmachtsanfälle.
Gemüt sehr reizbar; wird leicht traurig; häufige Anfälle drückender, krampfartiger Schmerzen in Stirn und Hinterkopf, Gesicht rot, Tränenfluß; krampfartige Einschnürung des Halses mit erschwertem Schlucken; viel Aufstoßen, Schluckauf; Einschnürung der Brust, erschwerte Atmung, Zittern des Kopfes, Zucken von Armen und Beinen bei Halbbewußtsein, endlich ein tiefer Seufzer, gefolgt von tiefem Schlaf. θ Hysterie.
Nach einem Streit mit ihrem Mann erwachte sie am nächsten Morgen mit rhythmischem Zittern des ganzen linken Beines, das allmählich beide Beine ergriff; < im Sitzen, störte das Gehen nicht; am folgenden Tag begleitet von choreatischen Zuckungen des Kopfes von links nach rechts und leicht von oben nach unten. θ Hysterie.
Qual, sie schreit nach Hilfe, mit erstickender Einschnürung des Halses; erschwertes Schlucken; kommt aus dem Krampf mit tiefem Seufzen heraus. θ Hysterie.
Hysterie, gekennzeichnet durch einen Gemütscharakter, der mild, sanft, nachgiebig, wenn auch wunderlich und introvertiert ist.
Hemicranie, globus hystericus oder plötzlicher Zahnschmerz in einem gesunden Zahn, bei hysterischen Subjekten.
Große Neigung zusammenzufahren.
Rucken und Zuckungen in verschiedenen Muskelteilen.
Zucken, als krieche eine Maus unter der Haut, in einem Teil der Unterarmmuskeln, abends nach dem Niederlegen.
Krampfartige Zuckungen, besonders nach Schreck oder Kummer.
Schreien mit heftigem Zittern am ganzen Körper; einzelne Teile scheinen verkrampft zu sein.
Kinder werden im Schlaf nach Bestrafung konvulsiv.
Konvulsionen bei Kindern in der ersten Zahnungsepoche, mit blasser Gesichtsfarbe, oder infolge unregelmäßiger Innervation der Kapillaren, mit bemerkenswerter Röte einer Wange und kalter Nase; vermehrte Körpertemperatur vorübergehend; Haut kühl bei Berührung.
Krämpfe bei Kindern: von Schreck oder von Würmern; Kind blaß, kalt; starrer, glotzender Blick; gelegentliche Schreie; erbricht Speisen; gehen hastigem Trinken voraus.
Krämpfe mit Schreien oder unwillkürlichem Lachen.
Konvulsionen, mit erschwerter Atmung wechselnd.
Konvulsionen mit Bewußtseinsverlust und vorübergehender Unfähigkeit zu sprechen.
Konvulsionen: während der Zahnung, mit Schaum vor dem Mund, Strampeln mit den Beinen; beim Beginn exanthematischer Fieber; bei Kindern nach Bestrafung; nach Furcht oder Schreck; kehren täglich zur selben Stunde wieder.
Fühlt sich plötzlich schläfrig und legt sich nieder, oder schläft im Stehen ein und fällt um; liegt still und bewußtlos eine halbe Stunde oder mehrere Stunden; Augen geschlossen; macht Fäuste; verbirgt sich unter der Bettdecke und blickt ängstlich darunter hervor; Extremitäten zucken nach oben; Körper wird emporgeworfen und Unterkiefer vorgestreckt; wacht plötzlich keuchend auf und klagt über Hunger. θ Krämpfe nach Schreck.
Bewußtlosigkeit, plötzlich oder von Kopfschmerz vorausgegangen, besonders nachts; beugt sich nach hinten, so daß er auf Kopf und Füßen ruht, wirft sich wild umher und fällt aus dem Bett, wenn man ihn nicht daran hindert; heftige Stöße erfassen den Körper und besonders die Brust; Schaum, mit Blut gemischt, entweicht aus dem Mund; nach zehn oder fünfzehn Minuten hören die Krämpfe auf, aber die Bewußtlosigkeit dauert fünf bis sechs Stunden; verwirrte Rede, von der er sich später an nichts erinnert; läßt Stuhl oder Harn in jede Ecke des Zimmers, wenn man ihn nicht daran hindert; ein heftiger Frost, während dessen der Körper kalt wie Eis ist, beendet den Anfall, dem große geistige und körperliche Erschöpfung folgt.
Kinder während der Zahnung oder auch früher oder später werden plötzlich von epilepsieähnlichen Krämpfen befallen; sie treten oft ohne ersichtliche Ursache auf oder nachdem das Kind wegen eines Fehlers getadelt und dann zu Bett gebracht worden ist; die Zuckungen beginnen an den Mundwinkeln, so daß das Kind zu lächeln scheint; dann erfassen die Krämpfe rasch die Gesichtsmuskeln, die Stirn, die Augen und oft die Augäpfel, oder die Augen können offen, starr und glotzend sein, mit erweiterten Pupillen; Schaum vor dem Mund, Beißen der Zunge oder Wangen, Zähne fest zusammengepreßt und unbeweglich, Trismus, Zuckungen der Arme, seltener der Füße; die Anfälle dauern von fünf Minuten bis zu einer halben Stunde, worauf das Kind mit Schweiß bedeckt ist und alle Symptome von Gehirnkongestion zeigt, gefolgt von soporösem Schlaf, aus dem es durch erneute Krämpfe geweckt wird, oder die Krämpfe kehren nach vollständigem Intervall wieder; Puls häufig, oft Delirium und unwillkürlicher Harnabgang.
Klonische Konvulsionen bei hysterischen, launenhaften Frauen.
Heftige Konvulsionen; oft überwiegen tonische Krämpfe.
Tetanische Konvulsionen mit häufigem Gähnreiz.
Tetanus nach Schreck.
Krämpfe und tetanische Konvulsionen bei hysterischen Frauen und Kindern; besonders beim Einschlafen.
Katalepsie mit Rückwärtsbeugung.
Nach Schreck kataleptische Anfälle, mehrere Stunden dauernd und regelmäßig alle zwei Monate wiederkehrend; allmählich nahmen die Anfälle epileptiformen Charakter an, mit heftigen Konvulsionen und Bewußtseinsverlust; die Anfälle wurden auch häufiger und traten jeden Monat, kurz vor oder nach der Menstruation, auf und schließlich nach jeder zufälligen Erregung; Krämpfe und Schmerz während der Menstruation.
Emotionaler Trismus oder Opisthotonus; Kopf stark nach hinten gezogen, Gesicht livid, Pupillen erweitert, Atmung und Schlucken von Flüssigkeiten erschwert.
Kinder mit blassem Teint und blauen Ringen um die Augen; allmählich entsteht große Schüchternheit und Neigung zusammenzufahren, gefolgt von unwillkürlichen Bewegungen der Gesichtsmuskeln und der oberen und unteren Extremitäten, allmählich die Stärke der Chorea erreichend.
Chorea: nach Schreck oder Kummer; < nach dem Essen; > in Rückenlage.
Emotionale Chorea, besonders nach Schreck, Kummer oder anderer seelischer Erregung, mit Seufzen und Schluchzen; schwankender Gang; Neigung über kleine Gegenstände zu stolpern und zu fallen; Zittern und Zucken verschiedener Muskeln; Übereilung des Willens; der Patient drückt Angst in seinen Bewegungen aus; < nach dem Essen, besonders nach dem Mittagessen; nach tiefem Kummer; > während des Liegens auf dem Rücken.
Chorea bei Mädchen, die durch Drohungen oder Bestrafung erschreckt worden waren; beständiges und unwillkürliches Zucken und Werfen der Arme; Gegenstände werden aus den Händen fallen gelassen; Zucken der Augen und Schütteln des Kopfes.
Plötzliche und heftige Chorea, nachdem sie durch eine den Arm hinauflaufende Maus erschreckt worden war; Zucken der Gesichtsmuskeln und aktive Bewegungen der oberen Extremitäten, so daß die Hände immer mit irgendeiner Art willkürlicher Arbeit beschäftigt zu sein schienen; bald griff sie mit der Hand ins Haar, bald ans Ohr, bald streckte sie rasch den Arm aus, als wolle sie das Kleid glätten, und so den ganzen Tag; die willkürlichen Bewegungen der Hände so weit verloren, daß sie weder essen noch trinken konnte ohne Hilfe.
Alle Arten von Bewegungen und Verrenkungen der Extremitäten, auch der Kopf betroffen; kann weder gehen noch die Hände selbst zum Essen gebrauchen. θ Chorea nach Schreck.
Schreit auf, wenn sich jemand dem Bett nähert, und wiederholt in Zwischenräumen ihr Schreien, ist aber unfähig, auch nur ein einziges Wort zu sprechen; Hände und Füße werden heftig herumgeworfen; krampfartige Verzerrung der Gesichtsmuskeln; der Kopf im einen Augenblick nach hinten, im anderen zur Seite gebogen, und der ganze Körper heftig hin und her geworfen; Tophi an Händen und Füßen. θ Chorea.
Chorea in so verschlimmerter Form, daß Sitzen und Stehen außerordentlich schwierig sind; der vorher helle und rege Geist ist fast in einen Zustand von Idiotie entartet.
Chorea; die Konvulsionen sind am stärksten im Mund und verursachen viel Verzerrung des Gesichts; globus hystericus.
Nervöser Zustand bei Influenza, mit allgemeinen Konvulsionen und Schaum vor dem Mund; Anfälle epilepsieähnlich.
Emotionale Epilepsie;
verursacht durch Schreck und unterdrückten Kummer; besonders geeignet für Kinder; frische Fälle.
Konvulsive Bewegungen der Glieder mit krampfartigem Schließen der Kiefer; die Anfälle dauerten etwa eine halbe Stunde und kehrten alle vier bis sieben Tage wieder; sie kamen zu allen Stunden des Tages und der Nacht und wurden durch jede seelische Erregung hervorgerufen; schließlich wurden die Anfälle heftiger; fiel nieder, wurde bewußtlos, Daumen in die Handflächen eingezogen, Konvulsionen und Schaum vor dem Mund, endend in Schlaf; je länger die Anfälle hinausgeschoben wurden, desto heftiger waren sie; Gesichtsausdruck von äußerster Melancholie. θ Epilepsie nach Schreck.
Gesicht rot; Puls voll, 100; Bewußtlosigkeit; Augen starr; Konvulsionen der Extremitäten mit Schaum vor dem Mund; Daumen geballt; großer Durst nach Rückkehr des Bewußtseins.
Stiller, stumpfer Zustand, mit Rucken des Körpers, partiellen Krämpfen der Extremitäten, eines Gliedes oder nur gewisser Muskeln jeweils; Mattigkeit nach einem Anfall. θ Epilepsie.
Choreaartige und epileptiforme Konvulsionen; Parese; Anästhesie, oft mit Hyperästhesie der Beine verbunden; Subsultus tendinum; Zucken der Glieder; Zittern der Zunge; Delirium tremens.
Lähmung nach großer seelischer Erregung und Nachtwachen am Krankenlager.
Hysterische Paraplegie.
Pervertierung der Funktionskoordinationen; clavus hystericus.
Große Beweglichkeit der nervösen Erscheinungen.
SCHLAF [37]
Schlaflosigkeit: von Kummer, Sorge, Traurigkeit; von ängstlichen Gedanken und niederdrückenden Gemütsbewegungen; nach Überanstrengung des Geistes durch quälende Geschäftssorgen; vor Mitternacht; von Blutwallung; mit Auffahren beim Einschlafen; innerer Unruhe, Durst, Fieber mit Angst von 2 bis 5 Uhr morgens.
Schlaf sehr leicht, hört alles, selbst entfernte Geräusche.
Unruhiger Schlaf.
Krampfartiges Gähnen: mit Schmerz im Unterkiefer wie verrenkt; so daß Wasser aus den Augen läuft.
Schluckauf bei Kindern; Unruhe nachts und Schreien im Schlaf.
Beim Einschlafen Rucke durch den ganzen Körper oder in einem einzelnen Glied oder Muskel.
Sehr unruhig nachts im Bett; hysterische Subjekte.
Wechselt nachts im Bett häufig die Lage.
Schnarchende Inspiration im Schlaf.
Während des Schlafes der Kinder: Kaubewegung des Mundes und Auffahren (Flexoren); Stampfen mit den Füßen und Zähneknirschen.
Das Kind erwacht aus dem Schlaf: mit durchdringendem Schreien und zittert am ganzen Körper; in Krämpfen nach Bestrafung und Zubettbringen.
Somnambulismus; beschreibt klar das Innere des Gehirns; sieht wieder alles, was auf der Straße vorgeht, erinnert sich aber beim Erwachen an nichts. θ Folgen gekränkter Ehre.
Im Traum ist er die ganze Nacht hindurch mit demselben Gegenstand beschäftigt; eine fixe Idee, die ihn auch beim Erwachen nicht verläßt.
Träume mit Reflexionen und Überlegungen.
ZEIT [38]
Der Morgen ist die beste Zeit, dieses Mittel zu geben. H.
Verschlimmerung um 4 Uhr morgens und 4 Uhr nachmittags, bis zum Abend anhaltend.
Morgens: Schmerzen kommen um 9 Uhr und dauern bis 2 Uhr nachmittags; Schmerz < bis nachmittags; beim Aufstehen Schmerzen <; beim Erwachen Kopfschmerz, der beim Aufstehen verschwindet; Kopfschmerz <; stechender Kopfschmerz beginnt beim Aufstehen; Zahnschmerz; nagender Schmerz im Magen; Hast des Gehirns; große Ängstlichkeit; hohler, krampfartiger Husten; Herzklopfen; Puls häufig; Schmerzen im Kreuzbein, im Bett liegend; allgemeine Hitze.
Von 2 bis 5 Uhr morgens innere Unruhe, Durst, Fieber mit Angst.
Um 11 Uhr vormittags: hungrig.
Tagsüber: scharfe Tränen; einschießende Schmerzen in der Vulva; Puls langsam.
Nachmittags: Schmerz allmählich > bis zum Abend; Fieber; Hitze des ganzen Körpers; heftiger Schüttelfrost.
Um 4 Uhr nachmittags: stechender Kopfschmerz auf seiner Höhe.
Bei Sonnenuntergang: fröstelig.
Abends: Unfähigkeit zu denken; hackender Husten; hohler, krampfartiger Husten <; Auswurf schwierig; Puls langsamer; Mattigkeit; Zucken wie eine unter der Haut kriechende Maus im Unterarm; Schüttelfrost mit Rötung des Gesichts; warmer Schweiß an den Händen; beim Niederlegen kommen die Schmerzen wieder; plötzlicher Druck im Kopf bald hier bald dort; Zahnschmerz; leichtes Fieber; Hungergefühl; Stuhldrang; heftiger Juckreiz im Rektum; Jucken um die Genitalien; Frösteln.
Nachts: Verkleben der Lider; nervös und unruhig; schmerzhafter Druck in der Pylorusgegend; Druck im Magen <; Magenkrämpfe; Kolik; Rumoren der Blähungen <; Diarrhöe <; Juckreiz des Anus; Angst; Erbrechen; schläft spät ein; Beklemmung der Brust; Herzklopfen mit Stichen in der Brust; taubes Gefühl in den Armen; Ischias; Brennen der Fersen; Bewußtlosigkeit; Unruhe; wechselt häufig die Lage im Bett; Fieber.
Nach Mitternacht: Furcht vor Dieben beim Erwachen; Beklemmung der Brust <.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Im Freien: beim Gehen Schmerz in einer Kopfhälfte; Tränenfluß < bei Anstrengung des Auges; Juckreiz >, wenn man sich draußen erwärmt.
Frische Luft: blinde Hämorrhoiden <.
Wärme: Kopfschmerz >; stechende Schmerzen im Kopf; Frösteln <.
Warmes Zimmer: > Frösteln.
Warmes Getränk: Husten.
Warme Speisen: Abneigung dagegen.
Äußere Wärme ist unerträglich; muß sich aufdecken, sobald die Hitze beginnt.
Hitze: > Kopfschmerz.
Liegen in einem warmen Bett: > Frost.
Sobald der Rücken nur ein wenig entblößt ist: beginnt das Frösteln.
Kälte: Schmerz im Hinterkopf <; Schmerz in den Zähnen.
Kalte Luft: verursacht Frösteln.
Kalte Winde: Kopfschmerz <.
Kaltes Wasser: Händewaschen < Schmerz.
FIEBER [40]
Frost und Frösteln, mit vermehrten Schmerzen.
Frösteln im Gesicht und an den Armen, mit Zähneklappern und Gänsehaut.
Frost beginnt in den Oberarmen, breitet sich auf Rücken und Brust aus, mit Hitze der Ohren.
Kälte und Frösteln des ganzen Körpers oder nur der hinteren Teile, > im warmen Zimmer oder an einem warmen Ofen.
Frost, vom Bauch ausgehend.
Frösteln um die Knie, die äußerlich nicht kalt sind.
Frost einzelner Teile nur.
Schüttelfrost, mit Rötung des Gesichts, am Abend.
Frost: mit großem Durst auf große Mengen Wasser; > durch äußere Wärme.
Fröstelig bei Sonnenuntergang oder in kühler Luft; sehr kalt am ganzen Körper, mit einseitigem Kopfschmerz.
Während des Frostes: üble Laune; heftiger Durst; Kolik; Übelkeit; Erbrechen von Speisen, Galle oder Schleim; große Blässe des Gesichts; Schmerz im Rücken; Lahmheitsgefühl der unteren Extremitäten; Nesselsucht.
Frost > nach dem Essen.
Innerer Frost bei äußerer Hitze.
Äußere Kälte bei innerer Hitze.
Ununterbrochen rascher Wechsel von Hitze zu Kälte.
Heiße Knie, mit kalter Nase.
Ein Ohr und eine Wange rot und brennend; die andere kalt und blaß.
Hitze mit kalten Füßen.
Hitze oder Kälte einzelner Teile.
Einseitige brennende Hitze des Gesichts.
Äußere Wärme ist unerträglich, muß sich aufdecken, sobald die Hitze beginnt.
Äußere Hitze und Röte, ohne innere Hitze; Wallungen.
Hitze des ganzen Körpers am Nachmittag, ohne Durst, mit Gefühl von Trockenheit der Haut, obwohl etwas Schweiß im Gesicht ist.
Allgemeine Hitze morgens im Bett, mit Durst, will nicht aufgedeckt werden.
Häufige Hitzewallungen mit Schweiß.
Ohnmacht während der Hitze oder des Schweißes.
Plötzlicher Anfall eines anhaltenden Fiebers infolge eines Unglücksfalles im Vermögen.
Während der Hitze: tiefer schnarchender Schlaf; häufiges Seufzen; klopfender Kopfschmerz; Schwindel; Delirium; Schmerz in Magen und Därmen; kein Durst; Erbrechen des Genossenen, mit Kälte der Füße und krampfartigem Zucken der Extremitäten; Nesselausschlag über den ganzen Körper, mit heftigem Juckreiz, leicht durch Kratzen gelindert, verschwindet mit Schweiß.
Hunger nach dem Fieber.
Schweiß gering oder nur im Gesicht.
Gefühl, als wolle Schweiß ausbrechen, der jedoch nicht folgt.
Warme Schweißbildung der Extremitäten.
Warmer Schweiß an den Händen oder an der inneren Fläche von Händen und Fingern am Abend.
Schweiß: zeitweilig kalt, gewöhnlich aber warm und etwas sauer riechend; ohne Durst; während einer Mahlzeit; beim Essen nur auf einer kleinen Stelle des Gesichts; oft auf den oberen Teil des Körpers beschränkt; an den Händen.
Dem Paroxysmus gehen viel Gähnen und Strecken voraus; nachmittags heftiger Schüttelfrost, besonders im Rücken und an den Armen, mit Durst, etwa eine Stunde dauernd, gefolgt von Hitze des ganzen Körpers, mit kalten Füßen; inneres Schaudern mit roten Wangen und warmer Haut, das erst mit dem Einsetzen des Schweißes besser wird, welcher gewöhnlich mehrere Stunden anhält; während Hitze und Schweiß kein Durst; kurze periodische Anfälle drückender Schmerzen im Kopf von innen nach außen; begleitet von Reißen in der Stirn, beide > im Liegen; dumpfer, drückender Schmerz im Epigastrium; Beklemmung der Brust; Appetit vermehrt; erfolgloser Stuhldrang, gefolgt von hartem Stuhl; Schwere in den Gliedern mit Schmerzen in den Gelenken; während der Apyrexie große Mattigkeit; die Knie versagen bei leichter Bewegung; tiefer Schlaf mit schnarchender Atmung; schweigsam, gleichgültig, erschrickt, wenn man mit ihm spricht; Zunge weiß und feucht; Lippen rissig und trocken; Gesicht blaß; Puls klein und während des Fiebers etwas vermehrt. θ Tertiärfieber.
Leichtes Frösteln, das sich allmählich über den ganzen Körper erstreckt und schließlich zu einem Schüttelfrost mit Zähneklappern wird; Strecken, Gähnen, Reißen in den Gliedern und großer Durst; Übelkeit mit Erbrechen; erbricht das getrunkene Wasser mit Schleim vermischt; Beklemmung der Brust; Erbrechen am Ende des Frostes, gefolgt von Hitze ohne Durst; Kopfschmerz; Schweiß ohne Durst; das Frösteln von langer Dauer, Hitze und Schweiß viel kürzer. θ Tertiärfieber.
Der Anfall nimmt alle Typen an - quotidian, tertiär, quartan, vorausgehend oder sich verspätend und zu allen Stunden des Tages oder der Nacht kommend; Frost heftig und ausgeprägt, gewöhnlich etwa eine Stunde dauernd, mit heftigem Durst nur während des Frostes; Frost > durch äußere Wärme; sobald der Frost begann, ging er, obwohl die Temperatur über 90 war, sofort an den Ofen und würde "über einem heißen Feuer den Hydranten leer trinken"; Fieber gut entwickelt, mit viel Kopfschmerz und Schwindel, aber ohne Durst; selten Schweiß, und mit Ausnahme von etwas Schwindel fühlte er sich während der Apyrexie wohl.
Leichter Frost etwa eine halbe Stunde dauernd und begleitet von heftigem Durst und Erbrechen; nach dem Frost Schmerzen in der Brust, gefolgt von Hitze mit Kopfschmerz; kein Schweiß.
Während des Paroxysmus: Schwindel im Liegen; Herzklopfen; Frösteln mit Durst; Frösteln > durch äußere Wärme; Hitze und Schweiß ohne Durst; Frost > durch Liegen in einem heißen Bett; große Schwäche während des Fiebers.
Heftiger Frost, gefolgt von trockener Hitze, das Schweißstadium fehlt; Durst vor, während und nach dem Frost, mit Schmerzen und Mattigkeit in den unteren Extremitäten und Diarrhöe. θ Quartanfieber.
Frost > durch warmes Einhüllen; beginnt, sobald der Rücken auch nur wenig entblößt ist; Zucken der Glieder; Jactitation.
Wechselfieber, das seit mehreren Jahren jeden Frühling wiederkehrt und jährlich durch Chinin unterdrückt wird; Durst während des Frostes.
Quotidianfieber mit heftigem Durst beim Beginn heftiger und anhaltender Fröste; ist ruhig und schweigsam.
Rückkehr des Frostes nach einem Monat bei einem Knaben von 7 Jahren, mit milder, ruhiger Gemütsart, sehr wortkarg; Kopfschmerz zwischen den Paroxysmen; Frost mit Durst > durch äußere Wärme; Fieber mit schwerem Schlaf, Schweiß gering.
Saitenklanggefühl im Körper. θ Wechselfieber.
Apyrexie: Schwere im Kopf; Klopfen in den Schläfen; Gefühl, als sei der Kopf kleiner; Brennen im Kopf mit kalten Händen und Füßen; Gesicht blaß; Ausschlag an Lippen und Mundwinkeln; Lippen trocken und aufgesprungen; breiiger Geschmack im Mund; Hunger gegen 11 Uhr vormittags, aber wenig oder kein Appetit zur Mahlzeit; dumpfer Schmerz in der Magengrube; Kolik, mit hartem Stuhl und erfolglosem Drang; Schmerz im Rücken und in den Gliedern; Hustenreiz im Kehlkopf, Gefühl, als liege ein fremder Körper darüber; Mattigkeit, Apathie, Nachgeben der Knie, Auffahren im Schlaf oder tiefer Schlaf mit Schnarchen; der Schlaf dauert gewöhnlich von der Hitze durch das Schweißstadium bis in die Apyrexie hinein.
Typus: quotidian; tertiär; quartan; unregelmäßig; fortwährend wechselnd, besonders nach Mißbrauch von Chinin; Paroxysmen von krampfartigen Symptomen begleitet.
Zeit: Unregelmäßigkeit der Stunde; Paroxysmus bei Sonnenuntergang, spät nachmittags oder abends, dann Fieberhitze die ganze Nacht; vorverlegte, gewöhnlich aber verspätete Paroxysmen.
Anfälle unregelmäßig sowohl in der Periodizität als auch in der Entwicklung ihrer Stadien.
Typhus abdominalis bei Frauen oder jungen Männern; einige Zeit vor dem Anfall fühlt sich der Patient unwohl, dann setzt der Paroxysmus plötzlich und ohne allmähliche Steigerungen ein und ist gewöhnlich sehr heftig; das Fieber beginnt am Nachmittag und dauert die ganze Nacht; der Patient kann, obwohl er sehr leidet, seine Symptome nicht klar beschreiben und weiß nicht, wo er leidet oder was ihm fehlt; beinahe außer sich vor Ungeduld und Verzweiflung und schreit die Umstehenden um Hilfe an; leicht erschrocken, fürchtet, dieses oder jenes könne ihm schaden; Gefühl, als würde er in einer Schaukel oder Wiege hin und her geschwungen; das geringste Geräusch oder Erschütterung verschlimmert die Beschwerden; während der ersten fünf Tage beginnen die Paroxysmen mit leichtem Frösteln und Kälte, mit oder ohne Durst, gefolgt von Hitze mit kalten Schauern und Durstlosigkeit; mit Fortschreiten der Krankheit geht das Frösteln dem Fieber voraus; Gähnen und Strecken; heftiger klopfender Kopfschmerz in der Stirn und über den Augen, < durch Licht; Schmerz im Nacken, Hals wie steif; bitterer Geschmack und Trockenheit im Mund, ohne Durst, letzterer nur während des Frostes vorhanden; würgendes Gefühl vom Magen hinauf in den Hals mit Beklemmung der Brust, > durch Aufstoßen; Druck wie von einem Stein in der Magengrube; unbeschreibliches Gefühl in der Magengrube, über dem ein Einschnürungsgefühl mit kurzer Atmung besteht, als wäre der untere Teil fest geschnürt; heftiges Herzklopfen, wobei der Patient oft das Bewußtsein verliert, die Augen geschlossen sind und die Atmung aufgehoben scheint; Zittern und Schütteln einzelner Teile; die Anfälle beginnen und enden mit Strecken und Gähnen; Druck oder schwaches und leeres Gefühl im Magen, der bei Berührung etwas schmerzhaft ist; Verstopfung; heftige unbeschreibliche Schmerzen im Rücken und in den Gliedern; Saitenklang durch die Glieder; Sehnenzucken; niemals Schweiß, die Haut gewöhnlich trocken; große Schlaflosigkeit; beim Einnicken fährt er erschrocken durch verschiedene Visionen auf; quälende Träume.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Beschwerden kehren genau zur gleichen Stunde wieder.
Akute Anfälle: chronische Tonsillitis.
Momentanes Verschwinden des Schmerzes durch Lagewechsel.
Periodisch: Schwindelanfälle; Kopfschmerz wöchentlich, vierzehntägig oder monatlich; Kopfschmerz nimmt allmählich zu, läßt plötzlich nach; Schwächeanfälle; Anfälle von Magenkrämpfen; Bauchkrämpfe; Anfälle drückenden Schmerzes im Kopf; Konvulsionen.
Unregelmäßigkeit der Stunde: Paroxysmus bei Sonnenuntergang, spät nachmittags oder abends.
Alle 3 bis 4 Stunden: ausgelassene und tränenreiche Stimmungen wechseln.
Zweimal täglich: Darm muß nach dem Stuhl zurückgebracht werden; Angstanfälle von stundenlanger Dauer.
Jeden Morgen um 8 Uhr: < bis 10.30 Uhr, dann allmählich > und gegen 1 Uhr vollständig verschwindend.
Jeden Tag: Schmerz im Anus; Schmerzen in den unteren Extremitäten; zur gleichen Stunde Konvulsionen.
Periodisch jeden Nachmittag: krampfartiges Ructus und Singultus.
Um 7 bis 8 Uhr abends Anfälle äußerst heftiger Magenschmerzen, häufiger gegen Mitternacht, 2 bis 3 Stunden dauernd.
Jeden Abend: eine halbe Stunde nach dem Zubettgehen Schmerz im rechten Unterkiefer, von einer bis anderthalb Stunden Dauer.
Jeden zweiten Tag: schneidende Schmerzen in den unteren Extremitäten.
Am Tag vor dem Kopfschmerz: reizbare Gemütsart.
Am Tag nach dem Kopfschmerz: Gefühl, als könne er zurückkehren.
Alle vier bis sieben Tage: Anfälle konvulsiver Bewegungen der Glieder.
Wöchentlich: zur gleichen Stunde (11 Uhr vormittags) und am gleichen Tag nervöser Kopfschmerz.
Alle zehn bis vierzehn Tage: Übelkeit.
Jeden Monat: Kopfschmerz; kurz vor oder nach der Menstruation kataleptische Anfälle.
Alle zwei Monate: kataleptische Anfälle.
Jeden Frühling: Wechselfieber kehrt wieder.
Jeden Winter: Schmerzen in den unteren Extremitäten.
Während der Zahnung: Metastasierung vom Darm zum Gehirn; Krämpfe.
Während der Menstruation: Krämpfe und Schmerz.
Fünf Minuten bis eine halbe Stunde: Dauer der Krämpfe.
Sechzig bis neunzig Minuten dauernd: Schmerz im Ischiasnerv.
Frost dauert eine Stunde, Schweiß dauert mehrere Stunden.
Täglich bis 5 Uhr nachmittags anhaltend: zusammenziehender Schmerz im Anus und Stiche im Rektum hinauf.
Mehrere Stunden anhaltend: kataleptische Anfälle.
Dauert fünf bis sechs Stunden: Krämpfe.
Über viele Tage: schmerzlose Zusammenziehung des Anus.
Seit sechs Monaten: Tränenfluß; Schmerz in den Augen mit Kopfschmerz.
LOKALITÄT UND RICHTUNG [42]
Rechts: Schwere des Armes; drückender Kopfschmerz in der Stirnseite bis ins Auge; Kopfschmerz über der Orbita an der Nasenwurzel; Druck in der Stirngegend; heftiger Schmerz über dem Auge; klopfende Schmerzen in der Stirnseite von der Augenbraue um das Auge; Schmerz an einer Stelle des Scheitelbeins; Schmerz in der Brust; zwei abgesplitterte Geschwüre am oberen Rand der Hornhaut; Schmerz im Unterkiefer; Parotis geschwollen; Diphtherie beginnt rechts; Schulter wie gelähmt; neuralgischer Schmerz in der Schulter; Gefühlsverlust im Knie; Zittern der Hände < rechts.
Links: Schmerzen vom Kopf ins Auge; Auge kleiner; als sei ein Teilchen im äußeren Augenwinkel; Schmerz im Auge; Brennen und Tränen des Auges; Wundheit auf der Halsseite; Schmerz im Hypochondrium; scharfes Stechen links vom Nabel; Schmerz tief unten in der Bauchseite; Stiche in der Brustseite; rhythmisches Zittern des ganzen Beines.
Von links nach rechts: choreatisches Zucken des Kopfes.
Von oben nach unten: Zucken des Kopfes.
Von innen nach außen: Schmerz über der Nase in der Stirn; drückender Schmerz im Kopf.
Von außen nach innen: im Gehirn.
EMPFINDUNGEN [43]
Überempfindlichkeit gegen Schmerz.
Drückender Schmerz von innen nach außen, wie von einem harten, spitzen Körper.
Spannung in inneren Teilen.
Schmerz an kleinen, umschriebenen Stellen.
Schmerz wie von Verrenkungen in den Gelenken; schneidend wie von einem Messer; Kribbeln wie von Ameisen; als werde der Augapfel herausgedrückt; als würden Nadeln in das Gehirn gestoßen; Druck wie von einem Gewicht auf dem Scheitel; als würde ein Nagel durch die Seite des Kopfes hinausgetrieben; als würden die Schläfen herausgedrückt; als sei das Gehirn geschlagen und geprellt; als sei der Zahnnerv zerschmettert und zerquetscht; als würde der Kopf bersten; als könne der Kopfschmerz zurückkehren; als seien Tränen in einem Auge; wie Sand in den Augen; als sei das Oberlid zu trocken; als wolle das Auge herausfallen; als sei ein fremdes Teilchen im linken äußeren Augenwinkel; als sei das Innere der Unterlippe roh und wund; die Kiefer fühlen sich an wie zerquetscht; als würden die Zähne in Stücke zerdrückt; als bleibe die Speise über der Magenöffnung liegen und könne nicht hinab; vordere Hälfte der Zunge wie taub; Zunge wie verbrannt oder roh; Brot fühlt sich an, als sei es zu trocken; als sei das Epigastrium innen wund; als stecke in der Mitte des Halses ein großer Bissen oder Pfropf; wie von einem Kloß im Hals; als schlucke man über einen Knochen; Gefühl im Magen wie beim Fasten; als hingen Magen und Därme entspannt herab; als steckten eine Menge Stecknadeln im Magen; als sei der Magen verkürzt; als drücke ein Stein in der Pylorusgegend; als wolle er erbrechen; als sei das Rektum mit Gas aufgetrieben; Hämorrhoiden wie wundgescheuert; sieht alles wie durch einen Nebel; als seien alle Teile eingeschlafen; als hätte sie kein Gefühl im Epigastrium; als seien die Strümpfe kalt und feucht; Brust als sei sie zu klein; Schmerzen wie von einem scharfen schneidenden Messer durch den Rücken; als sei die rechte Schulter gelähmt; als gehöre der Arm nicht zu ihr; als seien berührte Gegenstände mit feinem Filz bedeckt; schaut im Bett umher, als suche er etwas; als hätte er ein Verbrechen begangen; als hätte sie etwas Unrechtes getan; als stünde ein großes Unglück bevor; als sei das Schultergelenk verrenkt; als laufe etwas Lebendiges im Arm; Schmerzen in den Armgelenken wie geprellt; hämmernd, als wolle das Hüftgelenk bersten; als würde der hintere Teil des Beines abgeschnitten; Hühneraugen wie wund; Hüft- und Kniegelenke wie verrenkt; als hätte sie lange gefastet; als krieche eine Maus unter der Haut im Unterarm; als sei der Kiefer verrenkt; als wolle Schweiß ausbrechen; als sei der Kopf kleiner; wie von einem fremden Körper über dem Kehlkopf; als würde er in einer Schaukel oder Wiege hin und her geschwungen; Hals wie steif; Druck wie von einem Stein in der Magengrube; als sei der untere Teil des Magens fest geschnürt; als sei das Fleisch infolge von Schlägen locker an den Knochen.
Schmerz: von der Stirn zur Mitte des Scheitels; im Rücken und Nacken; vom Kopf zum linken Auge; im Kopf mit jedem Schlag der Arterien; im Hinterkopf; an einer Stelle des rechten Scheitelbeins; in der rechten Brust; im äußeren Teil des Kopfes; in der Periorbitalgegend; im oberen Teil des Lides; in den Augen; vom Kopf in das linke Auge; in kleineren Ästen der Gesichtsnerven; im rechten Unterkiefer; in den Submandibulardrüsen; in den Zähnen; in den Gliedern; im Hinterkopf, in der Nucha; in den Ohren; im linken Hypochondrium; im Anus; von der Sakralregion nach vorn durch; im Magen tief unten in der linken Bauchseite; in der Luftröhre; im Penis; im Rücken; im Kreuzbein; im Schultergelenk; in den Armgelenken; im Unterkiefer; im Rücken; im Magen und in den Därmen; in den Gelenken; in der Brust; in den unteren Extremitäten.
Unerträglicher Schmerz: im Rücken.
Wütender Kopfschmerz.
Heftiger Schmerz: über dem rechten Auge und scheinbar durch das Foramen supraorbitale.
Äußerster Schmerz: in beiden Schläfen; vom Auge bis zum Oberkopf; im Epigastrium; im Magen.
Äußerst wunder Schmerz: am Eingang der Vagina.
Unbeschreiblicher Schmerz: im Rücken und in den Gliedern.
Qualvolle Neuralgie: des Ischiasnerven und seiner Äste.
Einfacher heftiger Schmerz: an kleinen Stellen.
Sehr heftiger Schmerz, macht ihn beinahe wahnsinnig: durch die Augen in den Kopf.
Reißender Schmerz: in der Stirn; in den Wadenrückseiten; in der Achillessehne; in der Wade; in den Gliedern.
Heftiger, reißender, grabender, bohrender Schmerz: im Ischiasnerven.
Einschießend: in den Bauchseiten; in der Gebärmutter.
Einschießend-schneidender Schmerz: im Schultergelenk; im Hüftgelenk.
Einschießend-bohrend: tief im Gehirn.
Einschießende Stiche: im Rücken durch die Lenden bis in die Beine.
Stechender Schmerz: tief sitzend in den Augen, zum Hinterkopf und Nacken gehend, schließlich zum Scheitel; im Rektum.
Einschießend: im Gesicht; im Epigastrium; in der Vulva.
Schneidend: tief im Rektum.
Schneidend-stechend: im Bauch.
Nagend-schneidend: im Magen.
Stiche: im weichen Gaumen bis zum Ohr; im Hals; in der Parotis; im Magen; vom Bauch in die Brust; in den Bauchseiten; im Rektum hinauf; in Hämorrhoidalknoten; im unteren Teil des Rektums; in der Brust; in der linken Brustseite; in der Brustwarze; im Nacken; im Kreuz.
Scharfes Stechen: gewöhnlich an einer Stelle; im Brauenbogen, in der Schläfe oder Kopfseite; oberhalb und links vom Nabel.
Stechen: im Gaumen bis zum inneren Ohr; im Hals; im Magen.
Stechender Schmerz: in der Stirn; im Hals.
Windender Schmerz: im Gesicht.
Fürchterlich kneifend und schneidend: in der Gebärmutter.
Ziehen und Kneifen: im Bauch.
Kneifen: in der Nabelgegend.
Bohrender Schmerz: im Gesicht; in den Vorderzähnen.
Drückender, krampfartiger Schmerz: in der Stirn; im Hinterkopf.
Krampfschmerzen: im Magen; im Bauch; in der Gebärmutter.
Zuckender Schmerz: in der Stirn; im Auge; im Magen.
Schneidende, klopfende Schmerzen: in den unteren Extremitäten.
Klopfender Schmerz: in der rechten Stirnhälfte; im Kopf; im Hinterkopf; in den Schläfen.
Wehenartige Schmerzen: in der Gebärmutter.
Senkungsgefühl: im Bauch.
Neuralgischer Schmerz: im Kopf; in den Augen; im Rektum; in der rechten Schulter.
Hämmern: im Hüftgelenk; im Kopf.
Ulzerativer Schmerz: am Rand des Präputiums.
Heftiger zusammenziehender Schmerz: im Anus.
Zusammenziehende Kolik.
Zusammenziehender wunder Schmerz: im Rektum.
Ziehende Schmerzen: um das Becken.
Krampfartiger Druck: in der Gebärmutter.
Drückender Schmerz: im Kopf; in der Stirn; im Magen.
Pressiver Schmerz: in der Stirngegend; über der Nasenwurzel; in der rechten Stirnhälfte, bis in das rechte Auge hinabziehend; in den Augen; im Rektum; in den Halsdrüsen.
Drückend-ziehender Schmerz: über der rechten Orbita an der Nasenwurzel.
Schmerzhafter Druck: auf der oberen Fläche des Gehirns; in der Pylorusgegend; in der Milzgegend; in der Magengrube; im Rektum; mit kratzender Empfindung am Blasenhals.
Dumpfer, drückender Schmerz: im Epigastrium.
Plötzlicher Druck: im Kopf, bald an dieser, bald an jener Stelle.
Druck: in der rechten Stirngegend über der Augenbraue; von außen nach innen im Kopf; wie von einem Gewicht auf dem Scheitel; in den Schläfen; im Auge; in der Magengrube; im Magen; über dem Magen; im Kreuzbein; im Rektum; im Anus; auf der Brust.
Ziehender Schmerz: in der Stirn beginnend, sich über die halbe Nase nach unten erstreckend; im Gesicht; in der Nabelgegend.
Krampfartige Schmerzen: im Magen; im Bauch.
Rucken: des Kopfes; durch den ganzen Körper beim Einschlafen; in einem einzelnen Glied; in einem einzelnen Muskel; der Sehnen.
Geprellter Schmerz: im Kreuz; in den Fußsohlen.
Dumpfer Schmerz: im Kopf, auf die rechte Stirnhälfte und das rechte Auge beschränkt; in der Stirn; im Gesicht; im Rektum.
Schmerz: in einer Kopfhälfte; in der Magengrube.
Wunder Schmerz: in der Schleimhaut des Mundes.
Wundheit: der inneren Nase; in den Zähnen; der Mundhöhle; des Halses; von Anus und Rektum; in der Harnröhre; am Rand des Präputiums; im Kehlkopf.
Wunder, brennender Schmerz: im Rektum.
Brennende Hitze: in der Vagina; in den Füßen.
Brennen: im Kopf; in den Augen; im Epigastrium; im Magen; in der Harnröhre; in den Fersen; in einem Ohr und einer Wange.
Hitze: im Kopf; des ganzen Körpers; der Knie.
Stechendes Gefühl: in den Fußsohlen.
Brennen: im Rektum; in der Harnröhre.
Wundes und geprelltes Gefühl: des Kopfes; des Gesichts.
Druckempfindlichkeit: der Zähne.
Spannungsschmerz: im Rücken.
Spannung: unter den Rippen; im Rektum; im rechten Knie.
Zusammendrückender, brennender Schmerz: durch die Vorderhauptsgegend und die Augen hindurchziehend.
Erstickende Einschnürung: des Halses.
Einschnürendes Gefühl: in Luftröhre und Kehlkopf; über der Halsgrube; der Brust; des Anus; am Herzen.
Krampfartige Einschnürung: des Halses.
Würgendes Gefühl: vom Magen hinauf in den Hals, mit Beklemmung der Brust.
Ängstliches Gefühl: in den Präkordien; steigt vom Bauch auf.
Hämorrhoidale Schmerzen: im Anus.
Unbeschreibliches Gefühl: in der Magengrube, worüber ein Einschnürungsgefühl besteht.
Fülle: in der Magengrube; im Epigastrium; unter den Rippen.
Gefühl von Hervortreten: in der Nabelgegend.
Gewicht: am Hinterkopf.
Schwere: des Kopfes; des rechten Armes; des Auges; in der Magengrube; der Füße; in den Gliedern.
Beklemmung: beginnt im Magen und breitet sich bis zum Hals aus; der Brust.
Lahmheitsgefühl: der unteren Extremitäten.
Schwäche: in der Magengrube; des ganzen Körpers.
Mattigkeit: der Glieder.
Sinkendes Gefühl: in der Magengrube.
Eigentümliches Schwächegefühl: im Oberbauch und in der Magengrube.
Müdes Gefühl: in der Brust.
Leeregefühl: des Kopfes; des Magens und der Brust; in der Magengrube; im Epigastrium.
Ohnmachtsgefühl: in der Magengrube.
Sinken: in der Magengrube.
Schlaffheitsgefühl: im Magen.
Steifigkeit: des Nackens; der Nucha und der Muskeln (Trapezius) beiderseits dieses Bandes.
Trockenheit: der Haut; des Mundes.
Saitenklang: durch die Glieder.
Zittrige Zuckungen: im Deltoideus.
Zittern: im Magen.
Klingeln: in den Ohren.
Taubes Gefühl: der Arme; der Füße; der Beine.
Taubes und stumpfes Gefühl: im Gehirn.
Rieseln: oberhalb der Magengrube.
Kribbeln: im Anus; in den Gliedern.
Kriechendes, eingeschlafenes Gefühl: in den Gliedern.
Kriebeln: im Rachen; tief unten im Rektum.
Kriechendes Gefühl: im unteren Teil des Rektums.
Ameisenlaufen: im Gesicht.
Juckreiz: der Nase; des Anus; im unteren Teil des Rektums; im vorderen Teil der Harnröhre; an den Genitalien; am Rand des Präputiums.
Heftiger Juckreiz: über dem ganzen Körper; im Rektum.
Frösteln: im Gesicht; an den Armen; des ganzen Körpers oder der hinteren Teile; um die Knie.
Kälte: der Nase; der Füße und Beine; der Hände und Füße bis zu den Knien.
GEWEBE [44]
Entzündung äußerer Teile.
Äußere Teile werden schwarz.
Blutungen, Blut dunkel.
Anämie.
Schmerzlose Schwellung der Drüsen.
Gefühl wie von Verrenkung in den Gelenken.
Chlorose bei empfindlichen, nervösen und hysterischen Frauen, die zu krampfartigen und intermittierenden Beschwerden neigen; hervorgerufen durch Gemütsbewegungen wie Kummer, Schreck, enttäuschte Liebe.
Chlorose: Magen sehr empfindlich; Ödem der unteren Extremitäten; globus hystericus.
Geeignet für Personen, die gehungert hatten, sei es aus Mangel oder aus anderen Ursachen.
Schmerzen wie geprellt oder verstaucht, oder Gefühl, als sei das Fleisch infolge von Schlägen locker an den Knochen.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Im allgemeinen < durch leichte Berührung; > durch festen Druck; > durch Kratzen.
Schlimmer bei passiver Bewegung, beim Reiten und danach.
Berührung: Kopfhaut empfindlich; Kopf schmerzhaft; Pylorusgegend empfindlich; Krampfschmerzen in der Gebärmutter <; Fersen fühlen sich bei Berührung kalt an; einfacher heftiger Schmerz an kleinen Stellen hier und da, nur bei Berührung bemerkt; Magen schmerzhaft; Geschwüre <.
Druck: sanfter, > Kopfschmerz; Schmerzen >; Schmerz im Epigastrium; Schmerz im Magen <; Schmerz im linken Hypochondrium <; Uterusschmerzen >; Geschwüre > durch festen Druck.
Geringste Berührung < Magenkrämpfe.
Muß häufig die Kleidung lockern.
HAUT [46]
Große Empfindlichkeit der Haut gegen Zugluft.
Juckreiz: besser durch sanftes Kratzen; wenn man sich im Freien erwärmt.
Feines Stechen wie Flohbisse.
Ausschlag im Gesicht.
Haut wundgescheuert, wund.
Frostbeulen, Exkoriation und Bläschen.
Geschwüre: schmerzlos; Absonderung spärlich; brennend; im allgemeinen < durch leichte Berührung, > durch festen Druck.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Besonders geeignet für nervöses Temperament; Frauen von empfindlicher, leicht erregbarer Natur; dunkles Haar und dunkle Haut, aber milde Gemütsart; rasch im Erfassen, schnell in der Ausführung.
Der Patient ist empfindlich, verdrießlich, erregbar, hysterisch, von sanguinisch-nervösem Temperament; ist zart; verliebt sich leicht; ist romantisch; erträgt Prüfungen sanftmütig; verfällt nach geistiger Aufregung leicht in klonische Krämpfe.
Steht zu Kindern und Frauen in derselben Beziehung wie Nux vom. zu sanguinischen, biliösen Männern. [Beob. Es gibt in Nordamerika viel mehr Ignatia-Personen als Nux-vom.-Personen, wenigstens diesseits der Mason-und-Dixon-Linie. Hg.]
Gesundes Kind, 9 Monate alt; Mutter leidet an nervösen Störungen; Krämpfe.
Kind, 1 1/2 Jahre alt, Mutter hatte während der Schwangerschaft großen Schreck; epileptiforme Krämpfe.
Knabe, 4 Jahre, Mädchen, 6 Jahre; Epilepsie.
Knabe, 7 Jahre, milde, ruhige Gemütsart, wortkarg; Wechselfieber.
Mädchen, 9 Jahre, nach Schreck; Krämpfe.
Knabe, nach Schreck: krampfhafte Affektion.
Mädchen, 10 Jahre, blond, anmutig; nach Schreck; Epilepsie.
Knabe, 10 Jahre, kräftig, aber blaß, hatte Bandwurm nach Schreck; Krämpfe.
Mädchen, 10 Jahre, nach Erkältung Schmerz in den Gliedern, gefolgt von gichtischen Gelenkschwellungen; Chorea.
Mädchen, 11 Jahre, acht Tage krank; Angina.
Mädchen, 11 Jahre; Chorea.
Knabe, 12 Jahre, sieben Monate leidend; Chorea.
Mädchen, 12 Jahre, nachdem sie durch ein Feuer erschreckt worden war; Krämpfe.
Mädchen, 14 Jahre; hysterische Krämpfe.
Mädchen, 17 Jahre, schwach; Gemütsaffektion.
Mann, 17 Jahre; Tertiärfieber.
Farbiges Mädchen, 17 Jahre; Exophthalmus.
Mädchen, 18 Jahre, zartes Aussehen, weiße Haut, etwas blasses Gesicht, Menses regelmäßig, leidet seit mehreren Jahren; Hysterie.
Italienisches Mädchen, 18 Jahre, begann mit 12 zu menstruieren; vor vier Jahren infolge von Schreck Epilepsie.
Mädchen, das im Alter von fünf Jahren in einen Bach gestoßen wurde; Frost und Schreck führten zu heftigem Fieber; vierzehn Tage später folgten Anfälle, an denen sie seitdem leidet; die Menstruation trat mit 14 Jahren ein, ohne Erleichterung zu bringen; Epilepsie.
Mann, 19 Jahre; Quartanfieber.
Mädchen, 19 Jahre; Amenorrhöe.
Mann, 20 Jahre, sanguinisch-cholerisches Temperament, stark und wohlgenährt, nach tiefer Kränkung; Melancholie.
Mädchen, 20 Jahre, mißgebildet; Magenaffektion.
Mädchen, 20 Jahre, sanguinisches Temperament, sehr empfindlich für Freude oder Trauer; Melancholie.
Mädchen, 20 Jahre; Gemütsaffektion.
Mann, 21 Jahre, heitere Gemütsart, nach Schreck; Epilepsie.
Frau, 24 Jahre, seit dem fünfzehnten Jahr an Anfällen von Kopfschmerz, Schwindel und Erbrechen leidend; seit den letzten zwei Jahren nach der geringsten seelischen Störung Konvulsionen.
Stillende Frau, 24 Jahre, nach Schreck; Konvulsionen.
Frau, 24 Jahre, hat in den letzten sieben Monaten viermal empfangen; Kopfschmerzen.
Mädchen, 25 Jahre; nach Kummer; Magenaffektion.
Frau, 25 Jahre, seit acht Jahren verheiratet, aber nie Kinder geboren; Hysterie.
Frau, 26 Jahre, sehr reizbar, dunkles Haar, zarter Körperbau, gut erzogen, kinderlos, leidet seit dem ersten Auftreten der Menses; Dysmenorrhöe.
Frau, 26 Jahre, hatte vor drei Jahren Wechselfieber, zart, gelbe Haut, Milz vergrößert, seit vier Tagen leidend; Wechselfieber.
Verheiratete Frau, 27 Jahre, strumöse, leuko-phlegmatische Diathese; Vaginismus.
Mann, 28 Jahre, Soldat, stark und gesund, aus einer sumpfigen Gegend kommend; Tertiärfieber.
Frau, 28 Jahre, wurde vor einem halben Jahr sehr durch eine Katze erschreckt, die ihren Kanarienvogel zerriß; Gemütsaffektion.
Frau, 29 Jahre, Mutter von zwei Kindern, leidet seit mehreren Jahren; Hämorrhoiden.
Frau, 30 Jahre, nervöses Temperament, reizbare, lebhafte und ansprechbare Gemütsart, nach langem Stillen; hysterische Paraplegie.
Kräftiger Mann, 30 Jahre, Gärtner; Gesichtsneuralgie.
Zarte Dame, hat rasch hintereinander Kinder gehabt; Prosopalgie.
Künstlerdame, dunkler Teint, übermäßig nervös; Konjunktivitis.
Junge Witwe, groß, schlank, dunkles Haar, Augen und Haut; Magenaffektion.
Frau, nach Heilung von Kopfschmerz, Magenschmerzen und Fluor albus durch Pulsat.; Magenaffektion.
Frau, seit elf Jahren leidend, seit Geburt des ersten Kindes; Hämorrhoiden.
Frau, 33 Jahre, im siebenten Monat mit ihrem fünften Kind schwanger; Puerperalkonvulsionen.
Mann, 33 Jahre, Zimmermann, nach großer seelischer Erregung vor acht Jahren; Epilepsie.
Frau, 34 Jahre, während der Laktation; Affektion von Schulter und Knie.
Plethorische Dame, 35 Jahre, Mutter von elf Kindern; Prosopalgie.
Frau, 35 Jahre, Mutter von drei Kindern, seit drei Jahren; Tumor über dem Knie.
Mann, 36 Jahre, schwach, nach streitsüchtigem Leben; Epilepsie.
Frau, 36 Jahre, mager, schwach, vor drei Wochen entbunden; Hämorrhoiden.
Frau, 37 Jahre, korpulent, gebar vor zwölf Jahren ein Kind, seit jener Zeit leidend; Augenaffektion.
Frau, 39 Jahre, unverheiratet, magerer Habitus, biliöses Temperament; Kopfschmerz.
Frau, 40 Jahre; Gemütsaffektion.
Patient, 40 Jahre; Prosopalgie.
Frau, 40 Jahre, schwanger, nach Schreck; Schmerz im Epigastrium und Bauch.
Frau, 42 Jahre, vom Land; Gemütsaffektion.
Frau, 42 Jahre, zu Migräneanfällen neigend, nach Typhus abdominalis; Ptyalismus.
Frau, 42 Jahre; nachdem sie sehr erschreckt war, als sie ihren Enkel scheinbar ertrunken ins Haus tragen sah; Gemütsaffektion.
Frau, 44 Jahre, Frau eines Wirtes, nach Kummer und viel Ärger; Melancholie.
Kräftige Frau, 46 Jahre; Wechselfieber.
Kräftige Frau, 46 Jahre, blond, nachdem sie zornig und überhitzt worden war; Krämpfe.
Kräftige, gesunde Frau, 46 Jahre; Gesichtsneuralgie.
Mann, 48 Jahre, verheiratet, rotes Haar, blaue Augen; Kopfschmerz.
Frau, 50 Jahre, sitzende Lebensweise, seit drei Monaten leidend; Ischias.
Fabrikant, 54 Jahre, nach geschäftlichen Verlegenheiten; Gemütsaffektion.
Frau G., 54 Jahre, blond; leuko-phlegmatisch; eher fleischig; Klimakterium vor vier Jahren überschritten; bis vor acht Jahren gesund, seitdem nervösen periodischen Kopfschmerzen unterworfen.
Mann, 68 Jahre, Künstler, mager und schwach, sanguinisches und lebhaftes Temperament; Magenaffektion.
Alte Frauen, überempfindlich gegen äußere Eindrücke; spinale Affektion (Lähmung, fester Schmerz in der Wirbelsäule); habituelle Verstopfung; rechte Körperhälfte am schwächsten; Schwindel.
BEZIEHUNGEN [48]
Gegenmittel: Arnic., Camphor., Chamom., Coccul., Coffea, Pulsat.
Es antidotiert die Wirkungen von Branntwein, Kaffee, Kamillentee, Tabak, Zincum.
Verträglich: Arsen., Bellad., Calc. ostr., Cinchon., Lycop., Nux vom., Pulsat., Rhus tox., Sepia, Sulphur.
Unverträglich: Coffea, Nux vom., Tabac.
Vergleiche: Calc. ostr., Chamom., Coffea, Nux vom., Stramon.