Asafötida
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Asafötida. Umbelliferen.
Eingeführt und geprüft von Franz im Jahre 1822. Siehe Stapf's Archiv, Bd. i, Nr. 3, S. 187; 326 Symptome von Hahnemann, Stapf, Gross und Gutmann. 1829 wurden Jörg's Symptome von Hartlaub hinzugefügt (1833). 1839 kam ein Symptom von Jahn hinzu, nicht von Trinks, der nie geprüft hat. 1868 erschien eine vollständige Arzneimittelprüfung von Lembke mit der Substanz. Übersetzt von Lilienthal und mit Bemerkungen im New York Quarterly, S. 475, 1869, veröffentlicht. Die letzte Arzneimittelprüfung von E. W. Berridge, Organon, Bd. ii, ist von großer Bedeutung.
GEMÜT [1]
Bewusstsein unbeeinträchtigt. θ Chorea.
Anfälle von Freude mit Lachausbrüchen. θ Hysterie.
Erregung des Gemüts. Siehe 29 .
Unstet und launenhaft, kann bei nichts beharren; will jetzt das eine, dann das andere; geht hierhin und dorthin.
Ängstliche Traurigkeit und Besorgnisse zu sterben.
Besorgnis, scheinbar aus dem Bauch entspringend.
Besorgnis. Siehe 29 .
Bei Herzsymptomen Todesfurcht.
Fürchtet Lähmung oder Erweichung des Gehirns.
Abneigung gegen Einsamkeit.
Ständiger Wechsel der Stimmung; Anfälle von Kummer, von Freude; Lachen oder ängstliche Traurigkeit.
Niedergeschlagenheit.
Anfälle gedrückter Stimmung bei Herzsymptomen; zwischen den Herzanfällen niedergeschlagen.
Üble Laune, reizbare Stimmung und doch gegen alles gleichgültig.
Üble Laune, reizbare Stimmung, Abneigung gegen Arbeit. θ Caries.
Hypochondrische und hysterische Unruhe und Angst.
Wenn er daran denkt, das Mittel eingenommen zu haben, ruft dies Ohnmachtsgefühl hervor.
SENSORIUM [2]
Sehr empfindlich und erregbar; alle Sinneswahrnehmungen vermindert, aber nicht das Bewusstsein.
Überempfindlichkeit, sei sie körperlich oder geistig.
Ohnmacht auf der Höhe des Kolikanfalls.
Betäubende Spannung im Kopf, meist links; < nachmittags oder abends, im Sitzen vornüber gebeugt, nach dem Zubettgehen; > beim Aufsitzen.
Schwindel mit heftigem Drücken im Kopf, Schwinden des Sehens am Abend und danach kaltem Schweiß auf Stirn und Extremitäten; Kolik; Blähungen; Pfortaderstauung.
Bewusstlosigkeit; mit Bauchschmerz. Siehe 19 .
INNERER KOPF [3]
Schmerz in der linken Kopfseite bis zu den Augen ausstrahlend, in einen zeitweiligen starken Schmerz und leichte Fülle des Gehirns übergehend.
Ein plötzlicher Schmerz in der linken Schläfe, wie von einem nach innen drückenden spitzen Pfropf.
Innerer halbseitiger Kopfschmerz, öfter auf der linken Seite.
Drückender Schmerz in der Stirn und in der linken Kopfseite von innen nach außen.
Dumpfer Schmerz und Fülle in der linken Kopfseite, mit Blutung aus dem linken Nasenloch, das Herz schlägt langsam.
Fülle und Klopfen im Kopf, das Herz schlägt schwach, mit Besorgnis.
Fülle des Kopfes beim Fahren im Wagen.
Druck in den Kopfseiten oder Schläfen, wie von einem stumpfen Stock, besser durch Berührung.
Fülle des Kopfes, allmählich in dumpf schmerzenden und drückenden Schmerz übergehend, als würde das ganze Gehirn zusammengedrückt; mit Schwindel, vermehrter Wärme der Haut und etwas beschleunigtem Puls.
Erwachte mit Fülle des Kopfes, die allmählich in periodisch wiederkehrende Schmerzen überging, die mehr oder weniger bis in die folgende Nacht anhielten.
Ziehender, wellenförmiger Druck durch die linke Stirnhälfte, endend in dumpfem Druck auf dem Stirnhöcker.
Flüchtiger Stich von innen nach außen in Stirn, Schläfen und Kopfseiten.
Zucken durch den Kopf.
Einzelne, plötzliche und tief eindringende Stiche unter dem linken Stirnhöcker, wie Schläge, gefolgt von einiger Empfindlichkeit.
Schmerz, als werde ein Nagel oder Pfropf in das Gehirn getrieben.
Krampfartiger Schmerz in der Stirn über den Augenbrauen.
Das Gehirn scheint gespannt.
Blutandrang zum Kopf und Wärme des Gesichts.
Kongestiver Kopfschmerz.
Gefühl eines Schwappens im Kopf wie von Wasser und Gurgeln hinter dem oberen Teil des Stirnbeins.
Alle Kopfschmerzen < gegen Abend, im Zimmer, in Ruhe, im Sitzen oder Liegen; > beim Aufstehen oder Umhergehen im Freien.
Lesen und Schreiben verschlimmern sie.
Die Schmerzen im Kopf hören durch Berührung auf oder verändern sich.
Nervöser Kopfschmerz hysterischer oder skrofulöser Personen.
Kältegefühl im Kopf.
ÄUSSERER KOPF [4]
Schmerz im rechten Scheitelbein, als von einem tief eindringenden Pfropf.
Die Schmerzen im Kopf hören durch äußere Berührung auf oder verändern sich.
Kalter Schweiß auf der Stirn.
SEHEN UND AUGEN [5]
Verdunkelung des Sehens; beim Schreiben werden die Buchstaben dunkler; verschwinden nach dem Blinzeln.
Nebel vor den Augen.
Muscæ volitantes.
Sehkraft vom Lesen oder Schreiben angegriffen.
Bohrender Schmerz über den Augenbrauen; Brennen, besonders nachts. θ Iritis, Kerato-Iritis, Retinitis syphilitischen Ursprungs.
Dumpfer Druck am äußeren Rand der linken Orbita.
Lästige Trockenheit der Augen.
Brennen in den Augen; Stiche; Trockenheit.
Periodisches Brennen in den Augen und Zusammendrücken der Lider, als wäre man vom Schlaf überwältigt.
Brennen in den Augäpfeln; im linken von innen nach außen.
Stechender Schmerz, der durch das Auge in den Kopf zieht, bei Berührung.
Nächtliche, klopfende Schmerzen in und um Auge und Kopf. θ Syphilitische Iritis, Missbrauch von Quecksilber.
Tiefsitzende Entzündung des Augapfels, begleitet von Ziliarschmerzen. θ Iritis, Kerato-Iritis, Irido-Chorioiditis und Retinitis, besonders wenn syphilitischen Ursprungs.
Ausgedehnte oberflächliche Ulzeration der Cornea mit Brennen, Stechen oder drückenden Schmerzen, von innen nach außen; Ruhe und Druck lindern; auch > im Freien; Taubheitsgefühl um das Auge.
Juckreiz im rechten Auge.
Periodisches Brennen in den Augen und Zusammendrücken der Lider; als wäre man vom Schlaf überwältigt.
GEHÖR UND OHREN [6]
Das Ohnmachtsgefühl wird durch Geräusch oder Aufenthalt in belebten Straßen hervorgerufen.
Schwerhörigkeit mit Abgang von Eiter aus den Ohren.
Schwerhörigkeit mit dünnem, eitrigem Ausfluss von äußerst beleidigendem Geruch. θ Nach Scharlach oder Missbrauch von Quecksilber.
Otorrhö mit übelriechendem Ausfluss und erkrankten Knochen.
GERUCH UND NASE [7]
Übelriechender Ausfluss aus der Nase; Gestank aus der Nase. θ Nach Quecksilber oder bei Skrofulose.
Schmerzlose Spannung über den Nasenknochen mit Gefühl von Taubheit.
Schwellung und Entzündung der Knochen, mit dem Gefühl, als müsse die Nase bersten.
Druck in der Nase, besonders im rechten Flügel, als müsse sie bersten.
Gefühl, als sei die Nase hoch oben verstopft, so dass er nicht hindurch atmen kann, mit Fülle des Kopfes beim Fahren im Wagen.
Fließender Schnupfen.
Abgang einer sehr übelriechenden Materie aus der Nase; mit Caries der Knochen. θ Ozäna.
Ein kleines Pickelchen auf der Nasenspitze.
Hitzewallungen und Hitze des Gesichts, einer Wange, nach dem Essen.
Kleine Knötchen in den Wangen.
Taubheitsgefühl der Gesichtsknochen; schmerzlose Spannung an verschiedenen Stellen.
UNTERES GESICHT [9]
Ziehende Schmerzen bei Caries des Unterkiefers, mit Speichelfluss; nach Missbrauch von Quecksilber.
Schwellung der Unterlippe.
Lippen aufgedunsen, besonders die Unterlippe und der linke Mundwinkel.
Dumpfer Druck am Kinn.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Zähneknirschen; nächtliches Auffahren; vorübergehende krampfende Schmerzen in der Nabelgegend. θ Chorea.
Stumpfes Gefühl der Zähne.
Starkes Ziehen in den unteren Schneidezähnen.
Wundheit des Zahnfleisches.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Fettiger, ranziger Geschmack im Mund und des hochgeräusperten Schleims.
Sprache unverständlich; Zunge weiß, geschwollen. θ Chorea.
MUNDHÖHLE [12]
Gefühl von Trockenheit in Mund und Hals, selbst wenn sie feucht sind, ohne Durst.
Speichel vorwiegend vermindert, außer bei mercurieller Caries, wo scharfer Speichelfluss besteht.
Brennen im Mund.
Ständiges Kauen und Herausschaffen von schäumendem schleimigem Stoff aus dem Mund, mit geschwollener Zunge. θ Chorea.
GAUMEN UND HALS [13]
Gefühl, als sei die peristaltische Bewegung umgekehrt und der Ösophagus werde vom Magen nach oben zum Hals gezogen.
Druckgefühl, als steige ein Körper oder Klumpen im Hals auf; muss häufig schlucken.
Brennen, gefolgt von Wundheit, in Rachenenge und Rachen.
Schnell einschießende Stiche von der Brust aufwärts gegen den Ösophagus.
Empfindliches Gefühl im Hals, < beim Schlucken.
Gefühl einer im Hals aufsteigenden Kugel, verursacht Atembeschwerden. θ Hysterie.
Hysterische Krämpfe, die den Ösophagus betreffen.
Abends ein hysterisches Aufsteigen im Hals, als stiege eine Kugel oder ein großer Körper vom Magen in den Ösophagus oder sogar in den Rachen empor, was ihn nötigt, immer wieder zu versuchen, es hinunterzuschlucken. θ Globus hystericus.
Trockenheit und Brennen im Ösophagus.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Heißhunger, mit Schmerz im Oberbauch wie nach einer Erkältung und als ob sich Diarrhö einstellen wollte.
Hunger mit Verlangen nach kräftiger, kühlender Nahrung.
Verlangen nach Wein.
Großer Widerwillen gegen alle Speisen. θ Chorea.
Bier schmeckt schleimig, Abneigung dagegen.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Große Niedergeschlagenheit mit epigastrischem Druck nach dem Essen: hypochondrisch.
Nach dem Essen: Hitze im Gesicht, mit Qual; Druck im Magen; Stiche um die unteren Rippen; Spannung im Bauch; Winden und Verdrehen im Darm; große Atembeschwerden; fieberhafter Zustand.
Nach dem Trinken: Diarrhö; Schweregefühl und Kältegefühl im Darm.
Nach Mahlzeiten blähende Auftreibung des Bauches.
Nach dem Genuss von etwas Saurem krampfende Schmerzen in der Nabelgegend. θ Chorea.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Aufstoßen: nach Knoblauch riechend; ranzig, scharf oder faulig schmeckend; nach Fäzes riechend; wie Aas schmeckend.
Winde gehen nach oben ab, keine nach unten.
Schluckaufartige Kontraktionen des Zwerchfells. θ Chorea.
MAGENGEGEND UND MAGEN [17]
Drückende, schneidende, stechende Schmerzen in unregelmäßigen Anfällen; voller Wind; nach oben drängend (nie nach unten); Heraufwürgen ranziger Flüssigkeit; Verstopfung. θ Gastralgie.
Dyspepsie mit starkem Pulsieren in der Magengrube.
Pulsation in der Magengrube, für Auge und Hand wahrnehmbar.
Gefühl von Fülle im Magen.
"Weg", leeres Gefühl in der Magengrube, kein Schmerz, aber "es tut dort weh"; Pulsationen nach dem Essen; < gegen 11 Uhr vorm.; Ohnmachtsgefühl. θ Hysterie.
Cardialgie.
Meteorismus des Magens, wenn das Spannungsgefühl groß und Aufstoßen schwierig ist.
Vermehrte Wärme und dumpf schmerzendes Gefühl im Magen, mehr gegen die linke Seite, nicht ganz rechts, sondern mehr nach oben in den Ösophagus hinein, wie bei Globus hystericus.
HYPOCHONDRIEN [18]
Morgens Gefühl in der epigastrischen Gegend und im ganzen Bauch, als sei alles zerschlagen, mit Füllegefühl an ersterer Stelle und Aufstoßen.
Stiche im rechten Hypochondrium gegen das Zwerchfell.
Druck aus dem Innern der Leber zur Brust nach dem Mittagessen, mit mühsamer Atmung und heftigen Pulsationen.
Heftiger Druck in der Magengegend gegen die Leber im Sitzen.
Stiche, wie im Zwerchfell, rechts.
Hitze in der Milz und im Bauch.
BAUCH UND LENDEN [19]
Magen- und Bauchbeschwerden, begleitet von Pulsationen im Epigastrium.
Hitze im Bauch.
Druck im Bauch.
Krampfender, zu einem Ball zusammenziehender Schmerz unter dem Nabel beim Stehen.
Zeitweiliges Krampfen im Oberbauch.
Schmerz im Oberbauch wie nach Erkältung und als ob Diarrhö folgen würde, mit einer Art Heißhunger.
Bauchschmerz, als würden die Därme zerrissen oder zerschnitten; Stellen in der Seite wund, wie roh; dabei Gefühl, als steige etwas von der Brust zum Hals auf; Druck lindert.
Krampfartige Schmerzen mit Blähungen.
Blähungskolik mit Pulsationen im Bauch; sehr schmerzhafte Auftreibung des Bauches, Rumoren; durch Abgang von Winden gelindert.
Zwackende Kolik und Abgang von Winden.
Blähungskolik und Diarrhö; Auftreibung des Bauches.
Kolik mit Auftreibung und einem "Aufsteiggefühl", als sei die peristaltische Bewegung umgekehrt; > durch äußeren Druck; verursacht Ohnmacht. Siehe 13 .
Bauch weich, aufgetrieben. θ Chorea.
In den Flanken ein drückender Schmerz oder Ziehen in den Bauchmuskeln.
Gefühl in der epigastrischen Gegend und im Bauch am Morgen, als sei alles zerschlagen.
STUHL UND REKTUM [20]
Schmerzhafte Diarrhö.
Wässrige, flüssige Stühle von äußerst widerlichem Geruch; Schmerzen im Bauch und Abgang übelriechender Blähungen.
Wässrige Stühle von widerlichem Geruch; Ausfluss reichlich und grünlich.
Schwärzlichbraune, breiige, übelriechende Stühle, die erleichtern.
Stuhl reichlich, dick, breiig, braun und sehr übelriechend.
Nur Schleim geht ab, keine Fäzes.
Hartnäckige Verstopfung mit Bauch- und Hämorrhoidalkrämpfen, Tenesmus und aufgetriebenem Bauch.
Schmerz im Damm, als dränge etwas Stumpfes heraus.
HARNORGANE [21]
Wundheit in den Nieren.
Harn warm und von stechendem ammoniakalischem Geruch.
Krampf in der Harnblase während und nach dem Harnlassen.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Geschlechtsteile gereizt.
Ohnmachtsgefühl ist < nach Samenergüssen.
Drängen gegen die Genitalien; dumpf schmerzende Hoden, < durch Berührung und nach Bewegung.
Nadelartige Stiche im Penis.
Ziehen in der Eichel, mehr am Nachmittag.
Nach außen drängender Druck im Damm.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Gesteigertes sexuelles Verlangen. θ Nymphomanie bei einer plethorischen Frau.
Drängen nach unten in den Genitalien, < beim Fahren im Wagen.
Gebärmuttergeschwür, empfindlich und schmerzhaft, mit übelriechendem Ausfluss.
Menses zu früh, zu spärlich und von kurzer Dauer.
Wehenartige Schmerzen in der Gebärmuttergegend, mit Schneiden und Drängen nach unten.
Leukorrhö reichlich, grünlich, dünn und übelriechend.
Schwellung und Entzündung der Genitalien.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. LAKTATION [24]
Fehlgeburten.
Soll den Fötus töten und die Milch versiegen lassen.
Mammae prall mit Milch, wie im neunten Monat; ohne schwanger zu sein.
Milchmangel mit Überempfindlichkeit.
(Bei Kranken:) Wehenartige Schmerzen; Schneiden, Drängen nach unten, intermittierend.
Milch vermehrt oder vermindert.
Stellt die erschöpfte und versiegende "Milchbrust" wieder her.
Zehn Tage nach der Entbindung Milch vermindert; am 14. Tage konnten nur wenige Tropfen mit Mühe ausgedrückt werden; nach 5 Tropfen Tinktur reichliche Milch, aber für das Kind übel; die 3. Centesimalpotenz wirkte ebenso gut.
Die Milch war innerhalb von drei Wochen nach ihrer Entbindung verschwunden; sechs Niederkünfte.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Stimme schwächer, heiser, verändert, bisweilen Husten.
Krampf der Glottis, abwechselnd mit Kontraktion der Finger und Zehen. θ Hysterie.
ATMUNG [26]
Erschwertes Atmen. Siehe 13 .
Erschwertes Atmen bei Bauchkrankheit.
Erstickungsgefühl im Hals beim tiefen Einatmen.
Zusammenschnürung der Brust bis zum Hals, mit gehetzter Atmung.
Asthmatische Beschwerden skrofulöser Personen.
Asthmatisches Gefühl in der Luftröhre, trockener Husten; krampfartige Dyspnoe, als könnten die Lungen nicht genügend ausgedehnt werden.
Beklemmung der Brust bis zur Qual zunehmend, kann nicht atmen, unruhiges Umherbewegen.
Beklemmung der Brust mit gehetzter Atmung; zusammengezogener, kleiner Puls oder häufiger Puls; Asthma nach allzu reichlicher Mahlzeit; zu großer Anstrengung.
Beklemmung der Atmung; Schmerz vorübergehend durch Aufstoßen gelindert.
Wenn er ohnmächtig ist, schlägt das Herz voller, wenn er tiefer atmet, und die Ohnmacht nimmt ab; wenn er den Atem anhält, wird das Herz sehr schwach.
Asthmatische Anfälle, mindestens einer täglich ihr ganzes Leben lang, hervorgerufen durch jede körperliche Anstrengung, Koitus, besonders durch jede sättigende Mahlzeit.
Häufige Atmung, rasselnd; unruhiges Hin- und Herwerfen vor dem Anfall, dabei ängstlich.
Aufsitzen lindert das Erstickungsgefühl.
HUSTEN [27]
Hartnäckiger kitzelnder Husten, < nachts, bei Erwachsenen.
Husten überwiegend trocken; Auswurf selten, tagsüber.
Reizung zu trockenem Husten; Anfälle nachts.
Husten beim Gähnen.
Keuchhusten, selbst bei Säuglingen, croupartig klingend; rasselnde Atmung, ängstlich und unruhig, Brust und Bauch heiß, Harn blass.
Heiserer, klingender, kurzer Husten, hervorgerufen durch Kitzeln in der Luftröhre, mit asthmatischem Gefühl dort; krampfartige Zusammenziehung des Thorax und Ansammlung von zähem Schleim.
Husten am Nachmittag.
Husten mit Ausbleiben des Auswurfs.
Der Auswurf hat einen fettigen Geschmack.
Husten mit Ansammlung von zähem Schleim in der Luftröhre.
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
Druck auf das Brustbein beim Bücken, beim Schreiben; verschwindet durch tiefes Atmen.
Druck und Brennen unter dem Brustbein; häufige Neigung zu husten.
Kompression der Brust, als von einer schweren Last. Siehe 26 .
Drückende Stiche in der Brust.
Druck auf der Brust, mit Einschnürung im Hals.
Beklemmend dumpf schmerzendes Gefühl in der Brust; > durch Auswurf von Schleim.
Drückender Schmerz in der rechten Brustseite, von innen nach außen.
Druck in den linken Interkostalmuskeln, von innen nach außen, < während der Inspiration und des Auswurfs.
Stiche in der Brust von innen nach außen. θ Keuchhusten.
Brennen in der Brust, zieht durch beide Arme und durch die unteren Extremitäten bis in die Zehen.
Einzelne heftige Stiche von innen nach außen in kurzen Zwischenräumen; erneuern sich bei Berührung der Brust. θ Pleuro-Pneumonie.
Schießender Schmerz von unmittelbar unter der linken Brustwarze bis in den Rücken beim Gehen.
Krampfartige Einschnürung des Thorax mit Husten.
Krampfartige Einschnürung, als könnten die Lungen sich nicht gehörig ausdehnen, Atmung normal.
Krampfartige Zusammenziehungen der Brust, mit langsamem, kleinem, zusammengezogenem, unregelmäßigem Puls.
Klopfen in der Brust.
Brustwassersucht; die Beklemmung in 6, 12 oder 36 Stunden gelindert; 3. Potenz alle 2 oder 4 Stunden.
Unbehagen im Thorax infolge mangelnder Ausdehnung der Lungen.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Gesteigerte Herztätigkeit bei der geringsten Erregung.
Herzklopfen mit Ohnmachtsgefühl, Blutandrang zum Kopf, Erröten des Gesichts, Angst und langsamer Atmung, durch Erregung. θ Reizbares Herz.
Heftiges Herzklopfen und Erregung des Gemüts.
Akute rheumatische Herzerkrankung mit Engegefühl quer über die Brust. θ Hydrothorax.
Fortwährender Schmerz in der Herzgegend.
Mitunter fühlt sich das Herz eng zusammengeschnürt an, als könne es nicht schlagen; nachher nur bei Anstrengung oder Gehen.
Blutandrang zum Herzen; Füllegefühl; kleiner Puls; gefolgt von lockerem Stuhl.
Leichtes Herzklopfen, eher wie ein Zittern, mehrmals im Sitzen.
Nervöses Herzklopfen mit kleinem Puls; durch Überanstrengung oder Unterdrückung von Absonderungen (bei Frauen).
Druck in der Herzgegend, als sei das Herz zu voll und ausgedehnt; Puls klein.
Gefühl, als müsse das Herz bersten; schnelle Atmung und Besorgnis; muss im Freien umhergehen.
Gefühl, als sei das Herz geschwollen und verhindere eine tiefe Inspiration.
Herzklopfen wie ein Zittern im Sitzen.
Herzschlag klein, schnell, unregelmäßig.
Das Herz schlägt mitunter sehr schwach.
Mitunter schlägt das Herz kurz und schnell, zu anderen Zeiten hat er das Gefühl, als sei gar keine Tätigkeit vorhanden.
Die Herztätigkeit wird durch tiefes Einatmen beschleunigt.
Nachts, im Liegen auf dem Rücken, Herzklopfen und Erstickungsgefühl, als müsse das Herz bersten; er muss sich aufsetzen, was ihn erleichtert.
Herzsymptome und Ohnmachtsgefühl < nach Samenerguss.
Puls klein, krampfhaft zusammengezogen, ziemlich schnell. θ Chorea.
Kleiner, seltener Puls, bei heftiger Herztätigkeit und ohne Störung der Atmung, was auf nervöse Schwäche des Organs hinweist.
Puls klein, schnell, unregelmäßig. Siehe 28 .
Puls beschleunigt, aber ungleich, klein. θ Asthma, Blutandrang zum Herzen usw.
ÄUSSERE BRUST [30]
Gefühl, als drücke jemand mit der Fingerspitze sehr scharf auf den Schwertknorpel; auch beim Schlucken.
HALS UND RÜCKEN [31]
Feine, brennende Stiche in und hinter dem r. Schulterblatt, gegen die Rippen ziehend.
Abwärtsziehend in der linken Halsseite bei Bewegung.
Stiche in den Rückenmuskeln.
Dumpfe Schmerzen oder Ziehen und Schneiden unterhalb der Schulterblätter.
Brennen längs der Wirbel nach links.
Innerlich dumpf schmerzendes Gefühl längs der letzten Brust- und ersten Lendenwirbel.
Bohrendes Stechen in der linken Lende von innen nach außen, verschwindet während einer Inspiration.
Einschießende Schmerzen von der rechten Lende gegen die Rippen.
Stechen mit Druck in der Gegend der rechten Rippen gegen die Wirbelsäule.
Kann wegen Rückenschmerzen nicht arbeiten.
Stiche längs des Kreuzbeins hinab bis zum Anus.
Schmerz im Kreuzbein beim Sitzen.
Kribbeln läuft am Nachmittag über den Rücken.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Zucken im linken Oberarmgelenk, nach innen ziehend.
Feiner Stich in den Ellbogen.
Zittern im Schultergelenk; im Deltamuskel.
Stiche und Zucken im Oberarm.
Ziehender Schmerz längs des Oberarmes bis zum Ellbogen, ein feiner Stich im Ellbogen.
Das Kind griff immer daneben, wenn es nach etwas fassen wollte. θ Chorea.
Häufige muskuläre Zuckungen in Armen und Händen.
Reißen im Unterarm bis in die Fingerspitzen.
Beim Bewegen der Finger Schmerz im Unterarm.
Reißende Stiche, gefolgt von Brennen im rechten Unterarm.
Schabendes Gefühl am Griffelfortsatz der Ulna.
Krampfartiges, empfindliches Zucken im Mittelhandknochen des linken Daumens.
Panaritium, heftige nächtliche Schmerzen, drohende Nekrose.
Schmerz in den Handwurzelknochen wie zerschlagen.
Dumpf schmerzendes Ziehen in den Handgelenken. θ Syphilis.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Kariöses Geschwür an der Tibia, in der Umgebung äußerst wund und empfindlich, Ausfluss übelriechend; die Haut haftet am Knochen.
Muskuläres Zucken in Beinen und Füßen.
Kind, æt. 9, konnte nicht gehen. θ Chorea.
Caries der Tibia.
Der scheinbar gesunde Teil der Tibia unter dem eigentümlichen kariösen Geschwür wurde wieder empfindlich und schmerzhaft bei der geringsten Berührung oder selbst beim Nähern des Fingers, ebenso beim Entfernen der Charpie, und nachts fast unerträglich.
Schwellung um das Fußgelenk, kann den Fuß nicht gebrauchen.
Brennen an den Wurzeln der Zehennägel, verhindert den Schlaf.
Psoitis, wenn Eiterung bevorzustehen scheint; auch wenn die Beckenknochen beteiligt sind.
Mattigkeit der unteren Extremitäten.
Zittern einzelner Muskelpartien an den Schenkeln.
Gelegentliches Kribbeln in den Beinen nach vielem Gehen.
Zucken an der Innenseite des rechten Kniegelenks.
Schwellung und Caries der Knochen der Füße.
Stechendes Gefühl am Ballen der großen Zehe beim Auftreten.
Schmerz, als stecke ein Knochensplitter in der rechten Fibula, unmittelbar über dem äußeren Knöchel. θ Nach Verstauchung.
Kalte Schwellung um die Knöchel.
Ein empfindliches Klopfen von Zeit zu Zeit in der linken großen Zehe.
Stiche und Pulsation in der großen Zehe.
Schmerzhaftes Klopfen in der Spitze der großen Zehe.
Hitze in den Zehen.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Ständiges krampfhaftes Zittern der Extremitäten, konnte durch die Hände einer anderen Person > werden. θ Chorea.
Zucken der Muskeln von Armen und Beinen.
Schmerzen meist an den Beugeseiten der Extremitäten.
Schmerzen im Innern der Gelenke und Extremitäten.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Ruhe: Kopfschmerz <; Augen >; < im Bett.
Aufsitzen: Kopfschmerz <; Spannung im Kopf >; Druck in der Magengegend <; Erstickungsgefühl >; Herzklopfen <; Schmerzen im Kreuzbein <.
Stehen: krampfender Schmerz unter dem Nabel; Schwäche.
Bücken: Druck auf dem Brustbein.
Liegen: Schwäche; Kopfschmerz <.
Auftreten: Stechen in der großen Zehe.
Bewegen der Finger: Schmerz im Unterarm <.
Bewegung: Kopfschmerz >; Asthma <.
Überanstrengung: Herzklopfen <.
Schlucken: Empfindlichkeit im Hals <.
Nach Bewegung: dumpf schmerzendes Gefühl in den Hoden.
Gähnen: Husten <.
Tiefes Atmen: Druck auf dem Brustbein >.
Inspiration: Schmerz in den Interkostalmuskeln <.
Gehen: Schießen von der Brustwarze bis in den Rücken.
Erregung: Herzklopfen <.
NERVEN [36]
Nervosität.
Überempfindlichkeit; wenn das Nervensystem gegenüber dem arteriellen überwiegt.
Hysterie, mit viel Beschwerde im Hals oder Ösophagus; deutlich ausgeprägter Globus hystericus; Krämpfe der Lungen usw.
Hysterie, Hysteralgie; Überempfindlichkeit; jede Erregung, die einen Anfall hervorruft, verursacht Globus hystericus.
Zucken und Reißen der Muskeln.
Nervöse Leiden nach unterdrückten Absonderungen.
Epileptiforme Krämpfe durch Würmer verursacht.
Chorea.
Ohnmacht mit Kolik.
Ungeschicktheit des Körpers; Frostgefühl.
Gefühl allgemeiner Schwere; schwach beim Stehen oder Liegen; trockener Mund.
Mitunter leichte Neigung zur Ohnmacht, begleitet von großer Besorgnis.
Ohnmachtsgefühl mit schnellem Puls.
Ohnmachtsanfälle, gefolgt von Flattern des Herzens.
Ohnmachtsanfälle mit Angst, als müsse er sterben, und bei einem Anfall Verlangen nach Selbstmord.
Bei einem Ohnmachtsanfall Zittern der Extremitäten und als ob die Därme zitterten.
Mit Ohnmachtsgefühl Frösteln und sehr schwache Herztätigkeit.
Ohnmachtsgefühl beim Beginn des Essens, besonders beim Mittagessen, mit vollem und häufigem Herzschlag.
Mit Ohnmachtsgefühl abwechselnd Hitze und Frost; Schweiß auf dem Kreuz und Zittern.
Ohnmachtsgefühl am Tag nach einem Samenerguss schlimmer.
SCHLAF [37]
Zum Schlaf geneigt, sehr gegen seine Gewohnheit.
Schläfrig mit Schweiß.
Schläfrig am Abend; Müdigkeit.
Schlaflosigkeit nach Mitternacht. (Conium vor Mitternacht).
Gegen Mitternacht heftige Schmerzen durch die linke Körperhälfte, von oben bis unten.
Schmerz im Geschwür nachts fast unerträglich.
Erwachte nachts mit Auftreibung des Magens, Schmerz quer über die Brust und schwachem Herzen.
Schlimmer im Bett und nach dem Schlaf; > nach dem Aufstehen aus dem Bett.
ZEIT [38]
Morgen: Bauch fühlt sich zerschlagen an; Fülle und Aufstoßen; Reißen in den Gelenken; Brustbeklemmung.
Von 8.30 bis 9 Uhr vorm.: Frostschauer, mit Hitze des Gesichts.
Um 11 Uhr vorm.: Ohnmachtsgefühl <; Weggefühl im Magen.
Tagsüber: Auswurf schlimmer.
Nachmittag: Spannung im Kopf <; Ziehen in der Eichel; Husten; Frösteln über dem Rücken; Hitze in den Zehen.
Zwischen 3 und 4 Uhr nachm.: Kälte und Zittern, mit Stichen im Kopf.
Abend: Schwinden des Sehens; Kopfschmerz <; Hysterie; Schmerzen oft besser; schläfrig.
Vom Abend bis 2 Uhr nachts: Neuralgie.
Nacht: Schmerz in den Augen <; Husten <; Herzklopfen; Geschwür <; Schmerz quer über die Brust; Knochenschmerzen; Schmerz im Geschwür unerträglich.
Mitternacht: Schmerz in der linken Körperhälfte.
Nach Mitternacht: Schlaflosigkeit.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Im Zimmer: alle Kopfschmerzen schlimmer.
Im Freien: Kopfschmerz >; Auge >; Herz >; Verlangen, im Freien zu sein.
Konnte im Hause nicht bleiben, musste im Freien umhergehen.
In warmen Federbetten: Schmerzen die unteren Extremitäten mehr.
FIEBER [40]
Von Zeit zu Zeit laufen Frostschauer über den Körper.
Frostgefühl.
Kribbeln läuft am Nachmittag über den Rücken.
Frost, Kälte und Trockenheit der Haut.
Jeden Tag zwischen 3 und 4 Uhr nachm. Kälte und Zittern, mit unerträglichen Stichen im Kopf.
Einseitige Hitze.
Hitze in den Zehen; nachmittags.
Mit Hitze des Gesichts; kalte Hände und Füße und Frösteln des Rückens von 8.30 bis 9 Uhr vorm.
Mit Ohnmachtsgefühl Schweiß auf dem Kreuz, abwechselnd heiß und kalt und Zittern.
Durstlosigkeit, besonders Hitze ohne Durst.
Hitze im Gesicht nach dem Mittagessen, mit Angst und Schläfrigkeit; ohne Durst.
Schweiß fehlt; nur gelegentlich kalte, feuchte Haut; kalter Schweiß an den Extremitäten; Schwindel.
Schweiß mit Schläfrigkeit.
Frösteln, meist über dem Rücken, am Nachmittag; Hitze im Gesicht, mit Angst und Schläfrigkeit, aber ohne Durst.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Die Schmerzen setzen in regelmäßigen Zwischenräumen aus.
Zeitweilig zwickende Schmerzen in Geschwüren.
Zermalmender Schmerz regelmäßig < vom Abend bis 2 Uhr nachts. θ Neuralgie nach Amputation.
Jeden Tag zwischen 3 und 4 Uhr nachm.: Kälte und Zittern, mit unerträglichen Stichen im Kopf.
LOKALITÄT UND RICHTUNG [42]
Rechts: Schmerz im Scheitelbein; Juckreiz im Auge; Druck im Nasenflügel; Stiche im Hypochondrium; Stiche im Zwerchfell; Schmerz in der Brustseite; Stiche hinter dem Schulterblatt; Schmerz in der Fibula.
Links: Schmerz und Spannung im Kopf; plötzlicher Schmerz in der Schläfe; Blutung aus dem Nasenloch; Druck in der Orbita; Mundwinkel aufgedunsen; Druck in den Interkostalmuskeln; Schießen unter der Brustwarze; Ziehen in der Halsseite; Brennen längs der Wirbel; Zucken im Oberarmgelenk; krampfartiges Zucken im Daumen; Klopfen in der großen Zehe; Schmerz in der Körperhälfte.
Von oben nach unten: Brennen in der Brust; Reißen im Unterarm.
Von innen nach außen: Brennen in den Augäpfeln; Schmerz in der Brust; Druck in den Interkostalmuskeln.
Von unten nach oben: Ösophagus scheint nach oben gezogen; schnell einschießende Stiche in der Brust; Globus hystericus; Winde gehen ab; Druck in der Leber.
Von vorn nach hinten: Schießen von der Brustwarze.
Umgekehrte Tätigkeit der unwillkürlichen Muskeln; eine Art antiperistaltische Bewegung.
EMPFINDUNGEN [43]
Als werde ein Nagel oder Pfropf in das Gehirn getrieben; als müsse die Nase bersten; als steige eine Kugel oder ein Klumpen im Hals auf; als sei die epigastrische Gegend und der Bauch zerschlagen; als würde das ganze Gehirn zusammengedrückt; als würden die Därme zerrissen; als könnten die Lungen nicht ausgedehnt werden; das Herz fühlt sich eng zusammengeschnürt an, als könne es nicht schlagen; als sei das Herz geschwollen; als drücke jemand mit der Fingerspitze sehr scharf auf den Schwertknorpel; als stecke ein Knochensplitter in der rechten Fibula; als sei die peristaltische Bewegung umgekehrt; als müsse das Herz bersten.
Wie von einem stumpfen Stock, Druck in den Schläfen.
Stechender Schmerz durch das Auge in den Kopf.
Plötzlicher Schmerz, nach innen drückend, wie ein spitzer Pfropf in der linken Schläfe.
Plötzliche tief eindringende Stiche wie Schläge unter dem linken Stirnhöcker.
Ziehender wellenförmiger Druck durch die linke Stirn.
Gurgelgefühl im Kopf.
Gefühl eines Wasserschwappens im Kopf.
Empfindliches Gefühl im Hals.
"Weggefühl" im Epigastrium.
Schmerz wie nach einer Erkältung im Oberbauch.
Einschießend: von der rechten Lende gegen die Rippen.
Winden und Verdrehen im Darm.
Krampfend: in der Nabelgegend.
Wehenartig: in der Gebärmutter.
Flüchtige Stiche: in Stirn, Schläfen und Kopfseiten.
Stiche: unter dem linken Stirnhöcker; in den Augen; schnell einschießend von der Brust zum Ösophagus; um die unteren Rippen; im Magen; im rechten Hypochondrium; im Zwerchfell; am Penis; in der Brust; in der großen Zehe; in und hinter dem rechten Schulterblatt; in den Rückenmuskeln; längs des Kreuzbeins hinab bis zum Anus; im Ellbogen; im Oberarm.
Reißende Stiche: im rechten Unterarm.
Reißen: im Unterarm bis in die Fingerspitzen.
Schneiden: im Magen; in der Gebärmutter; unter dem Schulterblatt.
Zucken: durch den Kopf; im Oberarm.
Bohrend: über den Augenbrauen; in der linken Lende.
Schießend: unter der linken Brustwarze bis in den Rücken; um den Arm.
Stechen: in den Augen; in der linken Lende; von den rechten Rippen zur Wirbelsäule; am Ballen der großen Zehe.
Brennen: über den Augenbrauen; in den Augen; im Mund; in Rachenenge und Rachen; im Ösophagus; unter dem Brustbein; in der Brust; längs der Wirbel; an den Wurzeln der Zehennägel; der Haut.
Ziehen: bei Caries des Unterkiefers; in den unteren Schneidezähnen; in den Bauchmuskeln; in der Eichel; unter dem Schulterblatt; längs des Oberarms bis zum Ellbogen; in den Handgelenken.
Drücken: im Kopf; in der Stirn und linken Kopfseite; in den Schläfen; auf dem Stirnhöcker; am äußeren Rand der linken Orbita; in den Augen; in der Nase; am Kinn; im Epigastrium; im Magen; von der Leber zur Brust; im Bauch; im Damm; im Brustbein; in der Herzgegend.
Zusammendrücken der Lider, als vom Schlaf überwältigt.
Drängen nach unten: in den Genitalien.
Einschnürung: der Brust; des Halses; um das Herz.
Krampf: in der Stirn.
Krampfartiges empfindliches Zucken: im Mittelhandknochen des linken Daumens.
Schabendes Gefühl: am Griffelfortsatz der Ulna.
Wundheit: in den Nieren; des Zahnfleisches.
Dumpf schmerzendes Gefühl: der Hoden; längs der Wirbel; in den Handgelenken.
Dumpfer Schmerz: in der linken Kopfseite.
Unbestimmter Schmerz: in der linken Kopfseite bis zu den Augen; um das Herz; in Gelenken und Extremitäten; in Geschwüren; im Damm; im Kreuzbein; im Unterarm.
Spannung: im Kopf; des Gehirns; über den Nasenknochen; an verschiedenen Stellen des Gesichts; im Bauch.
Klopfen: im Kopf; in und um das Auge; in der Magengrube; in der Brust; in der großen Zehe.
Fülle: im Kopf; im Magen; um das Herz.
Schweregefühl: im Darm.
Taubheitsgefühl: über den Nasenknochen; der Gesichtsknochen; am Kinn.
Hitze: des Gesichts; vermehrte Wärme im Magen; in der Milz; im Bauch; in den Zehen.
Trockenheit: der Augen; in Mund und Hals; im Ösophagus.
Kälte: im Kopf; im Darm (Siehe 15 ); Kribbeln über den Rücken; der Haut.
Kitzeln: in der Luftröhre.
Juckreiz: im rechten Auge; der Haut.
GEWEBE [44]
Dunkelrote, heiße Schwellungen.
Arthritische und kalte Schwellungen.
Venöse Pulsationen; Stauung der Pfortader; kongestive Fülle um Herz und Brust, mit Asthma; Hitze von Gesicht und Ohren nach dem Essen; Druck auf der Brust usw.; reichliche Absonderungen; alle Zeichen von Fülle des venösen Systems.
Wassersucht, Aszites, infolge venöser Stauung im Bauch.
Fettsucht; bei Knochenkrankheiten selten nützlich, es sei denn, der Körper ist schwer, aufgedunsen.
Schabendes Gefühl an den Knochen; ganzer Körper aufgedunsen.
Caries bei Skrofulösen und nach Missbrauch von Quecksilber.
Drüsen hart, geschwollen, heiß und klopfend, mit einschießenden, zuckenden Schmerzen; skrofulöse Beschwerden.
Neuralgie des Stumpfes nach Amputation des Oberschenkels.
Osteitis, Caries, bläuliche Rötung und Schwellung der Teile.
Geschwüre mit bläulichen Rändern, hart, bei der geringsten Berührung schmerzhaft; dünner, sehr übelriechender Eiter.
Interstitielle Ausdehnung der Knochen.
Weiche Vergrößerung der Knochen, auch Verkrümmung.
Erweichung der Knochen.
Nächtliche Knochenschmerzen bei Syphilis.
Schmerzhafte Osteitis.
Knochen von Syphilis bedroht. θ Iritis.
Caries der Knochen; Anhaften der Haut bei Caries.
Skrofulöse Caries der Knochen, selbst Nekrose.
Geschwüre mit übelriechendem, jauchigem, blutigem, serösem Eiter; mit bläulichen, teils erhabenen Rändern, bei der geringsten Berührung schmerzhaft.
Geschwüre tief, flach, fistulös, den Knochen angreifend.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Berührung: Schmerz im Kopf >; Schmerzen ziehen durch das Auge in den Kopf; dumpf schmerzendes Gefühl im Hoden; Geschwüre äußerst empfindlich; Schmerzen hören auf oder verändern ihren Ort.
Druck: Auge >; Kolik gebessert.
Äußerste Empfindlichkeit in der Umgebung des kariösen Geschwürs der Tibia, der oberflächlichen Hautwunden und auch des Geschwürs selbst; der Patient schreit auf, wenn der Finger eine vom Geschwür entfernte Stelle berührt; das Entfernen der Charpie verursacht die heftigsten Schmerzen.
Besser durch Reiben.
Kratzen: Juckreiz besser.
Fahren im Wagen: Fülle des Kopfes <; Ziehen in der Halsseite <; Drängen nach unten in den Genitalien <.
Verletzungen eitern.
Kalter Brand.
Wunden erscheinen hellrot, roh, bedeckt mit einer Kruste aus zähem Lymphstoff.
Nach Amputation: Neuralgie des Stumpfes.
Ulzeration nach Verbrennungen, Verbrühungen oder anderen Ursachen, mit großer Empfindlichkeit gegen Leiden; das Kind schreit schon beim Anblick der vorbereiteten Verbände, fürchtet und scheut die Annäherung eines jeden, der die Wunde berühren könnte.
HAUT [46]
Dunkelrote, heiße Schwellungen.
Juckreiz, Stechen, Brennen der Haut; Juckreiz > durch Kratzen.
Haut aufgedunsen, entzündet.
Sphacelus.
Flache Ausschläge, schmerzhaft.
Geschwüre mit äußerster Empfindlichkeit; der Patient zuckt selbst vor dem weichsten Verband zurück; oder schon bei der nahen Annäherung irgendeiner Person.
Geschwüre mit hohen, harten, bläulichen Rändern, berührungsempfindlich, leicht blutend; Eiter reichlich, grünlich, dünn, übelriechend, selbst jauchig. Siehe 44 .
Schießender Schmerz um das Geschwür.
Geschwüre werden schwarz.
Alte Narben brechen auf und werden schwarz.
Geschwüre bis auf die Knochen eindringend, mit dünner, übelriechender Jaucheabsonderung.
Geschwüre oder Wunden sehen roh, blutig oder dunkel aus; oder sondern reichlich ab.
Zittern in der Haut.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Nervöse Frauen, zur Hysterie neigend.
Phlegmatisches Temperament.
Skrofulöse, aufgedunsene, unbeholfene Kinder.
Venöse, hämorrhoidale Konstitutionen.
Nervöse Menschen.
Sehr schwache oder zarte Personen, die an sehr großer Empfindlichkeit leiden.
Syphilitische Patienten, die viel Quecksilber eingenommen haben.
Mädchen, æt. 9, Chorea.
Frau, æt. 21, in der sechsten Woche nach der ersten Entbindung nicht genug Milch, nach der dritten konnte sie volle neun Monate stillen.
Eine Mehrgebärende, æt. 34; die Milch war am zehnten Tage in sieben Niederkünften verschwunden.
BEZIEHUNGEN [48]
Gegenmittel gegen Asaf : Pulsat ., Caustic ., Camphor ., Cinchon ., Mercur ., Valer .
Nützlich bei Beschwerden von Pulsat ., oder nach Missbrauch von Mercur . bei Syphilis, und bei Folgen des Alkoholismus.
Ähnlich: Arg. nitr . (besser im Freien); Aurum met . (Knochenkrankheiten, Iritis usw.); Castor., Cinchon., Caustic., Crot. tig . (Pertussis); Hepar (Empfindlichkeit um Geschwüre; fällt vor Schmerzen in Ohnmacht); Ignat . (Hysterie); Mercur . (Syphilis); Mosch . (Hysterie, Lungenkrämpfe, Ohnmacht usw.); Phosphor . (Pertussis); Pulsat., Thuya, Valer .
Familienbeziehungen: Ammon., Cicut., Conium , usw.
Häufig angezeigt nach Pulsat . und Thuya .