Allium Cepa. (Cepa.)
By Constantine Hering — Die Leitsymptome unserer Materia medica
Gemeine Zwiebel. Liliaceæ.
Seit unvordenklichen Zeiten als Arznei in Gebrauch. Bei den Ägyptern wurde sie in schädlichen Winkeln aufgehängt, bei sich getragen, gegen die Folgen schlechten Wassers genommen, bei Insektenstichen, Tiergiften, selbst beim Biss des tollwütigen Hundes angewendet; sie wurde als Reizmittel und zum Reifen von Abszessen, sogar von Karbunkeln, gebraucht; ferner wurde sie von Dioskorides bei erfrorenen Füßen verwendet, der sagt, sie sei "wirksam, wenn die Füße wund gerieben sind," ein Symptom, das durch die Arzneimittelprüfungen bestätigt und in unserer Praxis verifiziert wurde. Dann wurde sie auch als Mittel zur Förderung des Wachstums von Haaren und Hufen gebraucht, ebenso zur Zerstörung von Warzen und Hühneraugen; sie wurde gegen die Folgen von "weißen und schwarzen Masern im Körper" gegeben. Dioskorides gab sie bei Podagra. Sie galt als Augen- und Ohrenmittel, nützlich bei Angina und zum Lösen von Schleim, wenn er im Hals und in den Bronchien von Kindern und alten Leuten rasselte. Sie wurde gegen Blähungen gegeben und zur Förderung der Menstruation ebenso wie des Harnflusses. Dioskorides und die ihm folgenden Ärzte unter den Arabern hatten einen Blick für die Wahrheit von similia, denn sie benutzten die Zwiebel zur Heilung der Symptome, von denen sie wussten, dass sie sie hervorzubringen vermag; mit Galen hörte jedoch jede vernünftige Untersuchung auf.
Sie wird im Alten Testament unter dem Namen Bejel erwähnt, nach dem die Hebräer verlangten, wie man in unserer Zeit nach Kaffee und Tabak verlangt.
Homer erwähnt sie in der Ilias XI, 629, und in der Odyssee, XIX, 233.
Herodot, Hist. II, Euterpe N. 125.
Hippocrates, dedicate, II, 359; De affect., 529; De Morbo Sacro, 302.
Theophrast, Bd. VII, 4.
Plinius XX, (5) 20.
Oribasius, Med. Coll. XI, XV.
Aetius Tetr. 1, serm. 1.
Paulus Aegineta de re med. VII.
Am 15. September 1847 begann C. Hg. seine Arzneimittelprüfung mit einer aus der roten Connecticut-Zwiebel bereiteten Tinktur; ihm halfen Dr. Jeanes (dessen Zubereitungen bis zur vierten Verdünnung mit Wasser gemacht wurden), Williamson, Neidhard, Lingen, W. Wesselhœft, Geist, Eckel, Zumbrock, Alliborn und Raue. Siehe American Drug Provings oder die Übersetzungen daraus von Allen in seiner Encyclopædia.
Der ursprünglichen Sammlung sind klinische Notizen aus H. right Arndt, Hempel's Mat. Med., Bd. 1, S. 293; C. W. Balfour, A. O., Bd. 4, S. 344; Blakely, H. M., Bd. 4, 304; Greenleaf, Trans. N. Y. Med. Soc., 1872, S. 596; Guernsey, H. M., Bd. 3, S. 209; Helmuth, Am. Homœopath., April 1878; D. S. Kimball, M. I., Bd. 3, S. 418; S. Lilienthal, N. Am. J. of Hom., Aug. 1870, hinzugefügt.
GEMÜT [1]
Teilnahmslos, morgens.
Sehr melancholisch. θ Katarrh.
Undefinierbare Angst; geht umher und wirft sich schließlich voller Befürchtungen aufs Bett, steht dann wieder auf; beständige heftige Schmerzen in der linken Bauchseite, mehr in der Mitte und im Unterbauch und in der Harnblasengegend, mit Beschwerden beim Wasserlassen und keinem Stuhl; heftiger Durst; das Gesicht drückt Angst und Zweifel aus; die Haut ist heiß, besonders an schmerzhaften und empfindlichen Stellen; Puls etwas beschleunigt, voll und hart.
Fürchtet, vor Schmerzen bei Eiterung der Finger wahnsinnig zu werden.
Verwirrt und zerstreut, nachmittags nach Wein und Kaffee.
Macht Rechtschreibfehler.
SENSORIUM [2]
Schwindel beim Aufstehen.
Benommenheit, Druck, Fülle und Schwere im Kopf, am meisten im Hinterhaupt, < abends, > im Freien, und < beim Zurückkehren in ein warmes Zimmer.
Benommenheit und Verwirrung des Kopfes. θ Schnupfen. θ Keuchhusten.
INNERER KOPF [3]
Stiche wie von Nadeln in der Stirn.
Dumpfer Stirnkopfschmerz. θ Schnupfen.
Benommenheit in der Stirn und im ganzen Kopf, wie nach Einatmen von Chloroform.
Schmerz in der Stirn, mit Katarrh.
Schmerzen tief im Kopf über der linken Augenbraue.
Schmerzen in beiden Schläfen, am stärksten rechts, < durch Blinzeln; nachher breitet sich der Schmerz über die Stirn aus, < auf der linken Seite.
Schmerz in den Schläfen, < nach Bewegung der Augenlider.
Wie geschwollen und schwer am Scheitel.
Kopfschmerz, zuerst im Hinterhaupt, dann in der Stirn über dem rechten Auge.
Heftiger Schmerz in der Hinterhauptsgegend und in der Halswirbelsäule. θ Influenza.
Verwirrungsgefühl im Hinterhaupt, zuerst beiderseits und mehr im oberen Teil, seitlich niederdrückend, dann hinter den Ohren und um das ganze Hinterhaupt herum.
Starker Kopfschmerz, mit leichtem Schnupfen.
Der ganze Kopf wird heiß.
Kopf voll und schwer.
Fülle und Schwere im Kopf, als wäre er eingeschnürt, mit Flimmern vor den Augen.
Drückender Kopfschmerz, mit dem Gefühl, als sei der ganze Kopf in warmes Wasser eingehüllt.
Ein elektrischer Schlag fährt durch den Kopf.
Dumpfer Kopfschmerz mit Schnupfen; < abends, > im Freien, aber verschlimmert beim Zurückkehren in ein warmes Zimmer.
Kopfschmerz hört während der Menstruation auf.
Katarrhalischer Kopfschmerz.
ÄUSSERER KOPF [4]
Stiche über die ganze linke Stirn, äußerlich; sie ziehen ins Ohr, in den Oberkiefer und in die Zähne derselben Seite; abends.
Taubheitsgefühl in den Schädelknochen, als ob sie eingeschlafen wären.
Kribbelnder Schmerz hinter dem linken Warzenfortsatz.
Gefühl, als sei der ganze Kopf in warmes Wasser eingehüllt.
Prickelnder Schweiß auf dem kahlen Scheitel nach jeder Mahlzeit.
(OBS :) Ausfallen der Haare.
SEHEN UND AUGEN [5]
Augen lichtempfindlich, besonders das linke.
Trübes Sehen bei Kerzenlicht.
Dumpfheit der Augen, mit Abneigung gegen Licht. θ Schnupfen. θ Pertussis.
Flimmern und Blendung vor den Augen; alles tanzt hin und her.
In der Ferne helles Blenden und in der Nähe Verschwommensehen.
Buchstaben erscheinen kleiner; wenn Schläfrigkeit eintritt, sind die Augen matt, verschwommen und lichtempfindlich. θ Schnupfen.
Brennen, Beißen und Stechen der Augen wie von Rauch, möchte sie reiben.
Juckreiz, Brennen, Stechen in den Augen.
Gefühl, als hinge das Auge an einem Faden oder sei zerrissen.
Ziehender Schmerz, von der Wange ins linke Auge ausstrahlend.
Augen rot, juckend und berührungsempfindlich, links schlimmer.
Augen wässerig und injiziert, die Kapillaren gespritzt. θ Schnupfen.
Schleimig-wässriger Ausfluss aus Augen und Nase.
Übermäßiger Tränenfluss, mit Rötung der Augäpfel, mit häufigem Niesen. θ Schnupfen.
Der Tränenfluss des linken Auges war bei Schnupfen viel stärker, das Auge viel röter und lichtempfindlicher als das rechte.
Reichlicher milder Tränenfluss. θ Schnupfen.
Der Tränenfluss ist meist abends im warmen Zimmer; das linke Auge tränt am meisten und ist lichtempfindlicher.
Schießender Schmerz im rechten Tränenkanal.
Blinzelt mit den Augen, mit Schmerz in den Schläfen.
Brennen an der Innenseite der oberen Lider.
Schwellung der Lider und um die Augen herum. θ Schnupfen.
Fadenartiger Schmerz: über dem rechten Auge zur Nasenwurzel hin; von der Wange zum Auge hin.
Nadelstiche in den Augenbrauen.
Juckreiz in der Supraorbitalgegend, mehr links.
Hitze in der linken Augenbraue.
Schmerz über dem rechten Auge bis zur Nasenwurzel.
Katarrhalische Ophthalmie. θ Keuchhusten.
GEHÖR UND OHREN [6]
Geräusche in den Ohren, Summen und Brausen; Töne scheinen aus der Ferne zu kommen.
Summen in den Ohren im Liegen.
Brausen im linken Ohr, wie nach einer heftigen Erkältung.
Tinnitus. θ Pertussis.
Schwerhörigkeit oder dumpfes Hören.
Stiche vom linken Stirnbereich gegen das Ohr.
Schmerz, wie dicke Fäden, aus der Tiefe des Kopfes gegen das Ohr.
Ruckartige Schmerzen vom Hals gegen die Eustachische Röhre.
Fröstelndes oder brennendes Zucken in der Gegend der rechten Eustachischen Röhre nahe dem Hals.
Ohrenschmerz.
Eiterausfluss aus dem Ohr.
Schmerz hinter den Ohren tief im Kopf, von hinten und innen zu den Ohren hin.
Picken hinter dem rechten Ohr.
Unter dem linken Ohr eine harte, haselnussgroße Schwellung, die sich vom oberen Winkel des Unterkiefers zum Ohr erstreckt und von der Schmerzen ins Ohr ziehen, besonders bei Druck.
GERUCH UND NASE [7]
Nasenbluten.
Trockenheit der vorderen Nasengänge.
Nase verstopft, nasale Stimme.
Gefühl von Enge an der Nasenwurzel.
Schmerz von oberhalb des rechten Auges in die Nasenwurzel.
Beständiges Niesen, mit reichlichem scharfem Schnupfen, < beim Hereinkommen in ein warmes Zimmer. θ Pertussis.
Unmittelbar nach dem Aufstehen aus dem Bett morgens heftiges Niesen, als würde es sie in Stücke reißen.
Kribbeln im rechten Nasenloch wie vor dem Niesen; muss häufig dünnen Schleim aus der Nase schneuzen.
Häufiges Niesen, Tränenfluss, Schmerz in der Stirn, scharfer Ausfluss aus dem Nasenloch, hackender Husten beim Einatmen kalter Luft, Kälte wechselt mit Hitze.
Reichlicher Nasenausfluss. θ Scharlach.
Scharfer Ausfluss aus dem linken Nasenloch.
Der Schnupfen beginnt meist links und geht nach rechts.
Frühjahrsschnupfen.
Erkältungen nach feuchten Nordostwinden.
Fließschnupfen, mit Kopfschmerz, Tränen der Augen, Hitzegefühl und Durst, mit Appetitlosigkeit; Husten und Zittern der Hände; < abends und in geschlossenen Räumen; > im Freien.
Jauche sickert aus der Nase. θ Zweites Stadium des Scharlachs.
Jauchige Flüssigkeit aus der Nase beim Singen. θ Rekonvaleszenz nach Scharlach.
Scharfer wässriger Ausfluss, der von der Nasenspitze herabtropft.
Tröpfeln aus der Nase, wässriger Ausfluss, die Nase und die Oberlippe brennend und wund machend.
Frühjahrsschnupfen; Kribbeln und Juckreiz im rechten Nasenloch.
Alljährlich im August morgendlicher Schnupfen mit heftigem Niesen; sehr empfindlich gegen den Geruch von Blumen und die Haut von Pfirsichen (dauert zwei oder drei Wochen).
Schnupfen, zeitweise mit Verstopfung der Nase, so dass sie durch die Nase spricht, zu anderen Zeiten mit reichlichem schleimigem Ausfluss.
Katarrh, mit tränenden und brennenden Augen, mit heftigem Niesen; er muss "tief Atem holen" und niest dann entsprechend.
Heftiger Katarrh nach Nordostwind und Regenwetter; Augen gerötet und überwässert, Lider sehr rot wie vom Weinen und Reiben; die Nase tropft, der Hals ist wund, und etwas Husten.
Schnupfen: nach Frösteln; nach Hitzewallungen am Abend.
Schnupfen, mit Brennen an den Nasenrändern, reichlichem Ausfluss.
Schnupfen, > im Freien und < im warmen Zimmer. θ Pertussis.
Mit Schnupfen Zittern der Hände, abends.
Große Stücke eines Schleimpolypen wurden ausgeschneuzt, und das Wassertropfen hörte auf. θ Polyp.
Nasenpolypen.
Brennen an den Nasenrändern und den Lippen. θ Schnupfen.
OBERES GESICHT [8]
Ausdruck von Angst und Verzweiflung, mit Schmerz im Bauch.
Fadenartige Schmerzen um Gesicht, Schläfen und Ohren. θ Pertussis.
Ziehender Schmerz in der linken Wange, der in das Innere des linken Auges geht; > in kalter Luft.
Fadenartige Schmerzen im Oberkiefer.
Klopfende, ziehende, drückende Schmerzen, mit Schwellung der Wange. θ Zahnschmerz.
Ziehende Stiche vom linken Stirnbereich in Oberkiefer und Zähne.
Warme Flecken auf der rechten Wange.
Gesicht heiß, besonders abends.
Lähmung der linken Gesichtshälfte, auch etwas an den Extremitäten derselben Seite bemerkt, zu reichliche Harnsekretion.
Nesselausschlag im Gesicht.
Oberlippe rot und empfindlich durch scharfen Nasenausfluss.
UNTERES GESICHT [9]
Schlimmer beim Kauen. θ Zahnschmerz.
ZÄHNE UND ZAHNFLEISCH [10]
Zahnschmerz, mit Schnupfen, > wenn der Katarrh schlimmer ist, und < wenn der Katarrh nachlässt.
Zahnschmerz in den Backenzähnen nach Einwirkung von feuchtkaltem Wind, und < im warmen Zimmer und von warmen Getränken; > von kaltem Wasser und durch Bohren oder Saugen.
Zahnschmerz geht von links nach rechts.
Ruckartiger Schmerz in den hintersten Backenzähnen.
Druck in den rechten hinteren Zähnen beim Eintreten in ein warmes Zimmer.
In den ersten oberen Zähnen rechts empfindliches Ziehen von der Wurzel zur Krone; später dasselbe Gefühl in den entsprechenden Zähnen links.
Drückender Schmerz an der Wurzel des linken Augenzahns, den Schlaf störend, mit übermäßiger Hitze in den Wangen; > gegen Morgen während des Schweißes; Wangen fühlen sich geschwollen an.
Gefühl, als wären die hinteren Zähne zu lang, mit etwas Schmerz, im Schlaf; > beim Aufstehen.
Ziehende Stiche in die Zähne von der linken Stirn her.
Die Zähne sind schmutzig und werden gelb.
GESCHMACK, SPRACHE, ZUNGE [11]
Widerlicher Geschmack im Mund; süßlich und Übelkeit erregend.
Brennender Geschmack, mehr am Zahnfleisch.
Geschmacksverlust.
Zunge schmutzig, schleimig und belegt, besonders morgens.
Trockenheit an der rechten Zungenwurzel.
Schmerzen unter der Zunge; kleine wunde Erhabenheiten am unteren Ansatz des Zungenbändchens.
MUNDHÖHLE [12]
Dumpf schmerzendes Gefühl wie von einem großen Knoten an der Zungenwurzel, am Gaumendach und an der Tubenöffnung, nach dem Ohr hinziehend.
Gefühl von Fülle und Wundheit hinter dem Gaumen.
Trockenheit und Brennen oberhalb des Gaumens.
Trockenheit im Mund, an der Zungenwurzel, am weichen Gaumen und im Hals.
Trockenheit im Mund, ohne Durst.
Mund und Zunge wie verbrüht.
Übler Geruch aus Mund und Hals. θ Zahnschmerz.
Auswurf eines klumpigen Schleims aus den hinteren Nasengängen.
GAUMEN UND HALS [13]
Schleimklumpen aus den Choanen, abends, von widerlichem Geschmack.
Zäher, klebriger Schleim in den Fauces und im Hals.
Räuspert Schleim von süßlichem Geschmack herauf.
Ruckartige Schmerzen vom Hals gegen die Eustachische Röhre.
Gefühl von Fülle, Wundheit und Kälte hinter dem Gaumen.
Ziehender Schmerz in der linken Halsseite, > durch kalte Luft.
Rohes Gefühl in den Fauces, mit Kitzeln in der Gegend der Epiglottis, zuerst links, dann rechts.
Wundheit und Trockenheit des Halses. θ Influenza.
Schmerz im Hals unterhalb des Kehlkopfs, wie nach dem Schlucken eines zu großen Bissens oder als ob er geschwollen wäre; der Schmerz erstreckt sich alle Augenblicke ins rechte Ohr; den ganzen Nachmittag, beginnend um Mittag.
Zuschnürender Schmerz im vorderen Teil des Halses, tief unten in der Gegend des Zungenbeins, später tief unten hinten auf der rechten Seite.
Im Hals und an der Öffnung der Eustachischen Röhre fröstelndes oder brennendes Zucken und Nagen, nicht schmerzhaft.
Ein Gefühl von Übelkeit, das sich in den Hals hinein erstreckt.
Gefühl wie von einer Kugel oder einem Klumpen im Hals.
Im Rachen das Gefühl, als bliebe Speise hinter dem Brustbein stecken.
Hitze tief im Rachen, bis in den Magen hinabreichend.
Taubes Gefühl an der hinteren Rachenwand.
Der Hals schmerzt wie nach einer Erkältung.
Kälte im Rachen.
Trockenheit im Hals.
APPETIT, DURST. VERLANGEN, ABNEIGUNGEN [14]
Heißhunger oder Appetitlosigkeit. θ Pertussis. θ Schnupfen.
Weniger Appetit und vermehrter Durst.
Heftiger Durst, mit heftiger Erkältung, häufigem Niesen, Tränenfluss, Schmerz in der Stirn, scharfem Ausfluss aus dem linken Nasenloch, hackendem Husten beim Einatmen kalter Luft.
Durst. θ Pertussis.
Verlangen nach rohen Zwiebeln. θ Pneumonie. θ Gelbfieber.
ESSEN UND TRINKEN [15]
Schlechte Folgen vom Essen verdorbenen Fisches.
Nach jeder Mahlzeit prickelnder Schweiß auf dem kahlen Scheitel.
Magen schwach, verträgt nichts als rohe Zwiebeln. θ Gelbfieber.
SCHLUCKAUF, AUFSTOSSEN, ÜBELKEIT UND ERBRECHEN [16]
Schluckauf.
Saures Aufstoßen.
Aufstoßen, mit Rumoren und Aufblähung des Bauches.
Aufstoßen, mit Fieberhitze.
Übelkeit, Brechreiz, steigt aus dem Magen den Hals hinauf bis in die Fauces, mehr beim Aufstehen.
Übelkeit wird wie durch einen Stoß den Hals hinaufgetrieben.
Schreckliche todesähnliche Übelkeit im Magen, mit leichtem Aufstoßen, das etwas erleichtert, nach dem Essen.
MAGENGEGENd UND MAGEN [17]
Schmerz unterhalb des Brustbeins.
Druck im Epigastrium.
Druck im Magen, mit Gähnen.
Fühlt einen Druck auf die Kardia von hinten.
Magen fühlt sich leer, schwach an.
Schmerz rechts unterhalb des Brustbeins, in der Pylorusgegend.
HYPOCHONDRIEN [18]
Druck in der Leberregion, mit Kriebeln den Rücken entlang und Kälte.
Die Schmerzen beginnen in der Lebergegend und breiten sich über den Bauch aus. θ Kolik.
Stiche in der linken Seite, > im Liegen.
Zusammenziehendes Gefühl in der Milz, mit Stichen im Liegen.
BAUCH UND LENDEN [19]
Kolikartiger Schmerz in der Nabelgegend, < beim Sitzen, > beim Gehen.
Blähungskolik. θ Pertussis.
Schneiden im Bauch, wie ein Faden, gegen die Mitte zu.
Kolik: nach Erkältung durch Nässe der Füße; nach zu vielem Essen; nach Gurken, Salat usw.; hämorrhoidal; bei Kindern.
Starke Schmerzen im Bauch. θ Pertussis.
Kolikartige Schmerzen, die in der Lebergegend beginnen und sich über den ganzen Bauch ausbreiten, schlimmer um den Nabel; < beim Sitzen; > bei Bewegung und durch Abgang von Blähungen.
Heftiger Schmerz im linken Unterbauch, mit Drang zum Wasserlassen; brennendes Wasserlassen. θ Eingeklemmter Bruch.
Stiche in den Lenden.
Tief im Becken an einer kleinen Stelle rechts heftiger Druck und Schneiden wie mit kleinen Messern.
Hitzeanwandlungen im Bauch.
Bauch aufgebläht, mit Rumoren, mehr links; erfolgloser Stuhldrang, mit Hitze, einigen Schmerzen, erschwerter Atmung und Belästigung durch Kleidung; > nachdem Winde frei abgegangen sind.
Bauch aufgetrieben, Benommenheit im Kopf, Stuhldrang endet mit Diarrhö.
Rumoren im Darm, mit Magenschmerz, nach dem Frühstück.
Heftiger schneidender Schmerz im linken Unterbauch, mit häufigem Harndrang und brennendem Wasserlassen.
Hitze im Bauch, mit Schmerz.
Ascites.
Lästige Schmerzen über der Mitte der Leiste.
Druck im linken Leistenring.
Bruch in der linken Leiste stark hervorgetreten und eingeklemmt; sehr heftige Schmerzen zogen aus der hohen linken Seite des Hypochondriums gegen den eingeklemmten Bruch; sehr unruhig; viel Fieber usw.
Periodische Schmerzen in der Schamgegend, < beim Sitzen.
STUHL UND REKTUM [20]
Blähungen sehr übelriechend und feucht; morgens.
Lockerer Stuhl nach Mitternacht oder gegen Morgen, mit übelriechenden Blähungen. θ Pertussis.
Geruchlose Windmassen.
Stuhldrang, mit Rumoren im Darm, aber es geht nichts ab.
Verstopfung nach mit Chinin behandelten Wechselfiebern.
Schwieriger Abgang von Kot; der Abgang unterbrochen.
Drang ohne Entleerung, aber Stiche im Rektum.
Zusammenziehung, schneidender, reißender Schmerz am Anus während des Stuhls, mit Reizung der Hämorrhoiden.
Hämorrhoidalschmerzen.
Ein sehr schmerzhafter Stich erstreckt sich das Rektum hinab.
Reißende Zuckungen im Anus; auch Beißen und Kriebeln.
Im Anus und in vorgetretenen Hämorrhoiden ein kaltes Kriechen wie von einem Wurm, mehr links.
Juckreiz am Anus. θ Würmer.
Rhagaden am Anus.
Mit dem Stuhl geht Blut ab.
HARNORGANE [21]
Schmerzen in der Nierengegend und Druck in der Harnblasengegend. θ Pertussis.
Harnblasengegend sehr empfindlich, das Kind schreit, wenn man die Hand darauf legt.
In der Harnblase ein brennender Druck, später im Kreuzbein; Schmerz in der Nierengegend, mehr links; Schmerz in den Leisten.
Drückende und andere Schmerzen in der Harnblasengegend.
Gefühl von Schwäche und Wärme in Harnblase und Harnröhre.
Häufiges Wasserlassen; mit Brennen in der Harnröhre; Harn sehr rot; den ganzen Tag, abends noch häufiger; besonders mit Schauder und Frösteln.
Krampfartige Strangurie nach Erkältung von Füßen und Darm.
Tröpfeln oder spritzweiser Abgang von Harn bei alten Leuten.
Harn schäumend und irisierend.
Bei Albuminurie verminderte es den Drang zu häufigem Wasserlassen und auch die Menge des Albumins im Harn.
Polyurie.
Vermehrte Harnsekretion. θ Schnupfen. θ Katarrh. θ Lähmung.
Harn: schäumend und klar; rot; rötlichgelb, mit sandigem Sediment.
MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE [22]
Gesteigertes sexuelles Verlangen.
Erektionen mit schmerzhafter Spannung, ohne sexuelles Verlangen, morgens.
Nach dem Koitus Schmerz in Harnblase und Prostata.
Schwäche in den Hüften behindert den Beischlaf.
Ziehen in den Samensträngen.
Schmerz vom Leistenring längs des Samenstrangs.
Brennen an der Eichel und in der Harnröhre.
Drückende Schmerzen in Harnblase und Prostata.
Schmerz in der Schamgegend.
WEIBLICHE GESCHLECHTSORGANE [23]
Schmerz in der Uterusgegend.
Während der Menstruation hört der Kopfschmerz auf und kehrt zurück, wenn sie verschwindet.
Amenorrhö.
SCHWANGERSCHAFT. GEBURT. STILLZEIT [24]
Im Wochenbett Panaritien an mehreren Fingern, mit rotem Streifen den Arm hinauf; Schmerzen treiben zur Verzweiflung.
Nach Zangengeburt Schwellung der ganzen unteren Extremität, außerordentlich schmerzhaft, meist im Oberschenkel.
STIMME UND KEHLKOPF. LUFTRÖHRE UND BRONCHIEN [25]
Kitzeln in der Epiglottis.
Katarrhalische Heiserkeit. θ Pertussis.
Schmerz, als würde der Kehlkopf beim Husten zerrissen. θ Schnupfen.
Kitzeln im Kehlkopf, mit Heiserkeit.
Kitzeln im Hals, mit dumpf schmerzendem Gefühl im Kehlkopf. θ Pertussis.
Klopfen im Kehlkopf und Gefühl, als ziehe er sich zusammen.
Ständiger Drang, zu hacken, um das Kitzeln im Kehlkopf zu erleichtern.
Heftige katarrhalische Laryngitis; heiserer Husten schien den Kehlkopf zu spalten und zu zerreißen, verursacht Tränen der Augen usw.
Akute Bronchitis, von links nach rechts gehend.
ATMUNG [26]
Beklemmte Atmung: durch Druck in der Mitte der Brust; < abends; bei Ascites. θ Pertussis.
Hacken und Quälen, bis er nicht atmen kann. θ Schnupfen.
Er muss tief Atem holen und niest dann entsprechend.
Beim Einatmen kalter Luft hackender Husten.
Beim tiefen Einatmen Stechen in der linken Seite.
HUSTEN [27]
Kehlkopfhusten, häufig wiederholt. θ Schnupfen.
Starker Kehlkopfhusten, der den Kranken nötigt, sich an den Kehlkopf zu fassen; es ist, als würde der Husten ihn zerreißen. θ Schnupfen.
Heiserer, rauher, klingender, krampfartiger Husten; erregt durch beständiges Kitzeln im Kehlkopf; der Husten erzeugt einen rohen, spaltenden Schmerz im Kehlkopf, so akut und so heftig, dass er den Kranken vor Leiden zusammenkrümmen und alle Anstrengung machen lässt, den Husten zu unterdrücken. θ Pertussis.
Häufiger Husten, Spannung im oberen Teil der Brust, Appetitlosigkeit; < jeden Abend.
Husten, mit Fülle im Kopf, besonders im Hinterhaupt, mit Hitze, reichlichem scharfem Fließschnupfen und reichlichem mildem Tränenfluss. θ Keuchhusten;
Husten nimmt am Abend zu.
Husten, hervorgerufen durch Einatmen kalter Luft.
Hackender Husten durch Einatmen kalter Luft.
Ständiger Drang zu hacken, um das Kitzeln im Kehlkopf zu erleichtern.
Krampfartiger Husten, der Krupp vortäuscht.
BRUSTINNERES UND LUNGEN [28]
Schmerz in der Brust, als ob Speise hinter dem Brustbein stecken geblieben wäre.
Stiche mit Brennen in der Mitte der linken Brustseite beim tiefen Atemholen.
Hier und da durch die Brust huschende Schmerzen.
Druck im oberen mittleren Teil der Brust erschwert die Atmung.
Spannung im oberen Teil der Brust, mit Schnupfen und Husten.
Rasseln in der Brust.
Zäher Schleim aus der Brust.
Epidemien der herbstlichen Influenza.
Beginnende Pneumonie bei Kindern.
HERZ, PULS UND KREISLAUF [29]
Puls häufiger und voller; oder langsam und hart.
Puls voll und beschleunigt.
HALS UND RÜCKEN [31]
Heftiger Schmerz in der Halswirbelsäule. θ Influenza.
Schmerz eine Handbreit unterhalb der rechten Schulter, mehr gegen die Wirbelsäule hin, nach langem Sitzen.
Rechtes Schulterblatt schmerzhaft beim Liegen im Bett.
Kriebeln im Rücken; nach Sitzen Schmerz unter dem rechten Schulterblatt.
Stiche in der Lendengegend.
Schmerz im Kreuz, wenn der Darm sich nicht entleerte.
Brennender Druck im Kreuz.
Frösteln im Rücken.
Frostschauer laufen den Rücken hinauf. θ Pertussis.
Fröstelige Kribbelgefühle laufen den Rücken hinab, am meisten nachts, häufigeres Wasserlassen, gefolgt von Hitze und Durst.
Steifigkeit der Wirbelsäule in periodischen Anfällen, begleitet von Schmerz durch die ganze Brust.
OBERE EXTREMITÄTEN [32]
Schweiß in der Achselhöhle.
Schmerz im rechten Schulterblatt beim Liegen im Bett.
Schmerz unter der rechten Schulter, im Bauch und in der Schamgegend.
Ein Stich fährt durch den rechten Arm, vom Schulterblatt bis zum Ellenbogen, mit brennendem Schmerz.
Schmerzen wie nach einem Schlag im rechten Ellenbogengelenk.
Taubheitsgefühl im linken Ellenbogen, < bei geringer Bewegung.
Nadelstiche in den Armen.
Schmerz in den Armen, mehr im linken Unterarm.
Schwächegefühl, besonders in den Armen.
Schmerz in der Mitte des linken Radius, < beim Schreiben, > durch Reiben.
Lahmes Gefühl in allen Gelenken des Arms.
Schmerz am rechten Handgelenk, auf der Streckseite des Handrückens, abends.
Hände rot und trocken, als wäre er in der Kälte gewesen.
Schmerz im linken Mittelfinger und im rechten vierten und fünften Finger.
Schweiß in den Handflächen.
Zittern der rechten Hand, er kann kaum schreiben.
Panaritium am Hautrand um die Fingernägel, entzündet und eiternd, Schmerzen den ganzen Arm hinauf.
Wollüstiger, wund machender Juckreiz, besonders an der Hohlhandseite des linken Daumens, von der ersten bis zur zweiten Phalanx, abends.
Panaritium.
Eiterung nach einem Stich mit einer Nadel unter dem Nagel des linken Daumens; ein roter Streifen bis zum Ellenbogen, wo sich ein Knoten von der Größe einer Haselnuss bildet.
UNTERE EXTREMITÄTEN [33]
Schwäche der Hüften. θ Pertussis. θ Behinderung des Beischlafs.
Übermäßiges Müdigkeitsgefühl in der Hüftgegend, abends, beim Aufstehen vom Sitzen und beim Gehen.
Nesselausschlag an den Oberschenkeln.
Gefühl wie zerschlagen im linken Oberschenkel nahe dem Knie.
Schmerz, fast brennender Druck, im oberen Teil des linken Oberschenkels gegen die Außenseite hin.
Schmerz an der Außenseite des rechten Oberschenkels oberhalb des Knies.
Glühendes Gefühl an der Außenseite und am oberen Teil beider Oberschenkel.
Schmerz oberhalb der Knie.
Schießende Schmerzen im linken Bein und im rechten Fuß.
Stiche von innen im rechten Knie.
Lahmheit im Knie.
Lähmungsartige Schmerzen im Kniegelenk.
Brennender Druck in der Mitte des linken Unterschenkels, dann rechts.
Schmerzen im Sprunggelenk.
Wunde, wundgeriebene Stellen an den Füßen, besonders an der Ferse, durch Reibung.
Schmerzhaftes Zucken an der Innenseite der linken Ferse.
Schmerz in den äußersten Weichteilen der rechten Großzehe und auch im linken Mittelfinger.
Spröde Hufe und Haarausfall bei Pferden (Tinktur in Wasser).
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN [34]
Wundheitsgefühl in den Gliedern und dumpf schmerzendes Gefühl in allen Knochen, wie nach einer Erkältung. θ Schnupfen.
Müdigkeitsgefühl in allen Gliedern.
Schwächegefühl in den Gliedern nach Blähungsbeschwerden.
Neuralgie des Stumpfes (nach Amputation), heftige brennend-stechende Schmerzen.
RUHE. LAGE. BEWEGUNG [35]
Im Liegen: Ohrenschmerz, Zahnschmerz, Milzschmerz vermehrt.
Liegen: Stiche in der Milz; im Bett Schmerz im Schulterblatt.
Sitzen: < Kolik in der Nabel- und Lebergegend; < periodische Schmerzen in der Schamgegend.
Aufstehen: Schwindel; > Zahnschmerz.
Gehen: > Kolik in der Nabelgegend.
Bewegung: der Augenlider, Schmerz in der Schläfe; > Kolik.
NERVEN [36]
Schwach und müde, muss sich hinlegen.
Todesähnliche Ohnmachtsneigung nach reichlichem Wasserlassen.
Mattigkeit. θ Pertussis.
Traumatische chronische Neuritis; Schmerzen heftig und den Kranken aufreibend.
Neurom.
SCHLAF [37]
Gähnen: mit Kopfschmerz und Krampf im Magen; mit Schläfrigkeit; nahe Gegenstände scheinen entfernt.
Gähnen im tiefen Schlaf.
Unruhiger Schlaf, morgens schlaftrunken.
Abends beim Gehen auf der Straße vermehrtes Tröpfeln aus der Nase, aus beiden Nasenlöchern, ohne Gefühl von Schnupfen.
Wacht nachts um 2 Uhr mit erregtem Puls auf; kann bis zum Morgen nicht wieder einschlafen; ohne jede Kälte, nur Hitze ohne Durst; verschwindet morgens, ist aber für einige Stunden nach dem Frühstück wieder <, danach sehr erschöpft.
Träume: vom In-der-Nähe-des-Wassers-Sein; von Schlachten, Kämpfen, Abgründen und tiefen Brunnen; von Stürmen auf See, hohen Wellen; unerquicklich, bei Rekonvaleszenten.
ZEIT [38]
Um 2 Uhr morgens: wacht auf; Hitze ohne Durst.
Morgens: teilnahmslos, unruhig, schläfrig; heftiges Niesen; drückender Schmerz an der Wurzel des Augenzahns >; Zunge schmutzig, schleimig, belegt; übelriechende Blähungen; lockerer Stuhl; Erektionen; kann bis zum Morgen nicht schlafen.
Nachmittags: verwirrt und zerstreut.
Schlimmer nachmittags und abends; beim Niederlegen. θ Pertussis.
Abends: Benommenheit, Druck im Kopf <; Stiche in der linken Stirn ins Ohr; Tränenfluss; Fließschnupfen <; Gesicht heiß; bringt Schleimklumpen aus den Choanen herauf; häufiges Wasserlassen; Schmerz im rechten Handgelenk; Schmerz in den Fingern; Tröpfeln aus der Nase.
Abends: nach Biertrinken und Heringessen übermäßiger Durst; Hitze und heftiger Schnupfen, mit vielem Tränenfluss, Kopfschmerz, scharfem, brennendem Nasenausfluss, so dass die Oberlippe rot und empfindlich wurde.
TEMPERATUR UND WETTER [39]
Erkältungen und Zahnschmerz nach feuchtkaltem Wind und Wetter.
Schlechte Folgen vom Nasswerden der Füße.
Warmes Zimmer: < Benommenheit, Druck, Schwere, < beständiges Niesen; < Fließschnupfen; < Zahnschmerz.
Der Kranke wäscht sich gern häufig und hält sich gern im Freien auf. θ Zahnschmerz.
Kaltes Wasser: > Zahnschmerz.
Freie Luft: > Benommenheit, Druck, Schwere im Kopf; > Fließschnupfen; > Zahnschmerz.
Kalte Luft: > ziehender Schmerz in linker Wange und Hals; Zahnschmerz; hackender Husten.
Frühling: Schnupfen.
August: Heuschnupfen.
Herbstliche Epidemien von krampfartigem Husten.
FIEBER [40]
Kälte wechselt mit Hitze. θ Katarrh.
Frostschauer, gefolgt von Fieber. θ Influenza.
Hitze im Kopf, auf dem Kopf, in den Brauen, im Gesicht, in den Wangen, im Hals hinab bis in Magen und Darm.
Hitze mit Schnupfen, wechselnd mit Kälte und flüchtiger Hitze über den ganzen Körper und Durst; abends.
Anfälle von Hitzewallungen. θ Schnupfen.
Hitze und Durst, mit Rumoren im Bauch. θ Schnupfen.
Hitze ohne Durst, um 2 Uhr morgens, vergeht bis zum Morgen, < wieder nach dem Frühstück.
Hitze. θ Pertussis.
Schwitzt leicht und reichlich.
Gelbfieber.
ANFÄLLE, PERIODIZITÄT [41]
Periodischer Schmerz: in der Schamgegend.
Im Frühling: Schnupfen.
Im Herbst: Epidemien von krampfartigem Husten.
LOKALITÄT UND RICHTUNG [42]
Nach unten und innen gehender Schmerz: Kopfschmerz.
Von rechts nach links in der oberen Körperhälfte, von links nach rechts im unteren Teil, in den Prüfungen.
Beginnend auf der linken Seite, nach rechts gehend. θ Schnupfen. θ Erkältungen.
Zuerst links, dann rechts: Nasenloch, scharfer Ausfluss; Zahnschmerz; akute Bronchitis.
Links: Auge juckt und ist lichtempfindlicher und tränt mehr; Schmerzen tief in der Braue; Stirn, Stiche; kribbelnder Schmerz hinter dem Warzenfortsatz; Juckreiz in der Supraorbitalgegend; Hitze in der Braue; Brausen im Ohr; Ohr, harte Schwellung; Ziehen in der Wange, zum Auge gehend; Stirn bis zu den Zähnen, ziehende Stiche; Gesicht, Lähmung; Zahnschmerz; erste obere Zähne empfindlich; drückender Schmerz an der Wurzel des Augenzahns; ziehende Stiche in der Stirn; ziehender Schmerz im Hals; rohes Gefühl in den Fauces; Stiche im Hypochondrium; heftiges Schneiden im Unterbauch; Leistendruck; Bruch; vorgetretene Hämorrhoiden; Schmerz in den Nieren; Stechen in der Lunge bei tiefem Einatmen; Ellenbogen, Taubheitsgefühl; Schmerz im Unterarm; Schmerz in den Fingern; Daumen, Juckreiz; Daumennagel, Eiterung; zerschlagenes Gefühl im Knie; Oberschenkel, Schmerz; Schmerz im Bein; Brennen im Unterschenkel; schmerzhaftes Zucken in der Ferse; Schmerz im Mittelfinger.
Rechts: Schmerz in der Schläfe; Schmerz über dem Auge; schießender Schmerz im Tränenkanal; fadenartiger Schmerz über dem Auge; fröstelndes oder brennend-zuckendes Gefühl in der Gegend der Eustachischen Röhre; Schmerz in der Nasenwurzel; Nasenloch, Kriebeln; Wange, warme Flecken; Druck in den hinteren Zähnen; erste obere Zähne empfindlich; Trockenheit an der Zungenwurzel; Schmerz im Ohr; Schmerz unter der Schulter; Stiche vom Schulterblatt bis zum Ellenbogen; Schmerzen im Handgelenk; Schmerz in den Fingern; Hand, Zittern; Schmerz im Oberschenkel; Schmerz im Fuß; Knie, Stiche; Schmerz in der Großzehe; Prickeln im Arm.
EMPFINDUNGEN [43]
Wie geschwollen und schwer am Scheitel; als sei der ganze Kopf in warmes Wasser eingehüllt; als hinge das Auge an einem Faden oder sei zerrissen; als wären die Zähne zu lang; wie von einer Kugel oder einem Klumpen im Hals; als würde der Kehlkopf beim Husten zerrissen; als wäre Speise hinter dem Brustbein stecken geblieben; wie von einem großen, dumpf schmerzenden Knoten an der Zungenwurzel; Mund und Zunge wie verbrüht.
Starke Schmerzen: im Bauch.
Ein heftiger Schmerz: in der Halswirbelsäule.
Neuralgische Schmerzen, wie Fäden: im Gesicht, Kopf, Hals und anderwärts; < abends; gegen das Ohr aus der Tiefe des Kopfes.
Spaltender Schmerz: im Kehlkopf.
Schneiden: im Bauch, wie ein Faden; im Anus; tief im Becken; im Unterbauch.
Stiche: wie von Nadeln in der Stirn; in den Augenbrauen; in den Augen; in den Ohren; im Oberkiefer; gegen das Ohr von der Stirn her; im Rektum; im linken Hypochondrium; in der Lendengegend; fährt durch den Arm; in der Haut; in der linken Seite; in den Lenden; in den Armen; im rechten Knie.
Stechen: in der linken Brust beim Einatmen.
Stechen: im Auge.
Schießend: im linken Bein und rechten Fuß; im rechten Tränenkanal.
Reißende Zuckungen: im Anus.
Kribbelnder Schmerz: hinter dem linken Warzenfortsatz.
Ruckartig: vom Hals zur Eustachischen Röhre; in den Backenzähnen.
Reißen: im Anus.
Picken: hinter dem rechten Ohr.
Brennend-stechend: im Stumpf nach Amputation.
Ziehen: in den Oberkiefer; in den Zähnen; in den Samensträngen; im Kopf; im Hinterhaupt; vom linken Auge in die Wangen; in der linken Halsseite.
Druck: im Kopf; in den Zähnen; im Epigastrium; im Magen; in der Leberregion; im Becken; in der linken Leistengegend; in der Harnblasengegend; im linken Oberschenkel; auf der Kardia.
Wundheit: hinter dem Gaumen; in den Gliedern; des Halses.
Rohes Gefühl: in den Fauces.
Brennen: der Augen; der oberen Lider; oberhalb des Gaumens.
Verbrüht: Mund und Zunge.
Beißen: der Augen; im Anus.
Nagen: an der Öffnung der Eustachischen Röhre; an den Lidern; in der Nase; im Mund; an den Lippen.
Brennen: der Augen; des Geschmacks; an der Öffnung der Eustachischen Röhre; im Hals; an den Nasenrändern und Lippen; in der Harnröhre; in der Harnblase; an der Eichel; im Kreuz; im linken Oberschenkel; in der Haut.
Brennendes Zucken: in der Gegend der rechten Eustachischen Röhre.
Lähmungsartiger Schmerz: im Kniegelenk.
Kolikartige Schmerzen: in der Nabelgegend.
Schmerzhaftes Zucken: an der inneren linken Ferse.
Müdigkeitsgefühl: in den Gliedern.
Zerschlagenes Gefühl: im Knie; im Oberschenkel.
Dumpf schmerzend: an der Zungenwurzel; am Gaumendach; an der Tubenöffnung; durch den Körper; in den Gelenken, in den Knochen; in Stirn und Kopf; in den Schläfen; in der Halswirbelsäule; über dem rechten Auge; im Kehlkopf.
Unbestimmter Schmerz: hinter den Ohren tief im Kopf; unter der Zunge; in der Stirn; im Hals; unter dem Brustbein; in der Lebergegend; im Bauch; über der Mitte der Leiste; heftig, im Unterbauch; im Leistenring; in der Uterusgegend; im Kreuz; im linken Oberschenkel; im rechten Handgelenk; oberhalb der Knie; über dem rechten Auge bis zur Nasenwurzel; in der Nierengegend; in der Nierenregion; in Harnblase und Prostata; in der Brust; im rechten Schulterblatt; im rechten Ellenbogengelenk; in den Armen; im linken Radius; in den Fingern; in den Sprunggelenken; in der Großzehe.
Fülle: im Kopf; hinter dem Gaumen.
Schwere: im Kopf; im Hinterhaupt.
Klopfen: im Kehlkopf.
Leer: Magen fühlt sich an.
Spannung: im oberen Teil der Brust.
Enge: an der Nasenwurzel.
Zuschnürend: als wäre der Kopf eingebunden; an der Nasenwurzel; Schmerz im Hals.
Zusammenziehung: in der Milz; am Anus.
Kitzeln: im Kehlkopf; in der Epiglottis.
Juckreiz: der Augen; in der Supraorbitalgegend; am Anus; im rechten Nasenloch; des Daumens.
Elektrischer Schlag: durch den Kopf.
Taubheitsgefühl: in den Schädelknochen; an der hinteren Rachenwand; im linken Ellenbogen.
Lahmes Gefühl: in allen Gelenken der Arme; im Knie.
Kriebeln: im rechten Nasenloch; den Rücken entlang; im Anus.
Kälte: hinter dem Gaumen; im Rücken; im Rachen.
Frösteln: an der Öffnung der Eustachischen Röhre.
Wärme: der Harnröhre; in der Harnblase.
Glühen: an den Oberschenkeln.
Hitze: ohne Durst; im Kopf; mit Schnupfen; im Rachen und in der Speiseröhre; in Anwandlungen im Bauch; in der linken Augenbraue.
Trockenheit: im Mund; oberhalb des Gaumens; im Hals; der vorderen Nasengänge; an der Zungenwurzel.
GEWEBE [44]
Alle Gelenke schmerzen.
Nephritis.
Entzündungen und vermehrte Sekretion der Schleimhäute. θ Schnupfen. θ Pertussis.
Gangrena senilis, Frau, æt. 80 (äußerlich als Salbe).
Phlegmasia alba dolens nach instrumenteller Entbindung.
Wassersucht.
Spröde Hufe und Haarausfall bei Pferden.
BERÜHRUNG. PASSIVE BEWEGUNG. VERLETZUNGEN [45]
Bohren oder Saugen an den Zähnen: > Zahnschmerz.
Berührung: Augen empfindlich gegen.
Reiben: möchte die Augen reiben.
Druck: < Schmerz in der Schwellung unter dem linken Ohr.
Muss sich an den Kehlkopf fassen.
Traumatische Neuritis, Schmerzen heftig und anhaltend, den Kranken aufreibend.
Nach Verletzungen und Läsionen Steifigkeit im Rücken und periodische Anfälle, Trismus und Schmerz in der Brust.
Verletzungen heilen nicht.
HAUT [46]
Prickeln, wie von Steck- oder Nähnadeln, in der Haut, besonders am Kopf, an der Stirn, in den Brauen, am Hals und am rechten Arm.
Rötung und Juckreiz der Haut.
Nesselausschlag an den Oberschenkeln.
Masern, mit stark ausgeprägten katarrhalischen Symptomen.
Scharlach, mit charakteristischem Laufen aus der Nase und Harnsymptomen.
LEBENSALTER, KONSTITUTION [47]
Kinder. θ Schnupfen. θ Pertussis. θ Pneumonie.
Frau, æt. 80; Altersbrand.
Eine alte Frau; Panaritium.
BEZIEHUNGEN [48]
Antidotiert durch: Arnic. (Zahnschmerz), Chamom. (Bauchschmerz), Nux vom. (Schnupfen, jährlich im August wiederkehrend; unangenehme Empfindungen durch Berühren von Pfirsichen und einigen blühenden Bäumen und Pflanzen; Heuschnupfen), Veratr. (Kolik mit Verzagtheit), Thuya (übler Atem und Diarrhö nach dem Essen von Zwiebeln).
Gerösteter Kaffee entfernt Zwiebelatem.
Verträglich: vor Calc. ostr. und Silic. bei Polyp.
Unverträglich: All. sat., Aloes, Scilla.
Komplementär: Phosphor., Pulsat., Sarsap., Thuya.
Vergleiche: Acon., Chlorine, Ipec.