LINARIA.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Linaria Vulgaris, Mill.
Natürliche Ordnung , Scrophulariaceæ.
Gebräuchliche Namen , Butter und Eier, Krötenflachs; (G.), Frauenflachs, Leinkraut.
Zubereitung , Tinktur der Pflanze.
Quellen.
1 , Dr. Muller, Zeit. d. Ver. d. Hom. Œst., 1857, Bd. 1, S. 41, Wirkungen von 10 Tropfen der Tinktur; 2 , Jenicek A., ebd., Bd. 2, S. 296, Wirkungen wiederholter Gaben von 5 bis 30 Tropfen der Tinktur; 3 , Maria St., 32 Jahre alt, nahm wiederholt 5 bis 8 Tropfen, ebd.; 4 , Dr. Raidl, nahm 5 bis 30 Tropfen der Tinktur, ebd.
GEIST
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Gemüt.
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Verdrießliche Stimmung, 4.
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Gleichgültigkeit (erster Tag), 3.
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Intellekt.
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Allgemeine Benommenheit (erster Tag), 3.
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Stumpfheit, Gefühl von Gleichgültigkeit, übler Laune, mit dumpfem Schmerz in der Stirn, mit Hitze nach dem Schlaf, bis zur Nacht anhaltend, 2.
KOPF
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Benommenheit des Kopfes (nach 10 Tropfen), 4.
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Benommenheit des Kopfes, mit unwiderstehlicher Schläfrigkeit (erster Tag), 3.
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Den ganzen Tag starke Benommenheit des Kopfes (nach 20 Tropfen), 4.
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Druck in der Stirngegend (nach 20 Tropfen), 4.
MUND
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Trockenheit der Zunge, morgens beim Erwachen, verbunden mit etwas Durst, so daß ich vor dem Aufstehen Wasser trinken wollte, was sehr ungewöhnlich war; das Wasser hatte jedoch keinen guten Geschmack, es schien etwas Raues an sich zu haben, und ich bemerkte, daß es unangenehm über die Zunge glitt, und tatsächlich zeigte eine Untersuchung, daß die Geschmackspapillen etwas erhaben waren, 1. [10.]
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Zunge trocken, mit prickelnder Empfindung längs ihrer Ränder und an der Spitze (nach 20 Tropfen), 4.
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Ein brennend-prickelndes Gefühl auf der Zunge, das sich hinab in den Hals erstreckte und einen kitzelnden Hustenreiz verursachte, beim Rauchen der ersten Zigarre am Morgen; ich war kaum imstande, weiterzurauchen, 1.
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Vermehrte Speichelabsonderung, die häufiges Ausspucken verursacht, 2.
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Blutgeschmack im Mund, 1.
HALS
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Empfindung von Einschnürung im Hals, als säße eine Kugel darin, die hinuntergeschluckt werden müsse, 3.
MAGEN
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Appetit.
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Appetitverlust.
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Durst.
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Durst (nach 20 Tropfen), 4.
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Aufstoßen.
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Häufiges Aufstoßen vor und nach dem gewöhnlichen Stuhl (nach einer Stunde, erster Tag), 3.
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Leere Aufstöße (nach fünfzehn Minuten), 4.
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Aufstoßen geruchloser Luft; später auch von Wasser, 3.
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Aufstoßen geruchloser Luft, mit etwas Unbehagen, Übelkeit und häufigem unwillkürlichem Frösteln des ganzen Körpers (nach einer halben Stunde), 2.
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Süßliches Aufstoßen, 1.
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Häufiges bitteres Aufstoßen (nach 20 Tropfen), 4.
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Übelkeit und Erbrechen.
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Übelkeit, 2.
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Allgemeines Krankheitsgefühl, mit Schläfrigkeit und zweistündigem Schlaf zwischen 10 und 12 Uhr vormittags, 2.
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Neigung zum Erbrechen (erster Tag), 3.
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Erbrechen dünner schleimiger Massen, worauf alle Magenbeschwerden verschwanden (erster Tag), 3.
BAUCH
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Kneifende Schmerzen um den Nabel, die von Zeit zu Zeit an Heftigkeit zunehmen (nach 20 Tropfen), 4.
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Rumoren im Darm (erster Tag), 3.
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Rumoren im Bauch, und im Verlauf von zwei Stunden vier wässrige Stühle, mit sehr wenig Gallenfarbstoff (nach 20 Tropfen), 4.
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Blähungen verursachen ein unbehagliches Gefühl im Bauch, 1.
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Kneifende Schmerzen im Bauch, nach einer halben Stunde gefolgt von einem wässrigen Stuhl (nach 10 Tropfen), 4.
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Kneifende Schmerzen im Darm, denen nach einer Stunde der gewöhnliche Stuhl folgte (nach fünfzehn Minuten), 4.
ANUS. [40.]
- Brennen im Anus, 4.
STUHL
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Diarrhö; vier dünne Stühle (zweiter Tag), 3.
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Zehn wässrige Stühle, sehr wenig Gallenfarbstoff enthaltend, mit reichlichem Abgang von Winden (nach 30 Tropfen), 4.
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Sieben wässrige Stühle von sehr bleicher Farbe, mit reichlichem Abgang von Winden (nach der zweiten Gabe von 30 Tropfen), 4.
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Vier dünne Stühle während des Tages, 2.
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Drei dünne Stühle an einem Morgen, 2.
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Sehr dunkel gefärbter Stuhl, 1.
HARNORGANE
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Großer Drang zum Wasserlassen, mit häufiger Miktion; Harn in vermehrter Menge und schäumend, sonst jedoch unverändert (erste Nacht), 1.
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Reichliche Harnabsonderung, 1.
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Harn an Menge vermindert und von dunkler Farbe, 4. [50.]
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Harn sehr hochfarbig, wie dunkles Bier, und häufiger als gewöhnlich entleert, 2.
GESCHLECHTSORGANE
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Menstruation einige Tage früher als gewöhnlich, 3.
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Die Menstruation, die eben aufgehört hatte, kehrte an demselben Tage zurück, an dem sie eine neue Gabe nahm, 3.
BRUST
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Beklemmung der Brust, die das Atmen erschwerte und Husten verursachte; heftige Hustenanfälle, so daß ich zeitweise genötigt war, ganz stillzustehen, um leichter abhusten und wieder zu Atem kommen zu können, 1.
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Vorübergehende Stiche in der Brust, 2.
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Vorübergehende Stiche hier und da tief in Brust und Bauch (erster Tag), 3.
ALLGEMEINE SYMPTOME
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Allgemeine Prostration, 4.
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Die Symptome wurden nach Genuß von Tee mit Milch kurze Zeit gelindert (erneuerten sich beim Gehen im Freien ziemlich heftig und anhaltend), 1.
HAUT
- Juckreiz am Hals, an der Brust und am oberen Teil des Rückens, 4.
SCHLAF
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Häufiges Gähnen und Strecken der Extremitäten, mit einem Gefühl von Schwäche und Prostration (erster Tag), 3. [60.]
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Schläfrigkeit, 4.
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Unwiderstehliche Schläfrigkeit (erster Tag), 3.
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Der Schlaf im ersten Teil der Nacht war ruhig und erquickend; beim Erwachen fühlte er sich gestärkt, so daß es schien, als habe er die ganze Nacht bis spät am Morgen geschlafen, und er war ganz erstaunt zu finden, daß es erst halb eins war; der Rest der Nacht war schlaflos, mit verworrenen Träumen gegen Morgen, 1.