Glonoin
By H.C. Allen — Leitsymptome wichtiger Mittel der homöopathischen Materia Medica
Nitroglyzerin. (C3H4(NO2)O3)
Nervöses Temperament; plethorische, blühende, empfindliche Frauen; Personen, die leicht beeinflusst werden. Schlimme Folgen von geistiger Erregung, Schreck, Furcht, mechanischen Verletzungen und deren späteren Folgen; vom Haareschneiden. (Acon., Bell.). Kopfbeschwerden: vom Arbeiten bei Gaslicht, wenn Hitze auf den Kopf fällt; erträgt Wärme am Kopf, Ofenhitze oder Gehen in der Sonne nicht (Lach., Nat. c.). Zerebrale Stauung oder abwechselnde Stauung des Kopfes und des Herzens. Kopf: fühlt sich ungeheuer groß an; als wäre der Schädel für das Gehirn zu klein; Sonnenstich und Sonnenkopfschmerz; nimmt mit der Sonne jeden Tag zu und ab (Kal., Nat. c.). Schrecklicher Stoß im Kopf, gleichzeitig mit dem Puls. Klopfender, pochender Kopfschmerz; hält den Kopf mit beiden Händen; konnte sich nicht hinlegen, „das Kissen würde pochen“. Das Gehirn fühlt sich zu groß, voll, berstend an; das Blut scheint nach oben gepumpt zu werden; pocht bei jeder Erschütterung, jedem Schritt, jedem Pulsschlag. Intensive Stauung des Gehirns bei verzögerter oder unterdrückter Menstruation; Kopfschmerz an Stelle der Menstruation. Kopfschmerz: auftretend nach starker uteriner Hämorrhagie; Blutandrang zum Kopf bei schwangeren Frauen. Heftiges Herzklopfen mit Pochen in den Karotiden; die Herztätigkeit mühsam, bedrängt; das Blut scheint zum Herz und dann rasch zum Kopf zu strömen. Krämpfe bei Kindern infolge zerebraler Stauung; Meningitis während der Dentition, Fälle, die Belladonna zu verlangen scheinen. Kinder werden abends krank, wenn sie vor einem offenen Kohlenfeuer sitzen oder dort einschlafen. Hitzewallungen; im Klimakterium (Amyl., Bell., Lach.); mit den Katamenien (Fer., Sang.).
Beziehungen. - Vergleiche: Amyl., Bell., Ferr., Gels., Melil., Stram.
Verschlimmerung. - In der Sonne, durch Einwirkung der Sonnenstrahlen; Gaslicht; Überhitzung; Erschütterung; Bücken; aufsteigend; Berührung des Hutes; Haareschneiden.